Ariernachweiss

Hallo Klaus,

ich moechte dich nicht belaestigen, aber falls dir der Name STOLPER
auffallen sollte, wuerde ich mich ueber einen Hinweis sehr freuen.

Viele liebe Gruesse aus Broeckel
Sabine

In den n�chsten Tagen stehen mir zwei Filme vom Reichssippenamt
Titel Volksz�hlung, 1938. Breslau:
Erg�nzungskarte f�r Angaben �ber Abstammung und Vorbildung.

Hallo Liste und Sabine,

heute konnte ich die zwei Filme durchdrehen.
Aber ohne jeglichen Erfolg in eigener Sache und betr. der Anfragen

Ich mu�te festellen, da� jeder Haushaltsvorstand bei der Volksz�hlung 1938
diese Erg�nzungskarte ausf�llen mu�te. Sie enh�lt folgende Angaben:
Vorname ; Name, geboren am, geboren in und -wo es vor allem drauf ankam-;
Sind Grossmutter und Grossvater v�terlicher- und m�tterlicherseits
j � d i s c h? Dazu wurde nach einem Studium gefragt.
War in dem Haushalt nur eine der vier fragen mit JA beantwortet, so
kam diese Karte ins Reichssippenamt.
Bei Personen, die viermal ein JA eintragen mu�ten, war der Vorname mit
Isreal bzw. Sara zu erg�nzen.
So hatte man also mit der Volksz�hlung alle Personen j�discher Herkunft
f�r sp�tere Verwendung festgestellt.
Mir ist bei der Durchsicht keine Karte aufgefallen, die kein JA enthielt.

So war mir eine Karte aufgefallen, wo die Frau geb. 1910 als Haushalts-
vorstand nicht j�discher Herkunft war, wohl aber bei zwei Kinder im Alter
zwischen
acht und zehn Jahren bei der Grossmutter v�terlicherseits ein JA eingetragen
war. Da die Kinder den gleichen Namen hatten wie die Frau (ohne M�dchenname)
mu�te es sich um uneheliche Kinder handeln.

Wahrscheinlich habe ich heute ein Teil der Liste vor Augen gehabt
in der die Opfer der vergangenen schrecklichen Zeit aufgelisten waren.

Bei nur zwei Karten war ein Anhang von 1952, wo bescheinig wurde,
da� die Person als Volljude im Reichsippenamt erfasst war und den Name
Israel zus�tzlich tragen mu�te. Diese Bescheinigungen waren
   Zur Vorlage bei der PrV