Breslau-Fund – Predigergeschichte -- RAMTOUR

Hallo Liste,

vor kurzem suchte ich hier vergeblich nach Informationen zu zwei Breslauer Predigern namens RAMTOUR. In der Zwischenzeit bin ich in der Staatsbibliothek zu Berlin f�ndig geworden und kann nun den Lebenslauf des einen Geistlichen, n�mlich von Gustav Friedrich RAMTOUR, auf der Grundlage seines eigenen Werkes �Mein Weg zum Predigtamte � Schicksale im Alltagsleben� grob nachvollziehen.

Nachstehend gebe ich, f�r alle, die sich f�r Breslau und seine Predigergeschichte interessieren, eine Kurzfassung der biographischen Angaben, die sich in dem Werk verstecken. Das Werk vermittelt in eindringlichen und menschlichen T�nen, wie man zwischen 1796 und 1850 in Breslau ums �berleben k�mpfen mu�te � und wie schwer es die �Deutschen, hugenottischer Abstammung� hatten, als Europa von Napoleon bel�stigt wurde.

(Hintergrund-Info: In dieser Zeit wuchs Breslau in einem gigantischen Tempo. �Die Masse der Neuank�mmlinge lebte in �rmlichen Verh�ltnissen (..) �ber 20 Prozent der Bresslauer lebten zu f�nft in einem Zimmer, und mehr als 10 Prozent von ihnen hausten in Kellern. Krankheiten grassierten, Lungenentz�ndung, Tuberkulose und Diphtherie waren eine st�ndige Bedrohung. Die Cholera forderte 1831 und erneut 1837 weit �ber 1.000 Todesopfer� [Norman Davies und Roger Moorhouse in: Breslau � Die Blume Europas]. Es gab keinen Strom, keine Gaslaternen, keine Kanalisation � und so weiter)

Vor der biographischen Kurzfassung ein paar offene Fragen, die vielleicht jemand aus der Liste beantworten kann:

1) Wo sind die ev. Kirchenb�cher von Trachenberg f�r die Jahre 1827 bis 1833? Wenn die Kirchenb�cher noch existieren sollten: Gibt es eine M�glichkeit nachzuschauen, ob G. F. RAMTOUR in Trachenberg das 2te Pfarramt in dem genannten Zeitraum angenommen hat, ob er dort geheiratet und wom�glich Kinder bekommen hat?

2) G. F. RAMTOUR hatte in der Schulzeit (1802 bis 1809) in Breslau einen Religionslehrer, der sp�ter sein �geistlichen Besch�tzer� wurde. Dieser Helfer starb zwischen 1827 und 1830 in Breslau und mu� zu diesem Zeitpunkt das Amt des dritten Predigers einer Breslauer Kirche innegehabt haben. Wei� jemand, um wen es sich dabei handeln k�nnte und um welche Breslauer Kirche es geht?

3) G. F. RAMTOUR nennt in seiner Autobiographie keine Namen. Hat jemand eine Idee, wie ich an die Vornamen seiner drei Br�der, seiner Schwester, seines Vaters, seiner Nachkommen und an die Vor- und Geburtsnamen seiner Mutter und Ehefrau kommen k�nnte?

4) G. F. RAMTOUR verweist in seiner Autobiographie darauf, da� sein Vater von den Hugenotten aus Frankreich abstammt, und, obgleich ein Deutscher, doch franz�sisches Blut in seinen Adern flie�t. In den mir zug�nglichen Listen der hugenottischen Auswanderer kann ich den Namen RAMTOUR nirgendwo entdecken. Wer wei� mehr?

1001 Gr��e
Andreas Janka

Dauersuche RAMTOUR �berwiegend Schlesien
(Schreibweisen: Ramthur, Ramthor ...)

Dauersuche BRAUN �berwiegend Ostpreu�en
(Schreibweisen: Brun, Braune, Brauner ...)

Dauersuche STERN �berwiegend Osttpreu�en
(Schreibweisen: Stehr, St�r, St�r, St�hr, Steehr, Steer, Stahr, Sterz ...)

Dauersuche ROCZYNSKI �berwiegend Schlesien
(Schreibweisen: Roczinski, Rociynsky, Rosinski, Rosinsky, Roszynsky, Rozynski, Roschinski, Rosinsi ...)

Jetzt aber zu der biographischen Zusammenfassung: