Ahnenforschung in Bergkirchen (Bad Oeynhausen)

Liebe Listenmitglieder,
dank des Werkes von . Riechmann "Die Familien des Kirchspiels Bergkirchen 1670 - 1770" wei� ich, dass Joh Herm D�ker im August 1764 Anne Sophie Habben heiratete. Auf der Suche nach dem Taufdatum der Braut sto�e ich auf den 18.06.1747 "Anna Sophia Margaretha, Tochter von Anton Habben und Maria Dotothea Kohnen". Nachdenklich macht mich, dass die Braut erst 17 Jahre und 2 Monate alt gewesen w�re, wobei das 1. Kind erst im M�rz 1767 geboren wurde.
Kennt jemand das Beerdigungsdatum von Anna Margaretha D�ker, geb. Habben?

mit freundlichen Gr��en aus Bad Iburg
Manfred Sand

Liebe Freunde,
seit Geltung des neuen Personenstandsgesetzes haben wir vermehrt Zugriff auch auf standesamtliche Daten und darum Anla�, �ber die Zul�ssigkeit ihrer Publikation nachzudenken. Als berufsbetroffener Ortssippenbuch-Schreiber m�chte werde ich nicht m�de, auf die sich schnell zu unseren Gunsten weiter �ndernde Rechtslage hinzuweisen und habe das auf meiner heute aktualisierten Webseite
http://klauskunze.com/kanzlei/hilfen/gendat.html
schon regelm��ig getann. Meine bisherige Rechtsauffassung wurde durch ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs vom 9.2.2010 best�tigt: � 4 des Bundesdatenschutzgesetzes ("Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten sind nur zul�ssig, soweit dieses Gesetz oder eine andere Rechtsvorschrift dies erlaubt oder anordnet oder der Betroffene eingewilligt hat.") gilt f�r unsere Publikationen nicht!

Der BGH: "Es sind "sind die Recherche, Redaktion, Ver�ffentlichung, Dokumentation und Archivierung personenbezogener Daten zu publizistischen Zwecken umfassend gesch�tzt. Das durch die Presse- und Rundfunkfreiheit verfassungsrechtlich vorgegebene Medienprivileg sch�tzt insbesondere auch die publizistische Verwertung personenbezogener Daten im Rahmen einer in den Schutzbereich des Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 Abs. 1 Satz 2 EMRK fallenden Ver�ffentlichung."

Details und Links findet Ihr gegebenenfalls auf meiner genannten Seite.
Mit freundlichen Gr��en

Klaus Kunze
Lange Str. 28
37170 Uslar
Tel. 05574-944676
Fax: 05571-6327
Email: Genealogie@KlausKunze.com

Liebe Listenmitglieder,
in Neuenbeken sind die Kirchenbücher 1776 verbrannt. Zum Neustart seiner
Kirchenbücher ging der Pfarrer in alle Häuser und schrieb alle Familien mit
allen Angehörigen auf.

Dabei setzte er zum Namen Francisco Carolo MOLLET das Wort: Tyrolesi.
Was könnte er damit gemeint haben, eine Herkunftsangabe, eine
Berufsbezeichnung oder etwas anderes?

Danke für jeden Hinweis!

Gruß, Helmut

Hallo, Helmut!

Das ist eine Herkunftsangabe. Richtig muss es heißen "Tyrolensi" und meint "aus Tirol".

Viele Grüße!
Stephan (Nickel)

-------- Original-Nachricht --------

Liebe Familienforscher,

die Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte - Institut für
Genealogie, in Frankfurt a. M, Höchst, Bolongarstrasse 109, im
Bolongaropalast - Rathaus, wird die "HÖCHSTER VORTRÄGE" ab den Jahr 2011
wieder traditionsgemäß durchführen.

Leitet diese Info doch an alle Emaillisten und Interessierte weiter.

Herzliche Grüße
Andreas Bellersen
Geschäftsführer der Stiftung
Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte

WO:
Frankfurt-Höchst, Bolongarostrasse 109 (im Rathaus)
BOLONGAROPALAST – K A P E L L E N S A A L (im 1. Stock)
WANN:
DONNERSTAG, 20. JANUAR 2011 – 19.00 UHR

H Ö C H S T E R - V O R T R Ä G E

Referent: Prof. em. Dr. Hans Ramge

Vortrag: Hessische Familiennamen, deren Bedeutung und Verbreitung

Zahlreiche Veröffentlichungen zur Gegenwartssprache (Kindersprache,
Unterrichtssprache, Alltagskommunikation und Sprache der Medien). Einer
seiner Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der hessischen Sprachgeschichte
und Namenforschung. Seit 2007 verstärkt Beschäftigung mit Familiennamen in
Hessen.

Hauptwerke sind
- der Hessische Flurnamenatlas (1987),
- das Südhessische Flurnamenbuch (2002),
- das Mittelhessische Flurnamenbuch online (2005).

Für den eigenen Familiennamen und seine Bedeutung interessiert sich fast
jeder Mensch. Für die Deutung muss man die geschichtliche Überlieferung und
die heutige räumliche Verbreitung des Familiennamens heranziehen.
So leben die Dingeldeins und Poths meistens in Südhessen, die Klingelhöfers
und Rühls hingegen vorwiegend in Mittelhessen, die Hohmanns und Diegelmanns
besonders in Osthessen und die Wilkes und Bredes eher in Nordhessen. Das
lässt dann oft Rückschlüsse auf die Herkunft und die Bedeutung des Namens
zu.
Untersucht man die heutige Verbreitung zahlreicher Familiennamen, so schälen
sich deutlich erkennbare Familiennamenräume in Hessen heraus. Die
Untersuchung dieser Verbreitungsräume ist auch für familiengeschichtliche
Fragen interessant.

Im Vortrag werden diese Teilräume vorgestellt. Anhand von Verbreitungsbilder
einer Reihe typischer Namen erläutert, wobei die Namen erklärt werden.
WO:
Frankfurt-Höchst, Bolongarostrasse 109 (im Rathaus)
BOLONGAROPALAST – K A P E L L E N S A A L (im 1. Stock)
WANN:
DONNERSTAG, 20. JANUAR 2011 – 19.00 UHR

                                      E I N T R I T T F R E I

Veranstalter: Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte

Bio-bibliographische Notiz zu Prof. em. Dr. Hans Ramge 1940 in Berlin
geboren, aufgewachsen nach dem 2. Weltkrieg in Worms.
Nach dem Abitur 1959 Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in
Heidelberg und Mainz . Dort Abschluss 1964 mit dem 1. Staatsexamen.
Nach dem Referendariat in Bensheim und Darmstadt 1966-1969 Lehrer in
Darmstadt.
1966 Promotion in Mainz mit einer Dissertation über Die Siedlungs- und
Flurnamen des Stadt- und Landkreises Worms.
Ab 1970 Akademischer Rat in der Germanistik der Universität Gießen. Dort
Habilitation 1975 mit einer Arbeit über den Spracherwerb des Kindes.
Unmittelbar danach Ruf an die Universität Saarbrücken auf eine Professur für
Deutsche Sprache.
1978 Rückkehr nach Gießen auf den Lehrstuhl für Germanistische
Sprachwissenschaft. Dort bis 2005 (Emeritierung).
1980-2002 Projekte der Stiftung Volkswagenwerk und der Deutschen
Forschungsgemeinschaft zur Flurnamenforschung in Hessen.
Neben zahlreichen Veröffentlichungen zur Gegenwartssprache (Kindersprache,
Unterrichtssprache, Alltagskommunikation und Sprache der Medien) lag seit
der Dissertation ein Arbeitsschwerpunkt im Bereich der hessischen
Sprachgeschichte und Namenforschung.
Davon sind Hauptwerke
- der Hessische Flurnamenatlas (1987),
- das Südhessische Flurnamenbuch (2002),
- das Mittelhessische Flurnamenbuch online (2005).
Seit 2007 verstärkt Beschäftigung mit Familiennamen in Hessen.