Baum u.a. aus Rheinhessen

Hallo Listenteilnehmer,
insbesondere Diane Schwede und Peter Baum.

Da ich nun den Durchblick besitze, was meine BAUM-Vorfahren im
Trachenbergischen betrifft, werde ich mich ab Oktober mit der Zeit
vor etwa 1700 beschäftigen - und mit dem Weg, den die Pfälzer gingen.
Am Anfang meiner Suche fand eine ebenfalls Forschende mehrere Eintragungen
"BAUM" im ersten ev. Kirchenbuch von Posen. Damals suchte ich meine
Vorfahren in Schlesien, doch weil die Eintragungen so ausführlich und wunder-
schön geschrieben worden waren, machte ich Fotos. Es ging um Wenzel
BAUM,"bürger und weisgerber allhier zu Posen sind copulieret worden 8. Okt.
1595....
In der Pfalz fand ich BAUM in mehreren Dörfern. Dort ist man dabei, die
Geschichte aufzuarbeiten. In einem Ort heißt es: Es musste der Auswanderung
Einhalt geboten werden, da das Dorf bald verödet werden würde.
Die Reformation fand 1715 statt, in Dorn-Dürkheim wurde 1584 die erste
ref. Kirche eingeweiht (übrigens kann man den Begriff "Reformierte" nicht mit
den heutigen R. vergleichen, das Wort kam von Reformation; es waren
Protestanten).
Meine Vorfahren fand ich in Rawitsch; die Sippe lag sozusagen auf Lauer - wie
es scheint - um nach Schlesien zu gelangen. Die Polen im Posener Land waren
toleranter, in Schlesien herrschte die Gegenreformation.
Aus den Deutschen Geschlechterbüchern:
1699 kam Barthel Baum nach Alt-Krönau, Krs. Pr. Holland. Er wurde dort
Gastwirt (mitten zwischen Mennoniten, die aus Holland geholt worden
waren),Land- und Gerichtsgeschworener der gräfl. Quittainer Güter,
Kirchenvorsteher. Seine drei Söhne kaufte er vom Militärdienst frei.
Sein Sohn Gottlieb 1715 - 1797 heiratete eine reiche Jüdin (Silber) in Elbing
und begründete die reiche jüdische Baum-Linie (mit Bankhäusern, Ärzten,
Gutsbesitzern, die z.T. im KZ endeten).
Ich frage mich nun, ob dieser Barthel aus Posen kam oder direkt aus der Pfalz.

Peter, das ist ja toll, dass ihr in Bartschdorf und Königsbruch gewesen seid!
Das fehlt mir noch! Ich habe meine Kinder noch nicht dazu überreden können.
Was Christoph BAUM betrifft, so musst du nicht die KB neu durchforsten. Im
Anfang meiner Suche habe ich alle Namen notiert, da findet sich bestimmt auch
etwas mehr über Christoph. BEICHAU hat mich sehr irritiert; damit war wohl
die Kirche gemeint, später war ja Groß-Bargen zuständig.

Liebe Diane, die Fotos benötige ich nicht; die Linien gingen ja auseinander.
Ich besitze ein Foto von 1939, auf dem ein alter Großonkel abgebildet ist,
geb. etwa 1850 in Leubel, Erbe des Hofes in Kamin bei Leubel.
Kurt BAUM ist mir nicht bekannt, kürzlich habe ich mal "BRESLAU" im Internet
aufgerufen. Im Adressbuch von 1941 fand ich Julius BAUM, Verwaltungsinspektor.
Er war der älteste Bruder meines Vaters, der der Jüngste der Familie in Brieg
war.
Grüße an alle Teilnehmer der Liste, besonders an
Diane und Peter
Anita (Rogge geb. Baum) - es gibt ja noch eine Anita seit kurzem

Hallo Anita (Rogge),

zu deiner Mail habe ich eine Frage:
wie hast du herausgefunden, dass deine schlesischen Ahnen aus der Pfalz kamen?

Meine Ahnen sollen laut m�ndlicher �berlieferung w�hrend des �sterreichischen Krieges aus Richtung Jugoslawien nach M�rzdorf am Bober gekommen sein. Hier sind sie schon in den ersten KB (ca 1650) beinhaltet.

Wie mu� man vorgehen, um herauszufinden, woher sie kamen?

Vielen Dank und viele Gr��e
Martina (Picker)