Liebe Listenmitglieder,
vor einigen Jahren erhielt ich den Rat, meine Datenbankprojekte gerade
bei genealogy.net abzuspeichern, damit eine langfristige Verfügbarkeit
für die schlesischen Familienforscher gewährleistet sei. Nun hat gerade
dieser Verein für Computergenealogie die Internetseiten
-Datenbank der schlesischen Adressbücher, alte Adresse war:
http://schlesien.genealogy.net/adressbuecher/index.html
-Kreis Rosenberg in Oberschlesien, alte Adresse war:
http://schlesien.genealogy.net/Rosenberg/index.html
vor etwa sechs Wochen gelöscht. Präziser ausgedrückt: ein upload auf die
Adressen master.genealogy.net/reg/SCI/adressbuecher und
master.genealogy.net/reg/SCI/Rosenberg ist möglich, aber die Spiegelung
auf die o.g. Adressen ist scheinbar unterbunden bzw. die Adressen selbst
verweisen nur noch auf die Meldung 'The service is not available. Please
try again later.'
Eine Mitteilung, warum dies geschah, habe ich nicht erhalten. Rückfragen
von mir blieben sowohl von dem für mich bisher zuständigen
Vereinsmitglied (15.06.2008) sowie vom Vereinsvorstand (21.06.2008)
-dieser Verein betreibt übrigens auch die Mailinglisten Ober- und
Niederschlesien- unbeantwortet.
Besonders schmerzt natürlich die Löschung der Adressbuchseiten. Ein
wirkliches Gemeinschaftsprojekt der alten Schlesienliste von Arthur
Teschler. Viele Forscherkollegen, ich nenne hier stellvertretend Viktor
Steinfeldt, Sonja Stankowski oder Holger Liebig, haben sich an der
Erfassung der Adressbuchbestände von Archiven oder Bibliotheken
beteiligt. Diese Datenbank stellt wohl die größte Sammlung von
Adressbuchnachweisen einer deutschen Provinz überhaupt dar. Wüßte nicht,
daß es Vergleichbares von Ostpreußen oder auch Bayern oder Hessen gibt.
Ich gehe davon aus, daß dieser Verein nicht länger bereit ist, die
schlesischen Familienforscher durch die Bereitstellung solcher
'Nachschlagewerke' zu unterstützen. Ich habe nun meinerseits die
Internetseiten der Datenbank der ev. Kirchenbücher Schlesiens, die sich
ebenfalls bei genealogy.net befand - allerdings auf einer anderen
'Unteradresse' - gelöscht.
Für die Adressbuchdatenbank, weil eben darin auch viel Arbeit von
Forscherkollegen steckt, möchte ich gerne eine andere Institution
finden, die diese Seiten dauerhaft im Netz veröffentlicht. Sollte das
nicht gelingen, werde ich die Seiten in gedruckter Form an ein paar
Bibliotheken verschenken, damit die Informationen auf diesem Weg den
schlesischen Familienforschern zugänglich bleiben.
Mit freundlichem Gruß
Klaus Liwowsky