Liebe Listenleser,
in dieser Mailingliste machte Herr Dietrich Klein vor kurzem den Vorschlag
zum Aufbau einer genealogischen Datenbank f�r das Siegerland.
Dieses Vorhaben wurde schon vor rund 10 Jahren von Mitgliedern der
Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerl�nder Heimat- und
Geschichtsverein diskutiert und anschlie�end von Herrn Heinrich Prinz in die
Tat umgesetzt. Seit dieser Zeit hat er eine umfangreiche Datenbank aufgebaut
(nach eigenem Bekunden ca. 200.000 Namen) und gibt daraus Ausk�nfte
(Heinrich.Prinz@t-online.de oder hprinz@t-online.de
Damit ist eine M�glichkeit geschaffen, Forschungsergebnisse aus
verschiedenen Quellen weiterzugeben und anderen Familienforschern zu helfen.
Und sicherlich ist es nicht sinnvoll, eine zweite Datenbank neben der ersten
aufzubauen.
Es mag mir aber der Hinweis gestattet sein, dass bei allem Nutzen, den
Familienforscher aus der Inanspruchnahme von Datenbanken ziehen k�nnen, die
Fehlerquote nicht gering geachtet werden darf. In der Regel werden eigene
und fremde Forschungsergebnisse, handschriftliche und ver�ffentlichte,
sichere und fl�chtige, in Datenbanken gesammelt. Selbst die gr��te
Gewissenhaftigkeit bei der Eingabe kann nicht ausschlie�en, dass fehlerhafte
Angaben �ber die Datenbank weitergegeben werden. Auch hier gilt, nicht Alles
unbesehen zu "glauben".
Mit besten Gr��en
Gerhard Moisel
Liebe Listenleser,
lieber Herr Moisel,
ich habe schon von Herrn Prinz eine E-mail bekommen, in der er sich �ber meinen angeblichen Vorsto�
beklagt, ihm sein Werk, die genealogische Datenbank Siegerland, zu nehmen.
Leider hat er wie scheinbar Sie auch , Herr Moisel, meine Mail und meinen Vorschlag nicht richtig verstanden.
Ich will keine zweite, neue Datenbank aufbauen, was bestimmt unsinnig w�re.
Mir geht es darum, transkribierte Quellen in`s Netz zu stellen, so wie es z.B. Frau Schulte-Lefebrve auf ihrer Hompage getan hat, oder wie es auch bei den Sauerl�nder Familienforschern mit Kirchenbuchausz�gen geschieht.
Daraus kann der Forscher ggf. mehr Informationen entnehmen, als aus Computerausdrucken, die nur Daten und Orte
nennen. Vielleicht kann diese Art des eingenst�ndigen Suchens auch mehr Spa� bereiten, als sich nur bedienen zu lassen...
Ich denke, das ist eine gute Form des gegenseitigen Austausches von Spezialwissen, das viele von uns durch die
lange Besch�ftigung mit der Materie erworben haben. Warum also, wenn nicht rechtliche Bedenken dagegen stehen,
nicht auch mal ein Scan eines Originaldokumentes auf einer solchen Homepage ver�ffentlichen ?
Eine solche Aktion ist gegen niemanden gerichtet und ich wei� nicht, wem sie schaden sollte.
Sie kann m.E. eine sinnvolle Erg�nzung zu den vorhandenen M�glichkeiten der Datenbank von Herrn Prinz und
des Kirchenarchivs von Herrn Moisel sein.
Also, ich r�cke jedenfalls meine Sachen f�r ein solches Projekt raus, auch wenn ich bis jetzt erst eine Mitstreiterin habe...
Viele Gr��e
Dietrich Klein