DNA - ein Kind und identische Zwillinge

TL;DR

Das Oberlandesgericht Oldenburg ordnete eine genomweite Sequenzierung an, um in einem Fall, in dem ein Kind und identische Zwillinge involviert sind, die genaue Vaterschaft zu klären .

Key Takeaways

  • Das Standard-DNA-Testverfahren reichte nicht aus, da beide Zwillinge identisch waren .
  • Die Amtsgericht Lingen forderte eine ultra-tiefen Next-Generation-Sequenzierung zur Erkennung minimaler Unterschiede im Genom .
  • Ein potenzieller Vater legte dagegen unter Berufung auf eine zu hohe Belastung Widerspruch ein, der jedoch abgelehnt wurde .
  • Das Gericht stellte fest, dass das Recht des Kindes auf Klarheit über die biologische Herkunft Vorrang hat, auch wenn dies die Informationsselbstbestimmung beeinträchtigt .
  • Eine Kostenbeteiligung nach § 81 FamFG wurde in Aussicht gestellt, sofern der fälschlicherweise Betroffene nicht der Vater ist .

Sources:

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