DNA - Archäologische Funde

Neandertal-DNA und die Besiedlung Australiens

Neue DNA-Analysen haben die Theorie aufgeworfen, dass der australische Kontinent erst vor etwa 50.000 Jahren besiedelt wurde, basierend darauf, dass moderne Menschen zu dieser Zeit Neandertaler-DNA aufnahmen. Diese Theorie stützt sich auf DNA-Studien, die eine Hybridisierung von Neandertaler- und Homo-sapiens-DNA zwischen 50.500 und 43.500 Jahren belegen.

Archäologische Funde, wie die in Madjedbebe, deuten jedoch auf eine Anwesenheit von Menschen vor 65.000 Jahren hin. Die Fundstätte Madjedbebe im Northern Territory, Australien, gilt als einer der ältesten bekannten Orte menschlicher Besiedlung. Dort wurden Artefakte wie Steinwerkzeuge und Ocker gefunden, die auf eine längere menschliche Besiedlung schließen lassen.

Die Neandertaler

Neandertaler waren eine ausgestorbene Verwandtschaft des Homo sapiens. Der erste Fund eines Teilskeletts eines Neandertalers erfolgte 1856 im Neandertal in Nordrhein-Westfalen. Neandertaler bewohnten große Teile Europas und breiteten sich zeitweise bis nach Asien aus. Sie stellten Werkzeuge her, beherrschten das Feuer und waren sprachfähig, starben aber vor etwa 40.000 Jahren aus.

Zusammenfassung

Die neue Theorie zur Besiedlung Australiens basierend auf Neandertal-DNA*wirft Zweifel auf die bisherige Annahme einer Besiedlung vor 65.000 Jahren auf. Archäologische Funde deuten jedoch auf eine Anwesenheit von Menschen vor 65.000 Jahren hin. Die Geschichte der Neandertaler und ihre Beziehung zu den modernen Menschen bleibt ein interessantes Forschungsgebiet.

Sources:
https://www.focus.de/wissen/neandertal-dna-wirft-neues-licht-auf-australiens-vergangenheit_d3edf808-613e-4541-8705-e9f96e3f2f19.html

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