DiDay - Wechsel von Facebook nach Discourse

Dazu läuft gerade eine Diskussion bei Gramps: Facebook Usern den Umstieg nach Discourse vereinfachen. Es gibt wohl auch bei Discourse selbst eine Überlegung für neue Discourse-Nutzer einiges an der Bedienoberfläche zu vereinfachen und Komplexität erst einmal durch Verstecken zu reduzieren. Geht da schon etwas?

Haupterkenntnis war für mich: bei Facebook schreibt man sein Problem einfach an das schwarze Brett und dann gibt es schnelle Reaktionen. Bei Discourse bekommt man zu dem Problem, das man lösen möchte, noch das Problem ein neues Werkzeug benutzen zu müssen. Man muss sich mit Kategorien auseinandersetzen, man muss ein neues Thema aufmachen, man muss einen Titel festlegen,….

Moin, für den niederschwelligen Zugang habe ich vor ein paar Monaten eine Lesehilfe-Signal-Gruppe gegründet. Vielleicht wäre das auch ein Art zusätzliches Angebot für „einfach ans schwarze Brett“ schreiben. Dort kann aber natürlich nicht das regionale Spezialwissen abgebildet werden, das hier in den ganzen Kategorien verfügbar ist.

Falls jemand dennoch Interesse hat, gerne direkt bei mir melden.

Wie wäre es mit einer Kategorie „Schreib hier!“ (am Namen kann man noch feilen)? Ich denke, wir sind genug Moderatorinnen und Moderatoren, um Beiträge dann in die passende Kategorie zu verschieben. Auch die Titel können wir sprechend ändern.

Wenn endlich die Forum-Migration abgeschlossen ist, haben wir auch noch mehr Personen, die dabei mithelfen könnten.

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Das ist genau der Punkt! Auf der einen Seite steht der einfache Zugang auf der anderen Seite der strukturierte Zugang. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Was war der Grund für Deine Wahl von Signal @Flominator ? Eigentlich hätte Discourse ja auch Mechanismen an Bord, etwa eine Kategorie “offene Fragen” oder “Lesehilfe” oder den Chat-Mechanismus.

Hier übrigens noch der Link zur Diskussion bei Gramps: https://gramps.discourse.group/t/upstream-discourse-ux-for-infrequent-visitors/9222

Wir wollten mit dem WikiTree-Stammtisch von Discord weg und haben daher eine Signal-Gruppe gegründet, weil es eher um Chat und weniger im Forum ging. Da war es zur Lesehilfe-Gruppe daneben dann ein kleiner Schritt.

Hallo

ich bin ja auch Mitglied in der Signal-Gruppe von @Flominator (eher nur lesend), aber ich halte Signal für so etwas nicht so für ideal. Signal ist für mich zum Schnacken, schneller Austausch und generell still gestellt damit es nicht so oft “pling” macht wenn gerade etwas abgeht. WhatsApp habe ich ja verlassen. Ich für mich versuche davon wegzukommen dass “dringende” Sachen über Messenger gehen.

Aber die Erkenntnisse aus der Gruppe sind schlecht nachhaltbar finde ich. Was generell für Messenger gilt - egal welcher und was für ein Thema. Auch für Facebook.

Zu Facebook, für bestimmte interessante Gruppen benötigt man auch eine Zulassung, also einfach nur Schreiben ist da auch nicht. Wobei der Zugang schon niederschwelliger ist.

Bei Discourse (Compgen) halte ich für ein Hindernis, dass ich einen CompGen Nutzer anlegen muss (ohne Mitglied zu sein oder sonst dort etwas machen zu wollen) um daran teilnehmen zu können. Das war bei den Mailinglisten früher einfacher. Wobei da halt die Frage ist, was man eigentlich will als Verein. Jeden glücklich machen? Eher Leute anziehen die dann auch im Verein (auch ohne Mitgliedschaft) mittelfristig was machen?

Bei “niederschwelligen” Fragern habe ich oft den Eindruck, die wollen was, nehmen das mit und man hört nie wieder von denen (wenn ich auch teilweise Austausch per privater email angucke, ich werde ja gefunden und bekomme Fragen).

Also meine Meinung, wir müssen nicht jeden/jede mitnehmen. Diejenigen, welche ernsthaft was machen wollen sollte man aber unterstützen.

Ist vielleicht ein bisschen so wie die Konkurrenz zwischen Angeboten von

Wikitree/Webtrees/Gramps versus MyHeritage/Ancestry/…
= Community versus Bezahlangebote? (bei Facebook zahle ich mit Daten)

Und junge Forscher, die arbeiten vermutlich eh nochmals anders. Heute früh bei Mastodon gelesen, ein Lehrer hat versucht mit seinen Klassen eine Instanz aufzuziehen und vor allem zu nutzen. Die Instanz gibt es, Aber ausser den IT-Affinen waren alle weg, zu wenig “Likes, PlingPling, usw” oder langweilig.

VG Steffi

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Es ist ja so, dass Neulinge bei manchen Kategorien schreiben können, bei
anderen nicht; mit der Öffentlichkeit des Archivs hat es nichts zu tun
(zumindest war es so, als ich mir das vor einigen Wochen angeschaut habe).

Neulinge schreiben daher oft in „Sonstiges“, einige haben auch in
„Genealogischer Nachlass“ geschrieben. Dann wird der Beitrag von
jemandem (meistens Flo) in die passende Kategorie verschoben - aber sie
können dann evtl. auch nicht gleich dort schreiben. Ich hatte diesen
Fall gerade mit einer Frage zu Vorfahren in Böhmen (offenbar von
jemandem, der schon ernsthaft geforscht hat), die passende Kategorie ist
noch dazu schwer zu finden. Ich habe den Beitrag verschoben und ihm dann
auf Rückfrage per PN erklärt, was er tun muss, um dort auch schreiben zu
können.

Egal wie die Kategorie heißt, so oder ähnlich wird es laufen müssen?

Und für die Neulinge wäre der Einstieg leichter, wenn sie eine
Begrüßungsmail bekämen, in der ein paar freundliche Worte und ein
Wegweiser für die ersten Schritte stehen. Eher als eine Nachricht vom
Discobot - das wurde kürzlich in der Vereinsliste thematisiert.

Schöne Grüße
Renate