FN Olschewski in Quassowski-Büchern

Hallo,

nachdem ich jetzt schon mehrfach in dieser Mailingliste von den Quassowski-Bänden
gehört bzw. gelesen habe, würd mich interessieren, was dort eigentlich zu den FN steht.

Bei der Suche im Gesamtregister der Kartei Q. habe ich nun mal unseren FN Olschewski
eingegeben und insges. 13 Treffer gelandet.

Der FN tritt in den Bänden:
A (S 83), B (S 171, 212, 314), C (S170), F (S136), G (S 8), H (S 71), J (S 159),
K (S 342, 346, 869), O (S 50-53), P (S 28, 416), S (S 821, 843, 878, 1061) und in T (S 57) auf.

Bislang weiß ich nur, dass die Familie meines Mannes aus Masuren stammt. Leider gibt es
schon von meinem Schwiegervater keine Geb.-Urkunde mehr.

Wer ist so freundlich und kann mir sagen, welche Infos hinter den o.g. Bänden stecken???

Ich bin für jede noch so kleine Hilfe sehr dankbar.

Britta

Ich hatte schon eine ähnliche Frage:

Was hilft die Benennung von Band (Buchstabe) und Seitenzahl, wenn unklar
bleibt, was wirklich zu dem gesuchten Namen (auch bei mir viele Fälle)
angeboten wird ?
Man kann doch nicht zig Bände kaufen, um dann festzustellen, dass da nur
unwesentliche Namenserwähnungen vorliegen.

Den Quassowski sollte man eigentlich digital auswerten.

Gruß
Hartmut (Paul)

Guten Abend Hartmut,

als Antwort auf Deine mail hier ein paar Ausz�ge aus den ersten Seiten des
Buchstaben M der Kartei Quassowski:

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich gesch�tzt.
Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Vereins unzul�ssig.
Das gilt insbesondere f�r Vervielf�ltigungen, �bersetzungen,
Mikroverfilmungen und die Einspeicherung in und Verarbeitung durch
elektronische Systeme.
Selbstverlag des Vereins f�r Familienforschung in Ost- und Westpreu�en e.V.
Sitz Hamburg

Zur Schriftenreihe:
Quellen, Materialien und Sammlungen zur altpreu�ischen Familienforschung
(QMS)
Jedermann wei�, da� bei vielen Familienforschern Quellenmaterial in
mancherlei Gestalt vorhanden ist, das allgemein interessiert, jedoch niemals
ver�ffentlicht wird. Oft geht dieses Material unwiederbringlich verloren.
Nicht umsonst weisen deshalb alle familienkundlichen Vereine seit jeher auf
diesen �belstand hin, fordern ihre Mitglieder auf, rechtzeitig �ber ihre
Sammlungen zu verf�gen, oder richten Sammelstellen f�r Privatarchive,
Nachl�sse u. �. ein. Das Ergebnis solcher Bem�hungen ist im g�nstigsten
Falle, da� die unfertigen Arbeiten oder Sammlungen lediglich an einer
anderen Stelle - und sei es als Depositum in einem Archiv - aufbewahrt
werden und dort f�r Dritte in der Regel genauso wenig benutzbar sind wie bei
dem urspr�nglichen Besitzer. Der Verein m�chte deshalb einen anderen Weg
gehen. Er will dieses Material, soweit es irgend geht, ver�ffentlichen und
hat aus diesem Grunde unter dem oben genannten Titel eine weitere
Schriftenreihe eingerichtet. Diese soll ausschlie�lich unzusammenh�ngendes,
unfertiges und auch unvollst�ndiges Material aufnehmen und allgemein
zug�nglich machen. Es liegt in der Natur der Sache, da� hierbei eine
Bearbeitung praktisch nicht stattfinden kann. Eine kritische Bewertung ist
deshalb angezeigt. Der Benutzer darf auch an die �u�ere Anordnung und die
Qualit�t des Drucks keine besonderen Anspr�che stellen; es k�nnen nur von
Mitgliedern oder Dritten selbst geschriebene Vorlagen Verwendung finden. Der
Verein meint indessen, da� es besser ist, wertvolles Quellenmaterial so zu
ver�ffentlichen, als seinen Verlust oder seine Unzug�nglichkeit in Kauf zu
nehmen. Gedacht ist an Karteien, Bruchst�cke von Stammfolgen und
Ahnenlisten, vereinzelte Urkunden, vor allem aber an Ausz�ge aus
Kirchenb�chern und archivalischen Quellen, enthalten sie doch oft genug
Ansatzpunkte, ja, mitunter sogar L�sungen f�r festgefahrene eigene
Forschungen.

QMS 1 Die Kartei Quassowski. 1977 - 1991.
Die etwa 350.000 Eintragungen umfassende und in ihrem Bestand stark
gef�hrdete Kartei ist in 50 Jahren aus weitgestreuten privaten
Forschungsinteressen entstanden. Sie sch�pft zu einem gro�en Teil aus nicht
ver�ffentlichten und heute verlorenen Quellen und betrifft vorwiegend
Ostpreu�en. Jeder Buchstabe ist in sich paginiert und bildet in der Regel
einen abgeschlossenen Band mit einem eigenen Register f�r die nicht in der
alphabetischen Folge stehenden Namen. Der Druck ist abgeschlossen. Insgesamt
sind, z�hlt man die drei Teilb�nde f�r den Buchstaben B als gesonderte
B�nde, 23 B�nde mit zusammen etwa 8.500 Seiten erschienen.
Bd.: A (Paul Aberger). 1978. 198 S. Nachdruck 1992
Ba-Be (Paul Aberger). 1978. S. 1-184. Nachdruck 1992
Be-Br (Brigitte Gramberg). 1983. S. 185 - 624
Br-Bz (Brigitte Gramberg). 1986. S. 625 - 994
C (Erna Pranz u. Margot Braess). 1979. 212 S. Nachdruck 1992
D (G�nter Boretius). 1982. 338 S.
E (Ernst Mertsch). 1981. 200 S.
F (G�nter Boretius u. Margot Braess). 1985. 306 S.
G (Herbert Nolde u. Ernst Mertsch). 1986. 588 S.
H (Helmut Zipplies). 1980. 540 S.
I / J (Marianne Legien u. Paul Aberger). 1985, zus. 208 S.
Ka-Ko (W. Schimmelfennig v. d. Oye u. Brigitte Gramberg). 1990. S. 1-524
Ko-Ky (G�nter Boretius u. Brigitte Gramberg). 1991. S. 525-914
L (G�nter Boretius u. A. ). 1991. 394 S.
M (Helmut Zipplies). 1983. 460 S.
N (Helmut Zipplies). 1982. 156 S.
O (Johann-Georg Sommer). 1985. 108 S.
P (G�nter Boretius). 1988. 462 S.
Q / R (Kurt Eckert, Ernst Mertsch u. G�nter Boretius). 1990, zus. 484 S.
Sa-Sd (G�nter Boretius). 1989. S. 1-604
Se-Sz (G�nter Boretius). 1991. S. 605 - 1138
T (Brigitte Gramberg). 1990. 272 S.
U - Z (Paul Aberger). 1989, zus. 618 S.

Der VFFOW (und ein Verein lebt von und durch seine Mitglieder und deren
Mitgliedsbeitr�ge bzw. Spenden) hat unter anderem die Kartei Quassowski
erfasst und ver�ffentlicht. Da steckt viel Arbeit drin. Schau einmal hier
nach:

p
Unter "Quellen, Materialien und Sammlungen" (QMS) kannst du weitere
Informationen zu den einzelnen B�nden (Buchstaben) finden. Z.B. auch den
Author (Im Band selbst hei�t es "Zusammengestellt von ....). Die Mitglieder
des Vereins haben da viel geleistet.
Inzwischen hat der VFFOW eine beachtliche Zahl von Ver�ffentlichungen
hervorgebracht (siehe obigen Link). Das kostet Geld. Klar, im Zeitalter des
Internets kann mann viele Daten aus aller Welt aus dem Netz "saugen". Aber
es gibt nicht alles umsonst. Wenn Du Dir die Kartei Quassowski nicht kaufen
willst, dann gehe doch in eine Bibliothek und leihe sie Dir doch aus (wenn
nicht vor Ort, dann eben per Fernleihe). Oder vielleicht schaut auch der
eine oder andere freundliche Mitforscher f�r Dich in seinem Band/seinen
B�nden nach (die er gekauft hat) und teilt Dir die Eintr�ge mit.
Und die Idee mit dem digital auswerten ist gar nicht so schlecht. Der VFFOW
sucht immer Leute, die gern mitarbeiten. Du bist herzlich willkommen.
Einige B�nde der Kartei Quassowski sind �brigens schon eingescannt. Siehe
hier:

Oder hier die Metasuche in Vereinspublikationen (unter anderem auch in der
Kartei Quassowski):
http://db.genealogy.net/VFFOW/register/
Das haben auch freundliche, selbstlose Mitglieder des Vereins erarbeitet.
Wenn Du also mitarbeiten und Mitglied werden willst:
http://www.genealogienetz.de/vereine/VFFOW/vffow.htm#vereinsinfo
Unter Mitgliedsbeitrag findest Du die zwei Links zum Aufnahmeantrag.
Vielleicht treffen wir uns bald im VFFOW ?!?

Mit freundlichen Gr��en

Thomas (Drews)

Hallo in die Runde,
dem kann ich nur zustimmen. Habe unter Buchstabe und Seite nur Fehlschl�ge.
Sch...ade!
Margitta

Lieber Thomas,

Für Deine freundliche und umfangreiche Antwort danke ich Dir herzlich.
Aufgrund meiner speziellen Interessen in der Familienforschung darf ich wie
folgt antworten:

1. Dein Verein ist gut organisiert.
2. Ein Beitritt bei OW-Preußen kommt für mich nicht in Frage, weil ich
bezüglich Preußen nur an der Identifikation der Herkunft eines einzelnen
Vorfahren namens Pampe interessiert bin. Dieser war offenbar nach Ostpreußen
zugezogen.
3. Ich werde zu prüfen haben, ob ich dem Verein für die Familienforschung in
der Neumark beitreten sollte, denn mit großer Wahrscheinlichkeit kam
besagter Vorfahr von dort.
4. Der Schwerpunkt meiner Forschung liegt allerdings in Westdeutschland
(Rheinland, Hessen Baden).
5. Quassowski ist für mich interessant, weil der Herr vor 70 Jahren
persönlich mit einem älteren Verwandten korrespondierte und dabei zum
Ausdruck brachte, er habe bereits viele Pampe ermittelt und wolle mehr
darüber erforschen.
6. Ich wäre bereit, für die Übermittlung digitaler Daten zu den von
Quassowski zusammengetragenen Personen namens Pampe einen angemessenen
Betrag zu zahlen.
7. Ich bin bereit, Deinem Verein eine Spende zukommen zu lassen, wenn diese
steuerlich absetzbar ist. Bitte benenne mir ggf das Vereinskonto.

Mit freundlichen Grüßen

Moin Hartmut Paul,

zur Mail vom Sun, 23 Apr 2006 19:20:32 +0200:

ob ich dem Verein f�r die Familienforschung in
der Neumark beitreten sollte

Den gibt's allerdings (noch?) nicht... :wink:
F�r die Neumark gibt es die Mailingliste Neumark-L (offen, ohne Verein), an
der Du ja schon kurzfristig teilgenommen hast, und die Arbeitsgemeinschaft
ostdeutscher Familienforscher e.V. (Verein).

Gru�
Gerd (Schmerse)
Moderator Neumark-L/Leiter FST Neumark

Liebe Listenmitglieder!

Wer kann mir in der N�he des Geheimen Staatsarchivs ein Hotel oder Pension
empfehlen? Es sollte nicht so weit entfernt vom Archiv sein und gut zu
erreichen

Gru� Heidrun

Lieber Gerd,

Wenn es den Verein noch nicht gibt, dann bleiben mir nur 3 Bitten:
1. nenne mir ein Konto, auf das ich wenigstens eine kleine Spende für die
nette Betreuung entrichten kann
2. registriere mich als Interessenten für den Fall, dass es eine
Vereinsgründung gibt
3. an der Neumarkliste möchte ich vorerst weiter teilnehmen, immer in der
Hoffnung, dass eines Tages Hilfe für mein Problem auftaucht, zB
Informationen aus dem verschollenen Kirchenbuch Werblitz (soweit noch nicht
erhalten) - die dortigen Pfarrer Pampe hatten viele Kinder, die mir nicht
alle bekannt sind -
oder aus dem Kirchenbuch von Thänsdorf, wo für mich eine heiße Spur
darstellt:

G. (Georg / Gabriel) Pampe, betr. seine Dienstzeit nach Berlin vorgeladen
25.9.1744, Fuhrmann in Thänsdorf (Grzybno) (Standesamt Wildenbruch), (ehem.)
Krs. Greifenhagen (Gryfino), lutherisch, 15 Jahre im Egelschen Regiment
(KürassierRgt Nr. 8 der Zählung vor 1806 mit Chef von Egeln 1723-1734)
gedient, Schützverwandter.
Der Mann soll auch Marketender gewesen sein. Dann kommt er als ³Unehrlicher²
für die Vaterschaft eines Vorfahren in Frage.

Eine weitere Information sagte, Unterlagen befänden sich im Stadtarchiv
Stettin Tel. 0048-914336770.
Weißt Du, ob man da Deutsch spricht ?

Noch ein nachträglicher Hinweis zu der mit Mail vom 12.4. erneut zugesandten
Pampe-Liste:
Ich habe die Quellenangaben durchsucht und musste feststellen, dass in
etlichen Fällen das Register nicht antwortet. Vermutlich liegen fehlerhafte
Quellenangaben vor.

Gruß
Hartmut (Paul)