Eislebenr rHausbesitzer 1578/89, 1590, 1645

Herr Wagner antwortete am 14.7.2013:

Sehr geehrte Frau Nagel,

leider hatte ich nur 3 Stunden Zeit und habe das Schoßbuch 1578/89 nur kursorisch durchgesehen mit Blick auf Vorkommen Strauß und die mir momentan erinnerlichen Familiennamen der Mansfelder/Eislebener Hüttenmeister.
Begegnet sind mir dazu Mackenrodt, Gutkese, Heydelberg und Blankenbe(u)rg..
Lüttich und Luther wäre mir bestimmt aufgefallen. Ich habe dazu aber nichts notiert.

Von allgemeinem Interesse ist vielleicht noch: Bei Größler: Chronicon Islebiense ist unter 1601 die Rede von Gewölben unter dem Rathaus und der Waage (gegenüber dem Rathaus), die an Kaufleute vermietet seien. Ob man dabei an Kellergewölbe oder ebenerdige Bogengewölbe zu denken hat, vermag ich nicht zu beurteien (es würde mich aber interessieren). Jedenfalls finden sich in B VIII 120 auch Lister der Kaufleute, die solche Gewölbe gemietet haben.

Insgesamt sollte sich jemand finden, der die 135 Doppelseiten einmal auswertet und mindestens die genannten Hausbesitzer usw. katalogisiert.
Allerdings: Da aus den Erwähnungen der Hausbesitzer für das jeweilige Objekt Besitzfolgen von-bis abgeleitet werden können, ist es mit schlichtem Einhämmern in ein genealogisches Programm nicht getan.

Die Mitarbeiterin des Stadtarchives war bei meinem Besuch freundlich und hilfsbereit. Wie weit ihre Kenntnisse zur Eislebener Geschichte reichen, kann ich nach einem Besuch absolut nicht beurteilen.

Freundliche Grüße
Jürgen Wagner<<

Sehr geehrter Herr Wagner,

danke für Ihre Rückmeldung hinsichtlich der "auszugsweisen Namen" aus dem Schoßbuch 1578/89.

In der "Chronicon Islebiense" von Größler finden sich Hinweise auf das "Schicksal" der Waage bzw. des Kauf- oder Gewandhauses (jetzt Markt 22, Eisleben) auf den Seiten 56, 80 sowie 251.
Ferner berichtet Größler über dieses Haus ebenfalls in den "Inscriptiones Islebienses" auf Seite 100.

Bei den "vermieteten Kramgewölben" dürfte es sich nach meinem Dafürhalten um ebenerdige Bogengewölbe gehandelt haben, in denen verschiedene Kaufleute ihre Waren zum Kauf feil geboten haben. Unterirdische Gewölbe -sprich Kellergewölbe- würde ich nach meinem derzeiten Kenntnisstand ausschließen.

Insgesamt sollte sich jemand finden, der die 135 Doppelseiten einmal auswertet und mindestens die genannten Hausbesitzer usw. katalogisiert.<

Wie wahr, wie wahr ......... Zeit.... Kosten....

Mit freundlichen Grüssen,
Vera Nagel

Ich schrieb gestern:

Bei den "vermieteten Kramgewölben" dürfte es sich nach meinem Dafürhalten um ebenerdige Bogengewölbe gehandelt haben, in denen verschiedene Kaufleute ihre Waren zum Kauf feil geboten haben. Unterirdische Gewölbe -sprich Kellergewölbe- würde ich nach meinem derzeiten Kenntnisstand ausschließen.<

Hier muß ich mich korrigieren - man sollte doch immer zuerst nochmals sämtliche verfügbaren Quellen prüfen und Nichts aus der Erinnerung schreiben. Tut mir leid.

Die "vermieteten Kramgewölbe" waren _Kellergewölbe_!!
Bei Interesse kann ich dafür Quellen nennen.

Entschuldigung und beste Grüsse,
Vera Nagel

Sehr geehrte Frau Nagel,

obwohl es mich momentan nur am Rande interessiert, w�rde es mich doch freuen, wenn Sie die Quelle mitteilen k�nnten, nach der es sich bei den vermieteten Gew�lben des Rathauses und der Waage zu eisleben tats�chlich um Kellergew�lbe handelte. man wei� nie, wann und wo man die genaue Quelle f�r ein Wissen ben�tigen k�nnte.

Besten Dank im voraus.

J�rgen Wagner

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