Guten Abend Hartmut,
als Antwort auf Deine mail hier ein paar Ausz�ge aus den ersten Seiten des
Buchstaben M der Kartei Quassowski:
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich gesch�tzt.
Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Vereins unzul�ssig.
Das gilt insbesondere f�r Vervielf�ltigungen, �bersetzungen,
Mikroverfilmungen und die Einspeicherung in und Verarbeitung durch
elektronische Systeme.
Selbstverlag des Vereins f�r Familienforschung in Ost- und Westpreu�en e.V.
Sitz Hamburg
Zur Schriftenreihe:
Quellen, Materialien und Sammlungen zur altpreu�ischen Familienforschung
(QMS)
Jedermann wei�, da� bei vielen Familienforschern Quellenmaterial in
mancherlei Gestalt vorhanden ist, das allgemein interessiert, jedoch niemals
ver�ffentlicht wird. Oft geht dieses Material unwiederbringlich verloren.
Nicht umsonst weisen deshalb alle familienkundlichen Vereine seit jeher auf
diesen �belstand hin, fordern ihre Mitglieder auf, rechtzeitig �ber ihre
Sammlungen zu verf�gen, oder richten Sammelstellen f�r Privatarchive,
Nachl�sse u. �. ein. Das Ergebnis solcher Bem�hungen ist im g�nstigsten
Falle, da� die unfertigen Arbeiten oder Sammlungen lediglich an einer
anderen Stelle - und sei es als Depositum in einem Archiv - aufbewahrt
werden und dort f�r Dritte in der Regel genauso wenig benutzbar sind wie bei
dem urspr�nglichen Besitzer. Der Verein m�chte deshalb einen anderen Weg
gehen. Er will dieses Material, soweit es irgend geht, ver�ffentlichen und
hat aus diesem Grunde unter dem oben genannten Titel eine weitere
Schriftenreihe eingerichtet. Diese soll ausschlie�lich unzusammenh�ngendes,
unfertiges und auch unvollst�ndiges Material aufnehmen und allgemein
zug�nglich machen. Es liegt in der Natur der Sache, da� hierbei eine
Bearbeitung praktisch nicht stattfinden kann. Eine kritische Bewertung ist
deshalb angezeigt. Der Benutzer darf auch an die �u�ere Anordnung und die
Qualit�t des Drucks keine besonderen Anspr�che stellen; es k�nnen nur von
Mitgliedern oder Dritten selbst geschriebene Vorlagen Verwendung finden. Der
Verein meint indessen, da� es besser ist, wertvolles Quellenmaterial so zu
ver�ffentlichen, als seinen Verlust oder seine Unzug�nglichkeit in Kauf zu
nehmen. Gedacht ist an Karteien, Bruchst�cke von Stammfolgen und
Ahnenlisten, vereinzelte Urkunden, vor allem aber an Ausz�ge aus
Kirchenb�chern und archivalischen Quellen, enthalten sie doch oft genug
Ansatzpunkte, ja, mitunter sogar L�sungen f�r festgefahrene eigene
Forschungen.
QMS 1 Die Kartei Quassowski. 1977 - 1991.
Die etwa 350.000 Eintragungen umfassende und in ihrem Bestand stark
gef�hrdete Kartei ist in 50 Jahren aus weitgestreuten privaten
Forschungsinteressen entstanden. Sie sch�pft zu einem gro�en Teil aus nicht
ver�ffentlichten und heute verlorenen Quellen und betrifft vorwiegend
Ostpreu�en. Jeder Buchstabe ist in sich paginiert und bildet in der Regel
einen abgeschlossenen Band mit einem eigenen Register f�r die nicht in der
alphabetischen Folge stehenden Namen. Der Druck ist abgeschlossen. Insgesamt
sind, z�hlt man die drei Teilb�nde f�r den Buchstaben B als gesonderte
B�nde, 23 B�nde mit zusammen etwa 8.500 Seiten erschienen.
Bd.: A (Paul Aberger). 1978. 198 S. Nachdruck 1992
Ba-Be (Paul Aberger). 1978. S. 1-184. Nachdruck 1992
Be-Br (Brigitte Gramberg). 1983. S. 185 - 624
Br-Bz (Brigitte Gramberg). 1986. S. 625 - 994
C (Erna Pranz u. Margot Braess). 1979. 212 S. Nachdruck 1992
D (G�nter Boretius). 1982. 338 S.
E (Ernst Mertsch). 1981. 200 S.
F (G�nter Boretius u. Margot Braess). 1985. 306 S.
G (Herbert Nolde u. Ernst Mertsch). 1986. 588 S.
H (Helmut Zipplies). 1980. 540 S.
I / J (Marianne Legien u. Paul Aberger). 1985, zus. 208 S.
Ka-Ko (W. Schimmelfennig v. d. Oye u. Brigitte Gramberg). 1990. S. 1-524
Ko-Ky (G�nter Boretius u. Brigitte Gramberg). 1991. S. 525-914
L (G�nter Boretius u. A. ). 1991. 394 S.
M (Helmut Zipplies). 1983. 460 S.
N (Helmut Zipplies). 1982. 156 S.
O (Johann-Georg Sommer). 1985. 108 S.
P (G�nter Boretius). 1988. 462 S.
Q / R (Kurt Eckert, Ernst Mertsch u. G�nter Boretius). 1990, zus. 484 S.
Sa-Sd (G�nter Boretius). 1989. S. 1-604
Se-Sz (G�nter Boretius). 1991. S. 605 - 1138
T (Brigitte Gramberg). 1990. 272 S.
U - Z (Paul Aberger). 1989, zus. 618 S.
Der VFFOW (und ein Verein lebt von und durch seine Mitglieder und deren
Mitgliedsbeitr�ge bzw. Spenden) hat unter anderem die Kartei Quassowski
erfasst und ver�ffentlicht. Da steckt viel Arbeit drin. Schau einmal hier
nach:
p
Unter "Quellen, Materialien und Sammlungen" (QMS) kannst du weitere
Informationen zu den einzelnen B�nden (Buchstaben) finden. Z.B. auch den
Author (Im Band selbst hei�t es "Zusammengestellt von ....). Die Mitglieder
des Vereins haben da viel geleistet.
Inzwischen hat der VFFOW eine beachtliche Zahl von Ver�ffentlichungen
hervorgebracht (siehe obigen Link). Das kostet Geld. Klar, im Zeitalter des
Internets kann mann viele Daten aus aller Welt aus dem Netz "saugen". Aber
es gibt nicht alles umsonst. Wenn Du Dir die Kartei Quassowski nicht kaufen
willst, dann gehe doch in eine Bibliothek und leihe sie Dir doch aus (wenn
nicht vor Ort, dann eben per Fernleihe). Oder vielleicht schaut auch der
eine oder andere freundliche Mitforscher f�r Dich in seinem Band/seinen
B�nden nach (die er gekauft hat) und teilt Dir die Eintr�ge mit.
Und die Idee mit dem digital auswerten ist gar nicht so schlecht. Der VFFOW
sucht immer Leute, die gern mitarbeiten. Du bist herzlich willkommen.
Einige B�nde der Kartei Quassowski sind �brigens schon eingescannt. Siehe
hier:
Oder hier die Metasuche in Vereinspublikationen (unter anderem auch in der
Kartei Quassowski):
http://db.genealogy.net/VFFOW/register/
Das haben auch freundliche, selbstlose Mitglieder des Vereins erarbeitet.
Wenn Du also mitarbeiten und Mitglied werden willst:
http://www.genealogienetz.de/vereine/VFFOW/vffow.htm#vereinsinfo
Unter Mitgliedsbeitrag findest Du die zwei Links zum Aufnahmeantrag.
Vielleicht treffen wir uns bald im VFFOW ?!?
Mit freundlichen Gr��en
Thomas (Drews)