Meine Oma ist mit meiner Mutti und meinem Onkel erst im Januar 1947 von
Schlesien nach Sachsen gekommen.
Meine Mutti kann sich noch daran erinnern, dass sie zuletzt in einem Lager
von den Russen waren. Meine Oma hatte dann dort erfahren, dass in diesem
Lager schon viele Leute gestorben seien und sie ist deshalb bei Nacht und
Nebel mit den Kindern aus dem Lager geflohen. Wei� vielleicht jemand was das
f�r Lager in Schlesien waren? Da stellt sich auch die Frage, ob sie nun
Fl�chtlinge waren oder Vertriebene.
Viele Gr��e
Ren�e Grunewald
< gefl�chtet sind Schlesier vor der heranr�ckenden Front.
< Also etwa Januar - M�rz 1945.
<
< Sp�ter, danach, wurden sie vertrieben, ausgewiesen,
< umgesiedelt oder repatriert.
ich glaube mittlerweile und nachdem was ich alles gelesen habe, ist es heute
kaum nachzuvollziehen, welche Wege gegangen worden sind, wenn man keine
direkten Unterlagen hat. Irgendwie habe ich im Moment selber das Gef�hl, ich
suche die Nadel im Heuhaufen.
Es sind sehr viele Vertriebene und Fl�chtlinge im Lager Friedland
untergekommen, jedenfalls kurzzeitig und ich habe 2 sehr interessante Links
gefunden. vielleicht helfen sie Dir ja weiter.
Hallo Rennee
Zu der von Dir aufgef�hrten Problematik habe ich zwei sehr interessante
Brosch�ren:
-Schicksal Schlesien 1945 - 1947 (erlebt, gedeutet und bew�ltigt) 1957
-Lamsdorf - Dokumentation �ber ein polnisches Vernichtungslager u.a. mit der
Liste von �ber 1400 im Lager ums Leben gekommenen deutschen Insassen .1977
Vielleicht kann ich Dir damit helfen.
Gru� Andreas
entschuldige wenn ich mich da so einmische, kannst du mir die ISBN-Nr. der zuerst genannten Broschüre schreiben? Wäre sehr nett! Unter "google" habe ich nichts gefunden.
Hallo Ute,
1958 (zweite Auflage) gab es noch keine ISBN- Nr und sp�ter ist das Heft
nicht wieder verlegt wurden.
Die genaue Angaben lauten:
Wilhelm Knevels
Schicksal 1945 - 1947 Schlesien
Verlag: Der Verfasser Professor Dr. Knevels
Berlin-Tempelhof Mussehlstra�e 22
Die erste Auflage erschien als Beitrag im Jahrbuch der Universit�t Breslau,
Band II 1957 im Holzner-Verlag W�rzburg.
Gru� Andreas