Hintergrund
- Das Fritz-Hüser-Institut (FHI) für Literatur und Kultur der Arbeitswelt in Dortmund erhält das komplette Archiv „Schreibende ArbeiterInnen“ aus Berlin.
- Ziel: Zusammenführung der Literaturgeschichte von Ost und West und Erforschung der DDR-Literatur im größeren Kontext.
- Das Berliner Archiv bewahrt Texte von Mitgliedern der „Zirkel schreibender Arbeiter“ in der DDR.
Historische Einordnung
- Erste Zirkel entstanden Anfang der 1960er-Jahre, gefördert von bekannten Autoren wie Heiner Müller, Brigitte Reimann und Christa Wolf.
- Nach der Wiedervereinigung übernahm der Verein SchreibArt die verbliebenen Archivalien.
Bedeutung des Umzugs
- Besserer Zugang für Forschende und Interessierte durch die Integration ins FHI.
- Das FHI besitzt eine Spezialbibliothek mit über 40.000 Bänden seit dem 16. Jahrhundert und rund 120 Vor- und Nachlässen bzw. Sammlungen seit dem 19. Jahrhundert.
Termine und Veranstaltungen
- Verabschiedung in Berlin: 12. November, Industriesalon Schöneweide
Teilnehmer: Dolores Pieschke (SchreibArt e.V.), Dr. Iuditha Balint (FHI). - Willkommen in Dortmund: 14. November, Literaturhaus Dortmund
Teilnehmer: Dolores Pieschke, Ray-Dany Mathiscig, Dr. Iuditha Balint, Jörg Stüdemann.
Sources:
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