Einwanderung aus Luxemburg und Brabant

Liebe Listenmitglieder,

ich arbeite daran, die Einwanderung aus Luxemburg und Brabant in die Westpfalz nach dem Dreißigjährigen Krieg zu erforschen.

Ich habe eine erste Version einer Stoffsammlung ins Internet gestellt:

www.mueller-heppenheim.de/brabant1.htm

Ich bitte um Ergänzungen, Anregungen, Hinweise auf Literatur und Korrekturen. Jede Hilfe ist willkommen und trägt dazu bei, aus vielen Mosaiksteinchen ein Gesamtbild zu schaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hermann Müller, Heppenheim

Hallo Herr Dr. M�ller,

Ich bitte um Erg�nzungen, Anregungen, Hinweise auf Literatur und
Korrekturen. Jede Hilfe ist willkommen und tr�gt dazu bei, aus vielen
Mosaiksteinchen ein Gesamtbild zu schaffen.

Spontan fallen mir die "Die franz�sischen Familiennamen in der Pfalz" ein. Schauen Sie doch mal ob das passt:

http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf

Viele Gr��e,
    Peter Ga�ner

Liebe Mitforscher !

Das Buch

Italienische Wirtschaftstätigkeit in Rheinischen Städten

Autor Johannes Augel

Röhrscheid Verlag Bonn 1971

Es werden jede Menge Italiener und Verwandte von mir genannt die in die
Pfalz einwanderten

Auch mit ca 1800 Kurzgenealogien
Liegt mir im Original vor

Grüsse Stefan Pusinelli
Tel 0821 /9987954

Lieber Herr Dr. M�ller !

Zu Ihrem Thema habe ich eine Taufe in Mommenheim Rhh. 1654 10.bris ? Margaretha Magdalena Henrici : Vater Jean Henrici von Mommerde aus dem L�tzelburger Land. Mutter Maria von Ruslitz in Flandern fremder Eheleute Kind. Eine Patin war : Tochter von Nicolaus Lamare Gemeindsmann in Hahnheim von Br�ssel in Braband.

Sp�ter habe ich 1990 mit einem Herrn Jozef Mertens Wissensch.Mitarbeiter Landkommende Alden Biesen Stippelmannsweg 13 in B- 3568 Hechtel dar�ber geschrieben
Er schreibt : als fl�mischer Historiker besch�ftigte er sich mit dem Hausierhandel 16.-19. Jahrhundert. Auch Auswanderer Walonen nach Rheinland - Pfalz , Nassau + S�dhessen geh�ren zu seinem Gebiet. Vielleicht gibt es diesen Herrn noch oder seine Aufzeichnungen.
Viel Gl�ck zu der gro�en Aufgabe.
Freundlichen Gru�
Ilse Henrizi

Hallo,

der Hinweis von Peter auf das Buch http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_zweibruecken_1890.pdf war sehr interessant.
Ich bin ein Fan dieser alten "Schinken" und dachte früher, da die Verfasser zeitlich näher dran waren als wir jetzt, ist auf sie mehr Verlass.

Eindeutig sind viele Namen französischen Ursprungs. Aber einige Erklärungen können widerlegt werden.

Als Beispiele kann ich sicher sagen, dass die in Schönau genannten Jacky garantiert nicht von Jaqui abstammen oder Schacky geschrieben wurden. Es waren die Jaggi aus der Schweiz. Wobei es natürlich sein kann, dass so manch anderer Jaqui zu Jacky wurde. So gab mal die Familie BOO (nicht erwähnt) ein kurzes Gastspiel bei uns. Sie sollen aber reformierte Schweizer gewesen sein und nicht zwangsläufig BEAU.
So können die Perret vorher sowohl Perrot als auch Perreten (Saanen, Schweiz!) gewesen sein. Es wird auch Ruby erwähnt. Sind das nicht auch Schweizer gewesen?
Die Spiry waren jedenfalls Spiri aus der Schweiz.

Das Buch handelt nur vom Einfluss der französischen Namen. Der Einfluss durch die Schweizer wird völlig ignoriert. Dabei war der gerade im Amt Zweibrücken groß. Das hätte Dr. Keiper 1890 eigentlich (noch) wissen müssen!

Amüsant finde ich die wiederholten Hinweise auf den doch "geringen Einfluss" des Französischen in die "reindeutsche" Sprache. Haben diese "verpfälzischten" Abwandlungen Einzug ins Hochdeutsche gehalten?:-))) Bei uns hier sind davon viele noch bekannt. Ein Nicht-Pfälzer versteht sie nicht.

Das soll keine Kritik an dem Hinweis auf dieses Buch sein! Es kann aber den Suchenden auf eine völlig falsche Fährte locken.

Herrn Müller viel Erfolg bei diesem Projekt!!! Wenn ich was habe, leite ich es ihnen gerne weiter.

Sie erwähnen z.B. Gander und Hardi. Ich habe diese Namen aus der Schweiz.
Dazu ein paar Seiten, die bei der Identifizierung vielleicht weiterhelfen (oder verwirren :-)) können:

www.hls-dhs-dss.ch/famn/?ig=d
www.rolf-freytag.de/fhilfe/schweizer.html
www.eye.ch/swissgen/rsr/index.html

Gruß,
Andrea

Hallo Herr Müller,

Interessant wäre vielleicht auch das Hochdeutsch-Reformierte KB Frankenthal/Pfalz.
Dort sind viele Familien aus den Niederlanden und Belgien verzeichnet. Zum Teil schon vor dem 30-jährigen Krieg, es könnten von dort auch Familien in die Westpfalz gewandert sein.

Uwe Roeder

UR

Hallo Uwe,
ich habe zwar noch nie von diesem KB gehört, würde mich aber sehr interessieren. Steht das in Frankenthal im Archiv?
Zu dem Thema kann ich beitragen, dass einer meiner "Raquet-Vorfahren" auch in Frankenthal geboren wurde (1603).
Beste Grüße
Peter
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