Zwölfender

Hallo und Guten Tag,

das mit den Feldwebeln stimmt so nicht. Mein Vater hat sich als einfacher
Kaiserlicher Matrose 1912 für zwölf Jahre verpflichtet. Nach dem Krieg kam
er deshalb zur „Preussischen Polizei“ – weil die Marine ja preussisch war
und zwar aufgrund des sogenannten „Zivilversorgungsscheines“ ,im Volksmund
„Persilschein“ genannt. Er brachte es später bei der Kriegsmarine bis zum
Marine-Oberleutnant.

Mit freundlichen Grüssen

Karl J. Franz

Scharpenmoor 67

22848 Norderstedt

Lieber Herr Franz,
   es ist richtig, dass ein Soldat der sich als Freiwilliger zwoelf Jahre
   "in Ehren" gedient hatte, einen Anspruch auf den Zivilversorgungsschein
   hatte und damit das recht auf die Uebernahme auf bestimmte Stellen im
   oeffentlichen Dienst.
   Das war der sogenannte "Zwoelfender".
   Der "Persilschein" war die entlastende Aussage vor den Spruchkammern im
   Rahmen der Entnazifizierung und hatte mit der Zivilversorgung
   ehemaliger Soldaten nichts zu tun. Persilschein hiess er deswegen, weil
   er den vor der Spruchkammer stehenden "weiss wusch".
   >Mit freundlichen Gruessen
   Hans-Christoph Surkau
   > Date: Fri, 19 Jul 2013 16:36:07 +0200
   > Subject: [OWP] Zwoelfender
   > From: "Karl J. Franz" <karl_j.franz@t-online.de>
   > To: <OW-Preussen-l@genealogy.net>
   > Hallo und Guten Tag,
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   > das mit den Feldwebeln stimmt so nicht. Mein Vater hat sich als
   > einfacher Kaiserlicher Matrose 1912 fuer zwoelf Jahre verpflichtet.
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