Es ist schon bezeichnend, wie jeder Herausgeber solcher Programme seinen Programmen Superlative zuordnet. Danke für den Link, es zeigt wieder, dass wir mit solchen Proggis bestens versorgt sind.
Das ist doch mal ein guter Anfang. Wenn dort alle verfügbaren OFBs verfügbar wären, wäre das eine sehr brauchbare Datenbank. Aber NOCH muss ich mir jedes einzelne Buch kaufen.
Wissen Sie, wie viele OFBs es aus dem Saarland gibt? Fast jede Ortschaft verfügt über sowas. Aber auf dieser Liste finde ich gerade mal ZWEI.
Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: Datenbank für Ortsfamilienbücher
Hallo Frau Siebert,
Widerspruch!
Das hat alles nichts mit Raffgier zu tun. Ein Stundensatz von 60 € ist nicht zu hoch. Denn das ist ja nicht nur der Stundenlohn desjenigen, der die Daten zusammen stellt. Sondern auch dessen Nebenkosten, die der Arbeitgeber zu zahlen hat. Die Gerätschaften die derjenige benötigt (PC, usw.). Alles was sonst noch so anfällt. Und da sind 60 € überhaupt nicht zu hoch gegriffen. Wobei ich natürlich zustimme das solche Preise für Geringverdienende schon abschreckend sind. Ich musste da meine Anforderungen auch schon des Öfteren zurück schrauben und konnte nicht alles das anfordern, was ich gerne gehabt hätte.
Und warum sollten Ortsfamilienbücher kostenfrei sein? Ja, die Daten ansich sind Gemeingut. Aber Sie kommen ja auch so an die Daten ran. Aber da hat sich jemand extrem viel Mühe gemacht die Daten auszuwerten und zusammen zu stellen und übersichtlich zu gliedern. Sollen dessen Arbeitszeit und Aufwand nicht bezahlt werden? Sie dürfen das also nicht verwechseln - die Daten sind Gemeingut. Die Aufbereitung der Daten für Sie aber nicht. Wobei es meist recht günstige Möglichkeiten gibt, an solche Daten heran zu kommen. Man ist Mitglied in einem genealogischen Verein in der betreffenden Region. Und kann dann meist diese Bücher ohne zusätzliche Kosten in deren Bibliothek einsehen.
Das hat alles also nichts mit Raffgier zu tun. Sonder damit das Menschen für ihre Arbeit bezahlt werden müssen, damit die was zu beißen haben. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Aber generell haben die Archivangestellten, Standesbeamten, und Auswerter von Kirchenbüchern ein Anrecht darauf, für ihre investierte Arbeitszeit angemessen entlohnt zu werden. Wenn jemand z. B. ein Ortsfamilienbuch ehrenamtlich nebenbei erstellt und das dann kostenfrei ins Netz stellt ist das natürlich lobenswert. Kann aber nicht allgemeinverbindlich gelten.
Welche Mailinglisten werden denn „eingemöttet“ (was immer das sein soll), und wo kommen Spammer zu Wort? Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht.
Jan Escholt
Hallo Herr Wegscheider,
… müssen wir jetzt hier persönlich und diffamierend werden? Ich finde solche Aussagen extrem deplaziert hier in der Mailingliste.
Jan Escholt
Hallo Leo,
Solche Kommentare wollen wir hier nicht sehen. Der Beitrag wurde den Admins von einem aufmerkamen Leser als „unangemessen“ gemeldet.
Ich lösche ihn bewusst nicht aus dem System, sondern lasse ihn hier stehen, verbunden mit dem Hinweis auf die „Netiquette“, die in weiten Teilen auch auf dieser Plattform ihre Gültigkeit hat.
Herzliche Grüße vom Admin-Team
Susanne (Nicola)
Hallo,
ich würde sogar vemuten dass bei so einem OFB die Kosten für das gedruckte Buch kaum gedeckt werden. Bzw. die Kosten welche der Autor hatte um mal in ein Archiv zu fahren und die Daten zu recherchieren, sonstige Kosten vor Drucklegung. Die Arbeitszeit wird damit eher nicht vergütet, sonst wäre das Buch unbezahlbar.
Meine Meinung dazu. Deshalb meinen vollsten Respekt jemandem der die Energie hat ein solches Buch zu erstellen.
VG
Steffi (Schosser)
Hallo Frau Siebert,
diese Diskussion gehört eigentlich nicht in Genealogie-Programme.
Mit Befremden lese ich von Ihrer Erwartungshaltung:
„Alle OFB sollen Online frei verfügbar sein“
Wenn Sie so denken, empfehle ich Ihnen sich im Saarland umzusehen,
welches Kirchspiel noch nicht als Ortsfamilienbuch veröffentlicht wurde,
um selbst eine Erfassung vorzunehmen.
Aus eigener Erfahrung dauert eine OFB-Fertigstellung mehrere Jahre,
wenn nicht Jahrzehnte.
Die Bearbeiter beschaffen sich teilweise gegen Entgelt Kopien der
entsprechenden Kirchenbücher und entziffern in mühevoller Kleinarbeit die
Schriften der Pastoren, um dann die Familien zusammenzustellen.
Wenn die Arbeitszeit gegengerechnet würde, müsste ein OFB eigentlich
mehrere Hundert Euro kosten. Aber es ist ja ein Hobby.
Evtl. sollten Sie Ihren Anspruch noch einmal überdenken.
Viele Grüße
Thomas
Ich komme an dieser Stelle mal wieder zurück zur eigentlichen Frage. Ich hatte – aus Frust aufgrund des nicht zufriedenstellenden Angebots an Ahnenforschungs-Software – auch einmal mit dem Gedanken gespielt, eine eigene Applikation zu entwickeln. Aus diversen Gründen habe ich das allerdings aufgegeben. Der Glaube ein solch komplexes Tool open-source zu entwickeln und damit Standard-Charakter zu erreichen halte ich für unmöglich.
Der Vollständigkeit halber verweise ich noch auf weitere bisher unerwähnt gebliebene Open-Source-Projekte:
Hallo
Ich verwende immer noch das meiner Meinung nach beste Programm „The Master Genealogist (TMG)“. Dieses wird jedoch von seinem Autor aus Altersgründen nicht mehr weiter entwickelt und gewartet. Meine, vielleicht naive Idee wäre, zu versuchen, die Rechte zu diesem Programm zu erlangen und diesen Code weiter auszubauen.
Heini Jegen
Moin Heini Jegen,
TMG war auch mein Favorit.
Die Äußerung, dass der Autor das Programm aus Altersgründen nicht mehr weiterentwickelt, trifft aber leider nicht zu. Das Programm war „in die Jahre“ gekommen und hätte von grund auf neuprogrammiert werden müssen, insbesondere die Datenbank und Datenbankzugriffe, um in der aktuellen PC-Welt mit Windows 10 bestehen zu können. Das war für die Firma ein zu großer Aufwand, so dass das Programm eingestellt worden ist.
Viele Grüße
Hans-Joachim (Lünenschloß)
Hallo,
die originale Stellungnahme des TMG-Entwicklers Bob Velke ist hier wiedergegeben: Terry's TMG Tips - The Future for TMG Users
Die von Hans-Joachim erwähnte veraltete Systemarchitektur beschreibt der Entwickler etwas verklausuliert: „… the market for those advanced features has proved to be insufficient to support the infrastructure that is necessary to support it and continue development.“
Des Weiteren erwähnt er, dass viele Funktionen von TMG in GEDCOM nicht mehr abgedeckt werden konnten.
Viele Grüße,
Reinhard (John)