Ein gemeinsames Projekt des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V. und des Stadtarchivs Attendorn hat erfolgreich das Archiv der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ erschlossen.
Projektumfang und Inhalte:
Bearbeitung von rund 45 Archivakten durch Justus Müller im Rahmen einer Ferienbeschäftigung.
Die Unterlagen decken den Zeitraum von 1976 bis 2025 ab.
Die Akten dokumentieren fast fünf Jahrzehnte Engagement für die Erinnerung an das jüdische Leben in Attendorn.
Schwerpunkte der Archivarbeit:
Projekte wie „Shalom Attendorn“.
Die Gedenkstele auf dem Jüdischen Friedhof.
Erforschung der jüdischen Geschichte Attendorns.
Der Julius-Ursell-Wanderweg.
Kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Zahlreiche Aktivitäten im Bereich der Erinnerungskultur.
Archivische Maßnahmen:
Entmetallisierung der Unterlagen.
Umbettung in alterungsbeständige Archivmappen.
Archivfachliche Verzeichnung zur besseren Zugänglichkeit für zukünftige Forschungen.
Zusammenarbeit und Engagement:
Fachliche Betreuung durch Stadtarchivar Tammo Fuchs im Stadtarchiv Attendorn.
Die Kooperation zwischen Stadtarchiv und Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn wurde als Gewinn bewertet, da ehrenamtliches Engagement, wissenschaftliche Arbeitsweise und professionelle Archivarbeit sich ergänzten.
Das Projekt wird als erfolgreiche Verbindung von bürgerschaftlichem Engagement, Erinnerungskultur, wissenschaftlicher Dokumentation, moderner Öffentlichkeitsarbeit und professioneller Archivarbeit angesehen.
Die hohe Resonanz auf die Ausschreibung für die Ferienbeschäftigung unterstreicht das Interesse junger Menschen an historischen Themen und der Geschichte Attendorns.
Dank und Ausblick:
Der Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn bedankt sich bei Unterstützern, Spendern und dem Stadtarchiv Attendorn.
Das Projekt soll als Ansporn für die zukünftige Sicherung historischer Quellen und die Bewahrung der Geschichte Attendorns dienen.
Schlagwörter: Ferienbeschäftigung, Justus Müller, Jüdisch in Attendorn, Stadtarchiv, Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn.
Sources:
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