Die Franklin-Expedition, die 1845 mit 129 Männern startete, gilt als eine der größten Tragödien der Polarforschung, da kein Besatzungsmitglied lebend zurückkehrte.
Identifizierung von Crewmitgliedern durch DNA
Forschende der University of Waterloo haben mittels DNA-Analyse die Identitäten von vier verstorbenen Crewmitgliedern klären können. Drei der identifizierten Seeleute dienten auf der HMS Erebus und starben in der Erebus-Bucht. Einer der Männer, Unteroffizier Harry Peglar, diente auf der HMS Terror und seine Identifizierung löst ein Rätsel, das seit 1859 ungelöst war.
Frühere Erfolge der Forschungsgruppe
Dies ist nicht der erste Erfolg dieser Forschungsgruppe. Bereits 2021 identifizierten sie John Gregory, den Ingenieur der HMS Erebus. 2024 gelang ihnen die DNA-Identifizierung von James Fitzjames, dem Kapitän der Erebus, dessen Überreste Spuren von Kannibalismus aufwiesen.
Bedeutung für Nachfahren
Diese Erkenntnisse liefern lebenden Nachfahren bisher nicht verfügbare Details über die Umstände und Orte des Todes ihrer Angehörigen sowie über die Identität ihrer Schiffskameraden.
Veröffentlichung der Ergebnisse
Die neuen Erkenntnisse wurden in zwei Fachjournalen veröffentlicht: Die Identifizierung der drei Erebus-Mitglieder im «Journal of Archaeological Science: Reports» und die von Harry Peglar im Fachjournal «Polar Record».
Entdeckung der Schiffe
Die beiden Expeditionsschiffe wurden erst in den letzten Jahren entdeckt: die HMS Erebus im Jahr 2014 und die HMS Terror im Jahr 2016.
Sources:
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