Hallo liebe Mitforscher,
habe im Kirchenbuch der Stadt F�rstenberg (heute Brandenburg, fr�her Mecklenburg-Strelitz) im Jahr 1707 den Beruf f�rstl. Plackbauer oder Plockbauer gefunden. Weiss jemand, was das f�r ein Beruf war?
Viele Gr��e
Lutz (Bachmann)
Hi Lutz.
Did you have a Bachmann that came to Brazil in 1920? The mother of my
ggfather is married with Bachmann.
Leni Buch
I do not have that name in my family.
Leni Buch wrote:
Hallo Lutz,
ich kann nur mutma�en. Es handelt sich wohl um einen Pachtbauern.
MfG
Petra Burbach
Hallo Lutz,
schau mal auf dieser Webseite :
http://www.hollwege.com/hfeld.htm
Dort mit der Suchfunktion nach "Placken" suchen.
Es handelt sich bei "Placken" um ein St�ck Ackerland.
Derjenige, der das bewirtschaftet ist der Bauer.
Also "Plackbauer".
Wen der Placken auf f�rstlichem Boden lag, dann ist das der f�rstl.
Plackbauer.
Aber auch heute kennt man ja noch den Begriff im t�glichen Sprachgebrauch :
"Ist das eine Plackerei" >> schwere Arbeit.
Viele Gr��e
Heinz (Schlutow)
Hallo Lutz,
in Meckl. wurde das Wort "Plack" bzw. "Placken" allgemein im Sinne von
Flecken (seltener Flicken) gebraucht (Vgl. Meckl. W�rterbuch, Bd. 5, Sp.
447f.). Einen Beleg f�r "Plack(en)bauer" (also "Fleckenbauer") gibt es
nicht. Entweder reflektierte der Begriff "Plack(en)bauer" auf bestimmte
�u�erlichkeiten der Person ("Plackenmeier" wurde z.B. ein Knabe mit
Sommerspro�en genannt) oder wom�glich auf den Umstand, da� sich Grundbesitz
auf Feldmarken meckl. St�dte (vor der nur vereinzelt erfolgten Separation)
gew�hnlich auf eine Vielzahl einelner, unterschiedlich gelegener Ackerst�cke
(i. S. v. "Ackerflecken") streute. Ein "Plackenbauer" war wom�glich ein sgn.
Ackerb�rger (also jemans, der innerhalb der St�dte Landwirtschaft als
Vollerwerb betrieb), der auf solchem Streubesitz wirtschaftete.
Peter Starsy