Liebe Mitforscher,
war heute auf einem Flohmarkt in KL, um nach "familienforscherischen
Schn�ppchen" Ausschau zu halten. An einem Stand fand ich alte Todesanzeigen
(in Zettel-Form, ca. 3cm x 4-5cm) von einigen II. WK-Gefallenen (aus dem s�d-
deutschen Raum). Es scheint mir, als wenn diese die damaligen Todesanzeigen
waren, die an Verwandte und Bekannte versandt wurden, zumal auf der R�ck-
seite dieser "Zettel" colorierte Abbildungen und Bibelspr�che vorhanden waren.
Ich fragte die nette Flohmarkt-Dame, wie viel alle zusammen kosten w�rden.
Antwort: "Alle zusammen ? - Eine Anzeige kostet 3 (in Worten: drei !) Euro."
Das kann es ja wohl nicht sein, oder doch ?
Haben verschiedene Leute "spitz bekommen", dass f�r Familienforscher-Sachen
auf einmal Wucherpreise - selbst auf einem Flohmarkt - verlangt werden k�nnen ?
Falls ja, kann ich allen j�ngeren Mitforschern vorschlagen, Todesanzeigen aus den
�rtlichen Zeitungen fein s�uberlich auszuschneiden und jede in eine Plastikh�lle
einzuschwei�en, um sie in vielleicht in 40-45 Jahren mit 5 Euro pro St�ck zur "Renten-
aufbesserung" auf Flohm�rkten zu verkaufen... falls dann ohne Finanzkrise und nicht
neuer W�hrung ein anderer "Kurs" besteht. 
Liebe Gr��e zum Wochenende --- Gisela