Edition Wissenschaftliche Software

Pressemitteilung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Edition Wissenschaftliche Software
Seit Jahrzehnten prägt wissenschaftliche Software die Forschung – von Simulationen bis zur Künstlichen Intelligenz. Dennoch existiert bislang keine Strategie, um diese zentralen Zeugnisse digitaler Wissenschaft zu sammeln und zu erhalten. Das Projekt Edition Wissenschaftliche Software schließt diese Lücke: Es erschließt, dokumentiert und ediert historische Softwareprojekte aus der Mathematik, Informatik, Physik, Chemie sowie den Lebens- und Geisteswissenschaften systematisch und macht sie über eine offene Online-Plattform zugänglich. Mithilfe von Interviews und partizipativer Forschung werden Entstehung, Nutzung und Wirkung dieser Software dokumentiert. Ziel ist es, die Geschichte der digitalen Wissenschaft nachzuvollziehen und langfristig zu bewahren – ein international wegweisendes Vorhaben für die Wissenschaftsgeschichte.

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Edition Wissenschaftliche Software (EWS). Wissenschaftshistorische und wissenschaftsphilosophische Forschung und Edition zur Softwaregeschichte der Digitalen Wissenschaften von 1950 bis 2010

Interakademisches Projekt von: Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Bayerische Akademie der Wissenschaften und Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Projektleitung: Prof. Dr. Gabriele Gramelsberger (RWTH Aachen), PD Dr. Ulf Hashagen, Prof. Dr. Trischler (beide Deutsches Museum), Prof. Dr. Carsten Reinhardt (Universität Bielefeld)
Kooperationspartner:
Universität Bielefeld, Forschungsinstitut für Technik- und Wissenschaftsgeschichte des Deutsches Museums, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Zentrum für Wissenschaftsforschung der Leopoldina

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