Kreis Johannisburg
Lieber Joe,
Ich wüsste gerne mehr über die Familie von Hippel, denn in meiner
Sippschaftstafel taucht auf:
Emilie Natalie Hermine von Hippel
* 1802 † 1827 ∞ 1822 mit Johann August Schlenther * 1797 vermutl.
Insterburg
Vater des Johann August war Dr.med. Und Apotheker Johann Wilhelm Schlenther,
Besitzer der Grünen Apotheke in Insterburg/Ostpr.
Gruß
Hartmut
Hallochen Hartmut
ich habe Schlenther und Gruene Apotheke in meiner AL
Maren
Hartmut,
Leider gibt die Quelle nicht mehr Daten, außer noch größe des Gutest.
Die gute Nachricht. Habe deinen Johann August Schlenther in Quassowski Sa-Sd gefunden:
SCHLENTHER
Joh. August, gerichtsrat zu Dg. * Insterburg 3.X.1797, + 1.IX.1858
Oo 23.VI.1822 Natalie v. HIPPLER
Kinder:
- Joh. Natalie, * 11.VI.1823, + 1.II.1879
- Joh.Herm. *20.VI.1825, +22.II.1882, Landgerichtsrat Tilsit
oo 16.VI.1861 Emma SCHLENTHER
- Joh. Mathilde, *15.VI.1826, + 14.VI.1827
Weiter ist noch aufgeführt:
SCHETTLER
Malvine, a. Gollubien, oo Eduard v, HIPPEL, seit 1861 Gutsb. Zu
Romotten i.d.Nähe v.Kauen(Kowno) Tochter Natalie v.H. * Adl.Kessel b.Jobg.
5.IX.1838(Stammfolge KOSTKA i.d.Akten Bl. 3 u. 4)
Und siehe, da haben wir wieder ADL.KESSEL -)
-Joe
Lieber Joe,
Dank für die Auskunft. Die Schlenthers hatte ich zwar schon, aber nicht mit
den genauen Daten.
Wäre noch am Gut interessiert.
Gruß
Hartmut
Liebe Maren,
Schlenther und Vorfahren habe ich registriert. Selbst ein Foto der Grünen
Apotheke habe ich. Mir geht es allein um die Vorfahren von Hippel.
So weiß ich nicht, was Deine Antwort bedeutet. Kannst Du Aussagen machen
über die Vorfahren der Emilie Natalie Hermine ?
Im Übrigen würde mich auch interessieren, wie Du von den Familien Schlenther
/ von Hippel abstammst. Außer den Ahnenlisten führe ich auch die Stammbäume
(Sippentafel). Dabei können die neueren Generationen entfallen, um den
Datenschutz zu beachten.
Ich arbeite allein an der Familie. Für Sammler von Daten (Nachfolge von
Quassowski) würde ich nicht gerne Daten bereitstellen.
Gruß
Hartmut
Hallo Liste
Ich arbeite gerade Daten durch und bin wieder auf Berufe gestossen. Ich weiss es gibt in der Liste immer schlaue Koepfe und bin auf die Antworten gespannt.
Bitte schickt mir keine Vorschlaege von Buechereien da ich in England wohne.
Hofrat
Konsistorialrat
Landschoeppe
Viermann
Goldschmied auf der Burgfreiheit
Dank im Voraus fuer die Antworten
Maren
Hallo Maren,
Ein "Hofrat" war "ursprünglich ein Mitglied eines vom Herzog berufenen
Kollegiums zur Beratung von Regierungsangelegenheiten; später wird der Titel
Hofrat an höhere Beamten verliehen, auch an Privatpersonen, denen der Fürst
seine Gnade bezeigen will" (Staßewski / Stein, Was waren unsere Vorfahren)
Ein Landschöppe war "1. Beisitzer in einem der Landgerichte, die zur
Ordenszeit in den Komtureien bestanden. 2. Richterlicher Beamter, der in der
Kurfürstlichen Zeit in den litauischen Schulzenämtern fungierte" (ebenda)
Ein Viermann war ein "Vertreter der Bürgerschaft aus den einzelnen
Stadtvierteln" (ebenda), sie wurden auch "Viertelsleute" oder
"Viertelsmeister" genannt.
Der Goldschmied auf der Burgfreiheit war ein Goldschied, der auf der
Burgfreiheit wohnte. Die Burgfreiheit war der Bereich in direkter Nähe der
Burg, der nicht zur Stadt gehörte sondern direkt dem Burgherren unterstand.
Die Einwohner der "Freiheit" waren daher auch keine Bürger der Stadt und
unterlagen nicht dem Stadtrecht, auch nicht dem städtischen Zunftzwang usw.
Die Burgfreiheit in Königsberg wurde erst 1808 durch Schenkung des Königs
der Stadt Königsberg einverleibt. Bis dahin hatten ihre Bewohner diese
Sonderrechte.
Ein Konsitorialrat ist ein höherer Beamter des Konsistoriums, des obersten
Verwaltungsgremiums der Kirche in einer Provinz bzw. einem Land. Die
Stellung des Konsistorialpräsidenten oder auch Praeses entspricht der des
"Landesbischofs". Es gab geistliche Konsistorialräte, die Theologie studiert
haben mussten und sich vorwiegend um geistliche und schulische
Anngelegenheiten kümmerten sowie "weltliche", meist Juristen, die vorwiegend
Verwaltungsdinge bearbeiteten.
In der evangelischen Kirche in Deutschland heißen die "Konsistorien" heute
"Landeskirchenamt" und die "Konsistorialräte" nennt man heute
"Landeskirchenrat". An der Spitze der Landeskirchenämter steht heute der
Bischof der Landeskirche.
Herzliche Grüße nach "merry old England" - und das in der Walpurgisnacht -
Hans-Christoph Surkau