Adressenänderung

Hallo Listenteilnehmer,

meine Adresse hat sich geändert. ich bin ab sofort unter
K_arinRauschning@msn.com_ (mailto:KarinRauschning@msn.com) zu erreichen.

viele Grüße
Karin Rauschning

Hallo Listis

Weiss jemand wo das Gut ist bzw etwas ueber den Besitzer Rudolph von Hippel

ueber informationen wuerde ich mich freuen Maren Khan

Hallo Maren,
n�rdlich von Johannisburg liegt Adl. Kessel, etwas unterhalb des
Spirding-Sees. 1818 hatte es 3 Feuerstellen und 28 Seelen, ev. Kirche
Johannisburg, ab 1846 Kirche Gehsen.
Gru� Gisela L.

Hallo Maren,

Adelig Kessel ist im Kreis Johannisburg. Standesamtl. Unterlagen
existieren laut Angaben auf der Webseite der *Hist. Masurischen
Vereinigung* (Angaben von Marc Plessa) nicht mehr. Siehe dazu:

http://www.historische-masurische-vereinigung.de/qu_stajohannisburg.html

Lage siehe auch unter

        http://www.ostpreussenkarten.de.vu/karte391.htm

Gru� aus dem Remstal bei Stuttgart

Matthias (E. Theiner)

Danke an alle fuer die Auskunft.
Ich arbeite gerade alte Angaben von 1934 durch, aufgeschrieben von meiner Grosstante die sich mit den Verwandten beschaeftigte. Ich fand noch ein weiteres

Rittergut wenn ich es richtig lese: Pisthienden odr Pistkienden

Dort ist Franz Nitschmann der Besitzer von Adl. Kessek geboren. Was unterscheidet ein Rittergut von einem normalen Gut?

Maren

Guten Morgen Frau Kahn,

Was unterscheidet ein Rittergut von einem normalen Gut?

Hier was das Meyers Lexikon dazu sagt:

Rittergut (Praedium nobilium)
Urspr�nglich ein Gut, dessen Eigenth�mer Ritterdienste leistete (urspr�ngl. pers�nl. Leistungen, sp�ter auch Geldleistungen, daher die Ritterpferdgelder) u. mancherlei Vorrechte genoss. Diese Vorrechte, deren Besitz urspr�ngl. Ritterb�rtigkeit bedingte, wurden mit der Zeit als Zubeh�r der RttrG selbst angesehen (nobilitas realis). Zu ihnen geh�rten vorzugsweise Befreiung von Lasten (Steuern, Einquartierung, Fronen etc.), f. welche der Ritterdienst ehem. als Aquivalent gegolten hatte, ferner Landstandschaft, Patrimonialgerichtsbarkeit, Patronat, h�herer Ger.-Stand, Jagdgerechtigkeit, Fischerei, Baugerechtigkeit, M�hlenzwang u. andre Bannrechte. Die neuere Zeit hat diese Vorrechte beseitigt; w�hrend fr�her nur Adlige RttrG besitzen konnten, d�rfen jetzt auch B�rgerliche dergleichen erwerben.
Quellennachweis:
Meyers Konvers.-Lexikon, Bd. 14, 5. Aufl. (1896), Ed. Bibliograph. Inst., Leipzig u. Wien, Seite 792

Gemeindelexika unterscheiden nicht zw. Ritterg�tern und "normalen G�tern". Dies muss in jedem einzelnen Fall verifiziert werden. Selbst in der Literatur findet man oft gegens�tzliche Angaben ...

Ich fand noch ein weiteres Rittergut wenn ich es richtig lese: Pisthienden odr Pistkienden

Dieser Name ist mir unbekannt ... aber es gab eine Ld-Gem. Pietrzyken (Pietrzycken) im Kr. Johannisburg ....

Mit freundlichen Gr�ssen
Hanno V.J.Kolbe

Hallo Maren,
ein Rittergut ist zur�ckzuf�hren auf die Vergabe, z. B. durch den Deutschen
Orden oder den Kurf�rsten, mit der Verpflichtung des Belehnten, im
Kriegsfalle Ritterdienste zu leisten, meist ein ausger�steter Ritter und
noch zwei Reiter dazu. Diese Ritterdienste wurden sp�ter abgel�st (z. B.
gegen Steuern), das Gut evtl. verkauft, es war nun ein gew�hnliches Gut,
wurde aber oft noch als Rittergut bezeichnet, das klingt doch gewichtiger.
Gru� Gisela L.

PS: Pisthienden oder Pistkienden konnte ich nicht finden.

Hallo Maren,

noch eine Erg�nzung zu Viktors genauer Antwort zum
Thema *Rittergut*.

Das komplette *Meyers Konversations-Lexikon*,
4.Aufl., 1888-1890, kannst du �brigens selbst Online
�ber den Server der Universit�t Ulm anschauen - sowohl
in Umschrift (manchmal fehlerhafte Umsetzung z.B.
"langes s" als "f" umgesetzt) als auch in gescannter Form
der entsprechenden Originalseiten. Eine Eingabemaske
zur Schnellsuche gibt es da auch.

Hier der Link, den ich Dieter Bentz verdanke:

http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Meyers2/stoebern/start.html

Vielleicht hilft's bei der weiteren Suche.

Gru� aus dem Remstal bei Stuttgart

Matthias

Hallo Maren !

Ich habe heute mal im Kreisbuch von Johannisburg nach gesehen und folgendes gefunden : Rudolf Hermann von Hippel
Er besaß das Gut klein Kessel , war Kreisdeputierter und wurde 1851 zum Landrat ernannt . Für das Jahr 1856 / 57 wurde er zum Direktor des Kuratoriums der Sparkasse gewählt . Rudolf von Hippel war seit 1847 mit Charlotte Venediger vermählt und starb am 7.7. 1875 .

Mit freundlichen Grüssen
Peter Plischewski

"Maren Khan" <miek43@onetel.com> schrieb:

Hallo Peter,
was beinhaltet das Kreisbuch von Johannisburg? Wir suchen u.a. nach KOBU�(S/SS) im Kreis Johannisburg (u.a. Gut Lupken).

MfG.
Jens

Peter Plischewski schrieb:

Hallo Jens !

Das Kreisbuch beinhaltet : die Geschichte von der Besiedlung bis jetzt , Wirtschaftsraum , Kulturelle Sachen , Städte und Gemeinden , Berühmte Männer . Ein Personenverzeichniss ist auch da , Kobuß Fehlanzeige . Aber über Gut Lupken steht was drin . Wo suchst du denn Kobuß ? Ich habe im Kirchspiel Johannisburg auch welche gesehen . Zur Zeit bearbeite ich Kirchspiel Schimonken .
Mit freundlichen Grüssen
Peter Plischewski

"Jens Kobuß" <jens.kobusz@gmx.de> schrieb:

Nun wäre interessant zu wissen, ob es sich bei Rudolf Hermann um den Vater
von Raphael handelt.

Gruß
Hartmut

Nur für Peter Plischewski (in Liste nicht gefunden)

Habe mich natürlich getäuscht, es müsste sich um einen Sohn von Raphael von
Hippel handeln, dessen folgende Tochter in meiner Sippentafel ist:

Emilie Natalie Hermine von Hippel, * 25.11.1802 + 05.1827
oo mit Joh. August Schlenther

Für mich wäre hilfreich, wenn Du das bestätigen könntest.

Gruß
Hartmut Paul

Hallo Hartmut

bei mir passt das nun garnicht:

Meine Natalie von Hippel* 05 Sep 1838 aus Adlig Kessel die mit Johann August Schlenther * 03 Oct 1797 verheiratet sein soll ist die Tochter von Eduard von Hippel, Gutsbesitzer auf Romotten in der Naehe von Kauen(Kowno)oo Malwine Schettler

Katsch (wenn ich dei Schrift richtig gelesen habe) war oo mit Christine Saro, meine Verbindung
Sie hatten 6 Kinder darunter Charlotte V.
Charlotte Katsch oo Venediger.

Rudolph Hermann von Hippel oo Charlotte Venediger ist klar da die Venediger
Mal sehen was sich ergibt

Maren Khan

Habe mich nat�rlich get�uscht, es m�sste sich um einen Sohn von Raphael von
Hippel handeln, dessen folgende Tochter in meiner Sippentafel ist:

Emilie Natalie Hermine von Hippel, * 25.11.1802 + 05.1827
oo mit Joh. August Schlenther

Liebe Maren,

Ich hatte mich bereits auf Angaben von Dir verlassen und einige Daten
übernommen.

Da ist in der Tat etwas faul. Vielleicht hilft uns jemand anders mit
Kenntnis aller Schlenthers. Von Johann August fehlen mir Geburt und Tod.

Wichtig scheint mir, dass die Heirat von Emilie Natalie Hermine von Hippel
mit Johann August Schlenther bei mir mit 23.6.1822 registriert ist. Das
passt natürlich nicht mit einer Natalie * 1838 zusammen. Allerdings wäre
auch ungewöhnlich, dass der Mann * 1797 eine um 41 Jahre jüngere Frau
heiratet.

Sollte es sich um verschiedene Natalien gehandelt haben ?

Gruß
Hartmut

Hallo Herr Paul !
Habe ich vernommen ! Hätte gern geholfen , vielleicht ein anderen Mal .

Schöne Grüsse und viel Erfolg beim Ahnenforschen
Peter Plischewski

"Hartmut Paul" <paul@aonl.net> schrieb: