Liebe Mitforscher,
mein Vorfahre Gottfried UHL war um 1751 Köhler von der Erzgrube im Soonwald, auch "Erzgrube/ Soone". Seine erste Heirat 1751 fand in Rehbach, rk statt, die zweite 1761 in Gemünden (die Ehefrau kam aus Schwarzerden), woher die dritte Frau stammte, ist mir noch nicht bekannt. Gottfried Uhl starb in Schwarzerden.
Daten zu Ehen, Kindern usw. aus FB sind mir bekannt, es geht nur um die Lage einer möglichen Erzgrube.
Im Hunsrück soll es um die Zeit ca. 15-20 Hüttenwerke und Hämmer gegeben haben, aber wo im Soonwald (Nähe Schwarzerden? Oder Rehbach?) gab es im Soonwald eine Erzgrube um 1750???
Der folgende Text stammt aus der Geschichte der Hütte Abentheuer, entmutigt aber eher noch mehr:
"Die auf permanente Zulieferung immenser Mengen Holzkohle sowie auf die Wasserkraft angewiesenen Verhüttungsbetriebe mussten möglichst dicht am Rand der großen Wälder und stets neben ergiebigen Bachläufen errichtet werden. Denn sowohl für die Erzwäsche als auch zum Antrieb der Schaufelräder wurde stark strömendes Wasser benötigt. Mithin waren Waldnähe und Wasserreichtum als Grundvoraussetzung sogar wichtiger als die Nähe zu Rohstofflagern und Abbaustätten. Zugleich erklärt dies die geographische Verbreitung von Hochöfen und Hammerwerken an den Säumen des Hoch- und Idarwaldes sowie auch am Gräfenbach und dem Guldenbach im Soon. Es kam auch deshalb nicht wesentlich auf die Nähe zu bestimmten Erzlagerstätten an, weil die meisten davon nicht besonders ertragreich waren. Manche waren schon nach wenigen Jahren ausgebeutet und wurden alsbald von einem nächsten kurzfristigen "Boom" auf benachbarten Arealen abgelöst."