Der jährliche Datenvergleich - ein kostenloses Angebot der GFF

Liebe Familienforscher,

Haben Sie in Ihrem Datenbestand Familien aus Franken und wollen wissen, ob es zu diesen weitere Daten gibt ?
Forschen Sie in angrenzenden Regionen (z.B. Nordschwaben, Oberpfalz, Vogtland, Südthüringen) und wollen wissen, ob es zu Ihren erforschten Familien auch Spuren in Franken gibt ?
Dann nutzen Sie das kostenlose Angebot der GFF zum Datenvergleich !

Die GFF (Gesellschaft für Familienforschung in Franken) verfügt über eine Personendatenbank mit ca. 10 Mio. Einträgen, zusammengestellt aus Dateneinsendungen von Familienforschern und Erschließungen von Datenbeständen in der GFF.

Jedes Jahr im Dezember bietet die GFF allen Familienforschern (mit oder ohne Mitgliedschaft) die Gelegenheit, sich an der Aktion „Datenvergleich“ zu beteiligen.

Diese läuft nach immer gleichem Schema ab:

Der Anwender schickt eine Kopie seiner Datenbank (bevorzugt im Format GEDCOM) an die extra dafür eingerichtete Mailadresse bei der GFF; die Mailadresse steht auf der Webseite der GFF.
Die (freiwillige) Angabe „Ersteinsendung“ bzw. „Einsendung als Update“ erleichtert unseren Kollegen (gerade nach Heirat/Namenswechsel oder Umzug/Adresswechsel des Einsenders) die Zuordnung ihrer Daten; Ziel ist, Doppelnennungen in der Datenbank zu vermeiden.

Einsendeschluss ist der 31.Dezember, danach beginnt der Datenabgleich; dabei werden die eingesandten Datensätze gegen die Gesamt-Datenbank aller (weit über 1000) eingesendeten Forscher-Datenbanken geprüft, Übereinstimmungen bekommen ein Punkte-Ranking, sodass mögliche interessante Ergänzungen für die eigene Forschung leicht erkennbar sind.

Im Frühjahr bekommt jeder Einsender dann seinen persönlichen Datenvergleich („Trefferliste“) als Datei per Mail zurück.

Im Sommer gibt die GFF dann die CD „Index Personarum“ heraus; diese enthält neben Bibliothekskatalogen und weiteren für die Forschung relevanten Datenbeständen die Gesamtheit aller Personendatensätze aus den eingesandten Datenbanken, dient so als Nachschlagewerk für Personen, die man gerade sucht.

Wichtige Informationen zur Datensicherheit:
Der Anwender kann gerne vor der Einsendung alle Personen, die unter Datenschutz fallen, aus seiner Einsende-Datei entfernen; aber auch die GFF prüft und entfernt alle Personen, die unter den Daten- bzw. Archivschutz fallen.

Die CD Index Personarum enthält Millionen einzelner Personendatensätze, Familien oder Stammbäume werden grundsätzlich nicht gespeichert; so kann sich ein interessierter Forscherkollege ggf. an Sie wenden, wenn er eine Übereinstimmung vermutet, Sie alleine entscheiden dann, wie viele und welche Informationen Sie dann an diesen weitergeben wollen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Webseite der GFF unter www.gf-franken.de, dort unter „Angebote | Datenvergleich“ und „Publikationen | Index Personarum“.

Mitmachen kann jeder Familienforscher; eine Mitgliedschaft in der GFF ist keine Voraussetzung für die Beteiligung an der Aktion „Datenvergleich“ und der umfangreichen Datenbank genealogisch erforschter Personen.

Auf eine (wie jedes Jahr) rege Teilnahme hofft
Gerhard (Schott)
Moderator des Computer-Stammtischs bei der GFF

Sehr geehrter Herr Schott,

ich benutze diesen Weg da ich ihre Mailadresse nicht ermitteln konnte. Auch ist Ihr Eintrag bei der Mitglieder-Datenbank von CompGen nur minimal.

Hier meine Frage zu dem Datenvergleich:

Ich hatte vergangenes Jahr meine ‘große’ GedCom-Datei eingeschickt. An dieser hat sich (fast) nichts geändert und deshalb wollte ich diese diesmal nicht einsenden. Ich habe aber für eine Bekannte Daten aus dem fränkisch-österreichischen Raum zusammengestellt. Das ist in einer anderen GedCom-Datei gespeichert.

Wenn ich diese einsende, was geschieht mit den ‘alten’ Daten. Oder, kann man mehrere Dateien einsenden?

Mit freundlichen Grüßen

Manfred (Nelles)

Hallo Manfred,
schicke die Daten der Bekannten ein und schreibe genau diese Hinweise in der Mail dazu;
die Kollegen werden eine neue Einsender-Kennung vergeben, deine Dateneinsendung bleib unangetastet erhalten -
und künftig kannst du die eine oder die andere Datei auch durch erneute Einsendung updaten.

Übrigens:
Die Empfehlung lautet, die eigene Datenbank regelmäßig (jährlich) einzusenden; auch wenn bei dir nichts dazu gekommen ist -
die Datenbank der GFF wächst um fast 10 % p.a., so könnten auch für dich neue relevante Treffer dabei sein.

Anmerkung:
Und wenn du beide Dateien in einer einzigen Mail einsendest, ist sofort erkennbar, dass das zwei Datenbestände sind :wink:

Gruß - Gerhard (Schott)

Liebe Forscherfreunde,
gibt es einige Erfahrungsberichte von Leuten von „außerhalb“, also nicht von der GFF, mit dem Datenvergleich?
Wer hat seine Daten eingereicht und welche Erfahrungen hat er oder sie gemacht?
Gruß Axel Noack

Hallo Axel,

was meinst Du mit “außerhalb” der GFF? Ich bin einfaches Mitglied in der GFF, habe den Service aber auch schon vorher genutzt.

Ich finde den Datenabgleich hilfreich, weil man einfach Kontakt zu anderen Forschern aufnehmen kann, die auf dem gleichen Gebiet forschen. Das Ergebnis zeigt Unterschiede und Lücken gegenüber den Daten anderer Forscher und gibt so Hinweise, wo es lohnen könnte weiterzusuchen.

Der Service ist kostenfrei, es will Dir also niemand etwas verkaufen.

Wenn Du Deine Daten nicht weitergeben willst, ohne sicher zu sein, dass Du davon selbst profitierst, dann kannst Du bei der GFF die aktuelle CD “Indexpersonarum” kaufen, darauf sind die Daten der Einsender enthalten. Hier kannst Du dann ausprobieren, ob es Überschneidungen mit Deinen Daten gibt und eine Teilnahme am Datenabgleich lohnenswert ist.

Viele Grüße

Ludwig

Ich gebe zu, dass ich von so einem Datenabgleich eher wenig halte.

Das mag damit zusammenhängen, dass ich auch nicht verstehe, wieso man “seine” Daten (mMn sind das die Daten meiner Vorfahren, nicht “meine”) nicht auf Wikitree hochlädt und auf diese Weise eine Abgleichsmöglichkeit herstellt, der nicht allein davon abhängt, dass Forscher X auf die Anfrage von Forscherin Y reagiert, geschweige denn dass er/sie gewillt ist GEDCOM-Daten auszutauschen.

Und wenn es nur die Tatsache ist, dass X inzwischen leider verstorben ist … und keiner der Erben bisher die Notwendigkeit sah, sich in die Bedienung der Genealogie-Software reinzufuchsen … so sie überhaupt Interesse am Thema haben.

Sehr geehrter Herr Noack,

Ich bin kein Mitglied bei der GFF.
Das ist aber auch egal; der Datenvergleich wird sowohl für Mitglieder
als auch für Nichtmitglieder in gleicher Form gemacht.
Ich habe das schon mehrfach gemacht. Es gab nie Probleme.
Dabei habe ich auch Kontakte zu anderen Forschern gefunden welche die
gleichen Personen in ihren Daten hatten.

Sie sind ja Mitglied bei CompGen.
Um solche persönlichen Kontakte herzustellen finde ich es sinnvoll Ihre
Anschrift und ihre eMail-Adresse in der CompGen-Mitgliederverwaltung
VereinOnline anzugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred (Nelles)

Ich bin kein Mitglied, hatte vor einigen Jahren aber auch mal das Angebot angenommen. Das Ergebnis war - ich erhielt eine Mail dass es keine Überschneidung zu anderen gibt - und Daten einsehen konnte ich auch nirgends. Vielleicht, weil es nur eine Person war bzw. weil ich kein Mitglied war.

Gruß

Werner

Nein, es gibt keinen Unterschied in der Behandlung von Mitgliedern und
Nichtmitgliedern. Alle eingesendeten Daten werden miteinander
verglichen und dann in Ranking bewertet. Das wird dann mitgeteilt und im
März/April erhält man dann das Ergebnis.

Wenn es damals hieß, es gibt keine Überschneidungen, dann war das so.
Das kann sich zwischenzeitlich geändert haben.

Übrigens erhält niemand einen kompletten Stammbaum, sondern immer nur
Treffer zu eigenen Personen, und hier auch nicht alle Daten. Wer dann
mehr Informationen möchte, der muss Kontakt zum entsprechenden Forscher
aufnehmen.

Es ist ein freiwilliges Angebot. Niemand muss daran teilnehmen und es
steht jedem offen. Persönlich halte ich es für ein gutes Angebot. Das
kann aber jeder sehen, wie er möchte. Natürlich muss man sehen, dass die
Trefferquote mit Vorfahren im fränkischen Raum entsprechend höher ist.

Schöne Grüße

Für mich ist der Datenabgleich (mit vielen Hundert ‘Fällen’) ein extrem wichtiges Hilfsmittel, denn ich finde durch den Vergleich eigene Eingabefehler (die sich halt nie ganz vermeiden lassen). Auch kann ich ggf. meine Daten ohne großes Suchen aus den Kirchenbüchern ergänzen - wenn ich z.B. das Geburtsdatum erfasst habe, die Daten von Trauung und Bestattung aber noch nicht kannte, andere Forscher da aber schon weiter sind.

Liebe Forscherfreunde,
ich danke allen ganz herzlich für die unterschiedlichen Erfahrungsberichte. Das hilft ja doch für die eigene Entscheidung.
Geht es dabei nur um personenbezogene Daten oder ist es richtig auch die Quellen mit anzugeben?
Allen eine schöne Adventszeit!
Axel (Noack)

Ich sende lediglich den GEDCOM-Export ein - ohne Quellen.