Der Friedhof in LICISZEWY - LIETZENGRUND wird restauriert

Auch in diesem Jahr f�hrt Anna Zgli�ska wieder ein Projekt zur Restaurierung eines Friedhofs im Dobriner Land durch.

Bereits im letzten Herbst wurde im Rahmen des Projektes 'Tak Trzeba' der Friedhof in MAKOWISKA erfolgreich restauriert.
Zwanzig freiwillige polnischen Helfer (junge Leute aus Torun, Krakau und aus der N�he der litauischen Grenze sowie Ortsans�ssige) hatten mit der Unterst�tzung von mehreren Schulklassen den Friedhof freigelegt, die Grabsteine gereinigt und die Grabstellen wieder hergerichtet.
Die Unterst�tzung durch Historiker und Konservatoren der Nikolaus Copernikus Universit�t in Torun stellte dabei die wissenschaftlich korrekte Vorgehensweise beim Umgang mit den historischen Monumenten sicher. Neben der Konservierung der Grabsteine konnten so auch einzelne Grabmonumente, Eisenkreuze und Inschriftenplatten wieder fachm�nnisch zusammengesetzt werden.
Nach Abschluss dieser grundlegenden Arbeiten wurde mit einem �kumenischen Gottesdienst auf dem Friedhof und im Rahmen einer Feier in der Schule von Makowiska der Friedhof an die lokale Schule zur Patenschaft �bergeben. Polnische Schulen �bernehmen im Rahmen dieser Patenschaften die Verantwortung f�r die laufenden Pflegearbeiten der restaurierten Friedh�fe.

Nach dieser bew�hrten und kompetenten Vorgehensweise wird nun auf dem Friedhof in LICISZEWY gearbeitet werden.

Diese Friedhofsprojekte bringen Menschen zusammen, die an der Geschichte interessiert sind und sich f�r den Erhalt von Kulturg�tern einsetzen. Ich werde auch bei diesem Projekt wieder dabei sein.

Vielleicht sind auch Sie an einer Mitarbeit interessiert?

Hier einige Hintergrundinformationen zu dem Projekt in Liciszewy:

WER: Das Projekt Tak Trzeba (Wir sollten) wird von der Jugendorganisation Czy� Nie (Warum nicht) in Czernikowo organisiert. Projektverantwortlich ist Anna Zgli�ska.

WAS: Der evangelische Friedhof in Liciszewy, Gemeinde Czernikowo wird von freiwilligen Helfern im Rahmen eines von der Wojewodschaft finanzierten Projektes restauriert und anschlie�end zur weiteren Betreuung an eine Patenschule �bergeben.

WANN: Die Arbeiten auf dem Friedhof dauern eine Woche, sie beginnen am 1. Oktober 2009 und enden am 7. Oktober 2009.
Die offizielle Unterschutzstellung des Friedhofs, ein �kumenischer Gottesdienst und die �bergabe an die Patenschule erfolgt im Rahmen einer Feier am 31. Oktober 2009.
Hierzu sind auch G�ste herzlich eingeladen.

WO und WIE: Die Freiwilligen werden in der Schule von Mazowsze untergebracht. Die Unterbringung ist einfach (Turnhalle). Ein Schlafsack sollte selbst mitgebracht werden. Eine Abholung vom n�chsten Bahnhof (Czernikowo) kann organisiert werden.
Die Verpflegung wird durch die Projektleitung organisiert - und ist normalerweise sehr gut.
Arbeitsger�te, Handschuhe etc. werden gestellt.
Der Friedhof ist ca. 4 km entfernt. Transport von Freiwilligen und Arbeitsger�ten wird organisiert.

Informationen zu diesem Projekt und dem Folgeprojekt im Mai in W��cz gibt es auch unter: http://cmentarium.sowa.website.pl/taktrzeba.html

Aber Sie k�nnen auch auf andere Art zu unseren Projekten beitragen:

1. Wir sammeln alte (vor 1955) Bilder und Geschichten zu den Orten im Dobriner Land und anderen Gegenden. Diese sollen zur Ausrichtung von begleitenden Ausstellungen dienen und evtl. in einem Buch ver�ffentlicht werden.

2. Wir sammeln Ortspl�ne und Anwohnerlisten zu diesen Orten. Historische Auswertungen und wissenschaftliche Arbeiten, die im Zusammenhang mit den Friedhofsprojekten stehen, erfordern Hintergrundinformationen zu vorgefundenen Inschriften. Auch die Zusammensetzung zerbrochener Inschriftenplatten wird durch die Kenntnis der Familiennamen erleichtert.

3. Wir suchen den Kontakt zu ehemaligen Einwohnern des Dobriner Landes und deren Nachkommen, auch wenn sie keine Informationen zu den Projekten beisteuern k�nnen.

4. Wir suchen Informationen �ber den urspr�nglichen Zustand der Friedh�fe. Vielleicht k�nnen Sie Informationen zu folgenden Fragen geben:
   - Hatte der Friedhof einen Zaun oder eine Mauer?
   - Gab es ein Eisentor oder gemauerte Torpfosten?
   - Hatte der Friedhof eine bestimmte Struktur (alter und neuer Teil, zentraler Hauptweg, Bereich f�r Kindergr�ber)?
   - Gab es ein gro�es Friedhofskreuz? Wo stand es?
   - Gab es ein Monument f�r Gefallene des Ersten Weltkrieges?

Gerne ber�cksichtigen wir Ihre Vorschl�ge und weiteren Ideen.

Vielen Dank, dass Sie diese lange Mitteilung gelesen haben!
M�chten Sie uns ein Feedback geben, so schreiben Sie an:

Anna Zgli�ska (Tak Trzeba), e-mail: zglinka@wp.pl
oder an
Jutta Dennerlein (UpstreamVistula), e-mail: jutta.dennerlein@upstreamvistula.org

Viele Gr��e
Jutta Dennerlein

www.upstreamvistula.org