Aussiedler aus der Grafschaft Glatz

Ein Aussiedlertransport aus der Grafschaft Glatz ging im Juli 1947 nach
Finsterwalde/Brandenburg ( sowj. Besatzungszone ) und kann mit einem dort
ausgestellten Umsiedlerausweis belegt werden. Warum wird in der NSL nur von
Transporten in die damaligen westlichen Besatzungszonen gesprochen?
Mit freundl. Gruß aus Berlin Dieter Seemann (*1936 in Glatz/Schles.)

Hallo,

ein weiteres Aufnahmelager in die Sowjetische Besatzungszone war Elsterhorst (heute Naardt) bei Hoyerswerda. �ber dieses (ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager) findet sich ein interessanter Aufsatz "Das Lager Elsterhorst" im Heft 2 der "Neuen Hoyerswerdaer Geschichtshefte". Weitere Informationen sind unter http://www.hoyerswerda.de/buergerservice/bs_hempel.htm zu finden; m�glicherweise kann das Heft auch noch unter der dort angegebenen Adresse bestellt werden.

Noch ein Werk zu Vertriebenen in Sachsen ist Irina Schwab/, /"Neue Heimat � Neues Leben?" Fl�chtlinge und Vertriebene in Leipzig 1945 bis zum Beginn der 50er Jahre. Eine Onlineversion gibt es unter http://www.sachsen.de/de/bf/staatsregierung/ministerien/smi/smi/kulturfoerderung/fundv/WebSite/index.html

�ber Transporte in die Britische Besatzungszone, d.h. in das Lager Marienthal bei Grasleben, gibt es ebenfalls ein Buch. Wenn ich mich recht erinnere, lautet der Titel "Das Fl�chtlingslager Marienthal und die Vertriebenentransporte aus Schlesien (1945-1947)". Das Buch konnte bei der Gemeindeverwaltung Grasleben bestellt werden.

Genauere Angaben kann ich leider nicht machen, da mir die B�cher zur Zeit nicht vorliegen.
Es gibt also inzwischen sehr viele Informationsquellen; so kenne ich auch noch B�cher �ber die Aufnahme von Vertriebenen in Neubrandenburg und Brandenburg.
Deshalb kann ich mir auch nicht so recht vorstellen, da� s�mtliche Unterlagen in Wolfenb�ttel archiviert sein sollen; wenn �berhaupt, d�rfte dies allenfalls die Britische Besatzungszone betreffen.

Viele Gr��e
Frank Ellebrecht

Dsn0815@aol.com wrote: