Liebe Mitforscher,
in einem Aufsatz erwähnt Werner Zwiebelberg 1967 als Quelle das "Familienarchiv Gruhn in Gemünden".
Existiert dieses noch?
Weiß jemand, was es enthält?
Vielen Dank für alle Hinweise,
Petra Hölzemann-Brands
Liebe Mitforscher,
in einem Aufsatz erwähnt Werner Zwiebelberg 1967 als Quelle das "Familienarchiv Gruhn in Gemünden".
Existiert dieses noch?
Weiß jemand, was es enthält?
Vielen Dank für alle Hinweise,
Petra Hölzemann-Brands
Sehr geehrte Frau Hölzemann-Brands,
ich selbst bin in Gemünden groß geworden. Meine Großmutter war eine geborene
Gruhn. Das von Zwiebelberg genannte Familienarchiv Gruhn müßte im Gasthaus
zur Post in Gemünden gewesen sein. Vor ca. 40 Jahren habe ich die Tochter des
Hauses, Anni N. geb. Gruhn (sie hatte einen Amerikaner geheiratet, ist aber
schon lange Jahre Witwe), nach dem Familienarchiv gefragt. Sie verneinte die
Existenz des Archivs. Wahrscheinlich hat Zwiebelberg einzelne Dokumente
gesichtet, die jedoch nicht als Familienarchiv existieren. Das Gasthaus zur
Post war in früherer Zeit das erste Haus am Platze und gleichzeitig
Pferdestation für die Postkutschen, die bis ca. 1910 die Strecke
Kirn-Gemünden befuhr. Anni Gruhn wußte, daß meine Großmutter ebenfalls eine
Gruhn war. Der Urgroßvater wurde Hafergruhn oder Haferkönig genannt. Er war
einer der bedeutensten Haferhändler auf dem Hunsrück. Beim Bau der
Eisenbahnstrecke Simmern-Gemünden verpflichtete er sich eine bestimmte Menge
an Getreide per Bahn zu verschicken.
Die Linie des Gasthauses zur Post besitzt eine eigene Gruft in der nähe des
Friedhofs, jedoch nicht auf dessen Gelände.
Selbst besitze ich ein Inventarverzeichnis meines Vorfahren Gruhn von ca.
1750, das angelegt wurde, weil der Ahn auswandern und seinen Besitz zu Geld
machen wollte. Er ist jedoch nicht ausgewandert und blieb in Gemünden.
Sollten Sie Verbindung zur Familie Gruhn haben, wäre ich an einer Information
sehr interessiert.
Mit freundlichen Grüßen aus dem momentan sonnigen Mecklenburg
Albrecht W. Bolz