Aenderung von Familiennamen

Guten Tag Herr Hans Blazejewski,

Sie haben viele Wahrheiten und Realit�ten (mit kleinen Geschichten
untermalt) aufgez�hlt. Nur �ber Ihren unten stehenden, letzten Treppenwitz
kann ich nicht lachen. Es mag sein, da� die Figur Preussmann noch bis 1948
mit "Preussmann" unterschreiben konnte. Das mag daran liegen, da� die
polnische Verwaltung noch im Aufbau begriffen war. Aber sp�testens danach
haben sich die Polen genauso in die Reihe der Namens�nderer hinzugesellt. Es
wurde polonisiert, was immer m�glich war. Das darf an dieser Stelle nicht
weggelassen werden. Bei Ihrer Erz�hlung klingt das so, als w�ren die Polen
�ber den Dingen gestanden. Das Gegenteil ist der Fall.
Ein Beispiel aus eigener Familie: Meine Gro�eltern und der Bruder meiner
Mutter blieben in Ostpreussen (dem heutigen Polen). Sie mussten ihren
Hausnamen Mayer �ndern. Es stand zur Auswahl: Majewski, Majerski oder Majer.
Man entschied sich f�r Majer, da noch am ehesten mit dem Ursprungsnamen
identisch.
Ich will nicht aufrechnen wer oder welches Volk wem und wann etwas angetan
hat und die Gr��e der Schuld beschreiben. Ich m�chte f�r mich abschlie�end
nur noch feststellen, da� jedes Volk der Erde ann�hernd den gleichen
Prozentsatz an Charaktere besitzt wie das andere. Sprich, die Anzahl (in %)
der Guten und der Schweinehunde ist �berall gleich. Das war schon immer so
(man beachte die alte Geschichte) und wird immer so bleiben (man beachte die
neue und j�ngste Geschichte).
Jeder Einzelne. der etwas �ndern will, bleibt ein Rufer gegen den Wind. Da
auch Dummheit nachw�chst, hilft evtl. breitfl�chige Aufkl�rung (wenn sie
denn nicht durch sogen. Volksverf�hrer unterlaufen wird).

Mit freundlichen Gr��en

Walter (Grunwald)

http://www.nhv-ahnenforschung.de/Familiennamen/Versteinerung.htm

Guten Tag Herr Hans Blazejewski,

Sie haben viele Wahrheiten und Realitäten (mit kleinen Geschichten
untermalt) aufgezählt. Nur über Ihren unten stehenden, letzten
Treppenwitz kann ich nicht lachen. Es mag sein, daß die Figur
Preussmann noch bis 1948 mit "Preussmann" unterschreiben konnte. Das
mag daran liegen, daß die polnische Verwaltung noch im Aufbau
begriffen war. Aber spätestens danach haben sich die Polen genauso in
die Reihe der Namensänderer hinzugesellt. Es wurde polonisiert, was
immer möglich war. Das darf an dieser Stelle nicht weggelassen werden.

Es ist immer das gleiche geschichtliche Muster. Die Mehrheit - ob Polnisch oder
Preußisch, ob Roter- oder Weißermann, saugt die Minderheit auf und falls sie sich nicht
freiwillig assimilieren läßt, so findet man Mittelchen und Wege der Mehrheit zum
gefühlten Ziel zu verhelfen. Wobei nicht einmal die Mehrheit aktiv ist, sonder eine
Minderheit in der Mehrheit per ordre de Mufti oder was weiß ich, die Weichen stellt.

Jeder will Jeden bekehren, ihn zu seinem Abbilde machen (die Schöpfungsgeschichte
läßt grüßen). Einwanderer müssen sich assimilieren, d.h. sie müssen biologisch
betrachtet einen Stoff zu sich nehmen und ihn umwandeln, sich erst angleichen, dann
anpassen.Auch dürfen sich nicht selbst ausgrenzen, sonst ist die Integration gefährdet.
Brauchen sie auch gar nicht, sich SELBST auszugrenzen. Ist auch nicht nötig, denn
das macht die Mehrheit ja schon.

Ein Volk - ein Reich - ein Führer, daß ist für mich der geschichtliche Wiedergänger, der
hier seine Hand mit im Spiel hatte und hat.

Lassen wir einstweilen 1945 und schauen uns in 2000 ff um. Da haben wir Asylanten,
Querulanten, Spekulanten, und manch andere Anten, (das Wort Schwulanten haben
die Politiker vergessen zu kreiiren) die vorwiegend im nichtdeutschen Teil der
Bevölkerung angesiedelt zu sein scheinen, will uns die veröffentlichte Meinung
suggerieren.
Da fühlen wir uns doch unwohl, wenn sich ein Mensch aus einem anderen Kulurkreis
neben uns setzt und es eng wird in der U-Bahn. Und erst die Frauen in Kreuzberg, ja,
bin ich noch in Deutschland. Hilfe liebe Politiker. Kopftuchverbot in der Öffentlichkeit!
Aber bitte ganz schnell, dann wollen wir auch gern weiterhin passiv rauchen. Nur,
Finger weg von den Kruzifixen an den Wänden unserer Schulen.

Man muß garnicht mal zynisch sein, wenn man dieses Mehrheitsverhalten mit einem
Versuch einer "Negativ-Auslese" bezeichnet.
So machen es die Bewohner im Hühnerhof, so treiben es die Affen -nicht nur im Zoo.
Apropos Zoo. Am End hat sich Mehrheit ein sanftes Ruhekissen genäht, indem sie den
Minderheitenschutz erfunden hat. Da fahren wir dann nach Luckenwalde, setzen uns in
ein Kahnchen, ignorieren die Mücken und bestaunen die dortigen Bewohner als sei
man in einem Zoo. Oder schauen unter das polnische Ruhekissen und finden da z. B.
die deutsche Minderheit von Ermland und Masuren.

Lesen Sie Friedrich Salomon Oldenberg: "Zur Kunde Masurens". Eindrücke und
Erfahrungen einer Reise durch das Masuren in 1865. Dort wird beschrieben, wie und
warum die preußische Kultur die masurische verdrängt.

Dieser ganze Nationenschnack geht mir auf den Senkel. Ich habe zufällig einen
deutschen Pass, wie Frau Prussmann, so sie denn einen hat, einen polnischen besitzt.
Dabei sind wir beide Ermländer. Und auch die nach 45er dort, für mich sind das
Ermländer die polnisch sprechen, so wie ich einer bin, der zufällig deutsch spricht.
Aber da mag noch ein wenig Ermländisch-Bischöfliche Geschichte in meinen Knochen
schwingen. Doamals, se woare nech polnisch, se woare nech deitsch. Und darum
konnten sie besser ermländisch.

Gehen wir wieder zurück nach 45
Recht haben Sie und doch wieder nicht ganz. Es ist eben nicht alles nur 0 oder 1 wie im
PC-Leben. Mein Preussmann hat noch heute ein Grab mit seinem alten Namen auf
dem Stein und seine Tochter heißt noch heute Preussmann, die nicht heiraten durfte,
weil er es noch so wie damals manch anderer Ermländer hielt: Einen Preußen (meint
Evangelischen) laß ich nicht unter die Decke meiner Tochter -und einen Anderen wollte
se man nich.

Übrigens: Meine Mutter mußte erst katholisch werden, sonst hätte ich diese Zeilen nicht
schreiben können.

Erzählen kann ich auch von einer Familie, die neben den polnischen Problemen auch
Problemchen mit dem Westen hatte.
Sie hießen "irgendwie mit einem Doppelkonsonaten". Gibst nicht im polnischen. Also
namen sie ihm einen weg.
Wenn er nun "ins Reich" fuhr, auf Einladung seines Bruders, der einen deutschen Pass
mit gleichem FN, aber mit den 2 Konsonanten hatte, gab es Ärger beim BRD-
Grenzübertritt, wenn er seine Einladung vorzeigen mußte.

Ich finde es gut, wenn sich hier -teilweise konträre- Erlebnisse und Sichtweisen ihren
Platz finden. Das macht die Sicht klarer und verändert u.U. die eingenommenen und
eingefahrenen Standpunkte.

Und damit die Betreffzeile ihre Bedeutung zurück bekommt, hier ein Link zur
Namensänderungen - historisch gesehen.

http://www.nhv-ahnenforschung.de/Familiennamen/Versteinerung.htm

Mit freundlichen Grüßen von mir,
Hans Blazejewski

Hallo in die Runde,

in Erg�nzung des Link Hinweises von Hans Blazejewski
hier ein weiterer Link. Unter www.amshausen.de unter
dem Frame Rolf Willmanns findet ihr entsprechende
Gesetze, Verordnungen etc. zum Thema "Wie sich Namen
ver�ndern k�nnen". Viel Spass beim lesen.

Es gr�sst Euch
Rolf Willmanns

--- Hans Blazejewski <info@sichtweise-verlag.de>
schrieb:

http://www.nhv-ahnenforschung.de/Familiennamen/Versteinerung.htm

> Guten Tag Herr Hans Blazejewski,
>
> Sie haben viele Wahrheiten und Realit�ten (mit
kleinen Geschichten
> untermalt) aufgez�hlt. Nur �ber Ihren unten
stehenden, letzten
> Treppenwitz kann ich nicht lachen. Es mag sein,
da� die Figur
> Preussmann noch bis 1948 mit "Preussmann"
unterschreiben konnte. Das
> mag daran liegen, da� die polnische Verwaltung
noch im Aufbau
> begriffen war. Aber sp�testens danach haben sich
die Polen genauso in
> die Reihe der Namens�nderer hinzugesellt. Es wurde
polonisiert, was
> immer m�glich war. Das darf an dieser Stelle nicht
weggelassen werden.

Es ist immer das gleiche geschichtliche Muster. Die
Mehrheit - ob Polnisch oder
Preu�isch, ob Roter- oder Wei�ermann, saugt die
Minderheit auf und falls sie sich nicht
freiwillig assimilieren l��t, so findet man
Mittelchen und Wege der Mehrheit zum
gef�hlten Ziel zu verhelfen. Wobei nicht einmal die
Mehrheit aktiv ist, sonder eine
Minderheit in der Mehrheit per ordre de Mufti oder
was wei� ich, die Weichen stellt.

Jeder will Jeden bekehren, ihn zu seinem Abbilde
machen (die Sch�pfungsgeschichte
l��t gr��en). Einwanderer m�ssen sich assimilieren,
d.h. sie m�ssen biologisch
betrachtet einen Stoff zu sich nehmen und ihn
umwandeln, sich erst angleichen, dann
anpassen.Auch d�rfen sich nicht selbst ausgrenzen,
sonst ist die Integration gef�hrdet.
Brauchen sie auch gar nicht, sich SELBST
auszugrenzen. Ist auch nicht n�tig, denn
das macht die Mehrheit ja schon.

Ein Volk - ein Reich - ein F�hrer, da� ist f�r mich
der geschichtliche Wiederg�nger, der
hier seine Hand mit im Spiel hatte und hat.

Lassen wir einstweilen 1945 und schauen uns in 2000
ff um. Da haben wir Asylanten,
Querulanten, Spekulanten, und manch andere Anten,
(das Wort Schwulanten haben
die Politiker vergessen zu kreiiren) die vorwiegend
im nichtdeutschen Teil der
Bev�lkerung angesiedelt zu sein scheinen, will uns
die ver�ffentlichte Meinung
suggerieren.
Da f�hlen wir uns doch unwohl, wenn sich ein Mensch
aus einem anderen Kulurkreis
neben uns setzt und es eng wird in der U-Bahn. Und
erst die Frauen in Kreuzberg, ja,
bin ich noch in Deutschland. Hilfe liebe Politiker.
Kopftuchverbot in der �ffentlichkeit!
Aber bitte ganz schnell, dann wollen wir auch gern
weiterhin passiv rauchen. Nur,
Finger weg von den Kruzifixen an den W�nden unserer
Schulen.

Man mu� garnicht mal zynisch sein, wenn man dieses
Mehrheitsverhalten mit einem
Versuch einer "Negativ-Auslese" bezeichnet.
So machen es die Bewohner im H�hnerhof, so treiben
es die Affen -nicht nur im Zoo.
Apropos Zoo. Am End hat sich Mehrheit ein sanftes
Ruhekissen gen�ht, indem sie den
Minderheitenschutz erfunden hat. Da fahren wir dann
nach Luckenwalde, setzen uns in
ein Kahnchen, ignorieren die M�cken und bestaunen
die dortigen Bewohner als sei
man in einem Zoo. Oder schauen unter das polnische
Ruhekissen und finden da z. B.
die deutsche Minderheit von Ermland und Masuren.

Lesen Sie Friedrich Salomon Oldenberg: "Zur Kunde
Masurens". Eindr�cke und
Erfahrungen einer Reise durch das Masuren in 1865.
Dort wird beschrieben, wie und
warum die preu�ische Kultur die masurische
verdr�ngt.

Dieser ganze Nationenschnack geht mir auf den
Senkel. Ich habe zuf�llig einen
deutschen Pass, wie Frau Prussmann, so sie denn
einen hat, einen polnischen besitzt.
Dabei sind wir beide Erml�nder. Und auch die nach
45er dort, f�r mich sind das
Erml�nder die polnisch sprechen, so wie ich einer
bin, der zuf�llig deutsch spricht.
Aber da mag noch ein wenig Erml�ndisch-Bisch�fliche
Geschichte in meinen Knochen
schwingen. Doamals, se woare nech polnisch, se woare
nech deitsch. Und darum
konnten sie besser erml�ndisch.

Gehen wir wieder zur�ck nach 45
Recht haben Sie und doch wieder nicht ganz. Es ist
eben nicht alles nur 0 oder 1 wie im
PC-Leben. Mein Preussmann hat noch heute ein Grab
mit seinem alten Namen auf
dem Stein und seine Tochter hei�t noch heute
Preussmann, die nicht heiraten durfte,
weil er es noch so wie damals manch anderer
Erml�nder hielt: Einen Preu�en (meint
Evangelischen) la� ich nicht unter die Decke meiner
Tochter -und einen Anderen wollte
se man nich.

�brigens: Meine Mutter mu�te erst katholisch werden,
sonst h�tte ich diese Zeilen nicht
schreiben k�nnen.

Erz�hlen kann ich auch von einer Familie, die neben
den polnischen Problemen auch
Problemchen mit dem Westen hatte.
Sie hie�en "irgendwie mit einem Doppelkonsonaten".
Gibst nicht im polnischen. Also
namen sie ihm einen weg.
Wenn er nun "ins Reich" fuhr, auf Einladung seines
Bruders, der einen deutschen Pass
mit gleichem FN, aber mit den 2 Konsonanten hatte,
gab es �rger beim BRD-
Grenz�bertritt, wenn er seine Einladung vorzeigen
mu�te.

Ich finde es gut, wenn sich hier -teilweise
kontr�re- Erlebnisse und Sichtweisen ihren
Platz finden. Das macht die Sicht klarer und
ver�ndert u.U. die eingenommenen und
eingefahrenen Standpunkte.

Und damit die Betreffzeile ihre Bedeutung zur�ck
bekommt, hier ein Link zur
Namens�nderungen - historisch gesehen.

http://www.nhv-ahnenforschung.de/Familiennamen/Versteinerung.htm

Mit freundlichen Gr��en von mir,
Hans Blazejewski

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