Ammann oder Schultheiß in Emeringen im 17. Jh

Liebe Forscherfreunde,

ich habe alles was ich konnte versucht herauszufinden, ob in Emeringen (88499) der Ortsvorsteher Ammann oder Schultheiß war. In der Matrikel steht nämlich auf Latein: praetor. Das kann beide bedeuten.
Im Werk von Friedrich Winterlin: Württembergische ländliche Rechtsquellen, Bd. 2: Das Remstal, das Land am mittleren Neckar und die Schwäbische Alb. Kohlhammer, Stuttgart 1922, S. 703. Making sure you're not a bot! steht: «Item des ersten so haben wir (die Herren] ainen gemainen amann gesetzt derselbig amptmann haut vor ainen gelerten aid zü Gott»

Aber bei Hacker (Auswanderungen aus Oberschwaben) steht unter Nr. 4138: «Höpp Matthäus, Emeringen / +Gg , des Schultheiß, led, ca 24 J., mm (O) nach Ungarn»

Der erwähnte Georg Höpp (Hepp) ist jene Person, die in der Matrikel „praetor“ genannt wird. Wahrscheinlich war dann das so, aber trotzdem bin ich verunsichert.

Weiß jemand, wie es war?

Schöne Grüße

Kornel Pencz

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Hallo Kornel,

nach meiner Erfahrung: Schultheiße waren es ab etlwa 1800 und später als
sich die einzelnen Gemeinden konstitutierten. Davor eher Amänner, die
für einen bestimmten Bezirk einer weltlichen oder kirchlichen Obrigkeit
zuständig war.

LG

Daniel

Hallo Daniel,

sehr interessant, ich dachte, für Euch, „Einheimischen“ wird das eine einfache Frage sein. Kein Wunder, dass ich verwirrt bin :slight_smile:

LG
Kornel