Alte Datumsangabe - Wer kann helfen

Guten Tag zusammen,

"Xbris2 ist mir bekannt, aber welches Datum versteckt sich hinter: *

Meiner Meinung nach:
2. Dezember 18xx

Hallo Winfried,

*20 ten Xbeis 1803 *

20.12.1803

Viele Gr��e
Martina

Hallo Winfried,

Deine Fragestellung ist mir nicht ganz klar geworden.
Das Datum worum es vermutlich geht, ist von Dir angegeben---> 20.12.(Decembris) 1803.
Wenn es ein Datum im (linksrheinischen) pfälzischen/rheinhessischen Bereich geht, ist in dieser Zeit noch (bis Ende 1805) der franz. Revolutionskalender gültig.

Lieben Gruß

Ralf (Wahle)

kleine Ergänzung: die Abkürzung dürfte Xbris und nicht Xbeis heißen.

Es handelt sich bei der Datumsangabe um einen Eintrag aus dem prot. Kirchenbuch von Trippstadt von 1802-1834 Bild 18 - Archion, wenn jemand zufällig nachschlagen will.

Auch die nachfolgenden Angaben auf dieser Seite lauten eindeutig auf xbeis. Der französische Revolutionskalender findet in diesem Kirchenbuch keine Anwendung.

Allerdings lässt sich aus dem vorhergehenden Vorgang ein xbris identifizieren. Das bedeutet für mich, wenn es nur das xbris für Dezember gibt, dann ist dies mit xbeis wohl ein Schreibfehler oder ein handschriftliche Abweichung.

Jedenfalls danke für Eure Antworten.

mfG Winfried

Hallo Winfried,

Falls dich das X irritiert, es steht für Christmonat = Dezember

Gruss Uwe

UR

Hallo Winfried,

wenn dich deine Huber-Familie nach Trippstadt führt, die kommt ursprünglich aus der Schweiz und da habe ich Daten zurück bis Ende des 15. Jh.

LG Uwe

UR

Hallo Uwe,

Falls dich das X irritiert, es steht für Christmonat = Dezember

... der Zusammenhang Xbris spricht eindeutig für das lateinische Zahlzeichen X = decem, = 10 (= der zehnte Monat nach dem alten römischen Kalender), also "Decembris", und nicht für das griechische Χριστός (Christós) wie es im Zusammenhang z.B. mit Xtoph in den Kirchenbüchern zu finden ist.

Herzliche Grüße
Ernst-Peter (Winter)

... stuff deleted

Ernst-Peter,

ok, ich habe beides bisher für das selbe gehalten, danke für die Aufklärung

LG Uwe

UR

Hallo Uwe,

das ist schon eine Leistung bis ins 15. Jahrhunder und dann noch die Verbindung in die Schweiz. Mein Respekt und Danke für Dein Angebot.

"Huber" ist eine starke Familie in Trippstadt und Umgebung, sie kommt bei mir nur in Nebenlinien vor. Aber ich verfolge zur Zeit die Linien "REH" und "IMHOF". Bei letzterem gibt es eine mögliche Verbindung in die Schweiz, die für mich aber dokumentarisch nicht belegt ist. Dass die Imhofs aus der Schweiz kommen ist anzunehmen, denn sie sind von ca. 1730 bis 1850 als Mennoniten in diesem Raum nachweisbar.

HG Winfried

Imhof gehörte zu den ersten erwähnten Glasmachern in der Zunft. Sie sind auch Richtung Mecklenburg gezogen.

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