Zwischendurch mal etwas zum schmunzeln

Hallo Forscherfreunde,

sollte einer von Euch garnicht weiterkommen in seiner
Forschungsarbeit, dann soll er doch mal �ber diese
Zeilen nachdenken. :-)))

Gru� Winfried

� Es gibt nichts, was es nicht gibt! �

Etwas zum Nachdenken:

Herr Kreitlein ging, vor Jahren schon
mit f�nfundsechzig in Pension;
aus Langeweile sah er drum,
sich bald nach einem Hobby um.
Hierbei geriet er irgendwie
an seine Ahnengalerie.
Das war was wirklich Interessantes,
was v�llig Neues , Unbekanntes
und er beschlo� sogleich, deswegen
sich einen Stammbaum anzulegen.
Er st�berte in Stadtarchiven,
in Chroniken, in alten Briefen;
nahm sich bei manchem Dorfpastor
die dicken Kirchenb�cher vor
und drang bei der Gelegenheit
weit, weit in die Vergangenheit.
Er fand zwei Schneider, einen Wirt,
vier Bauern, einen Schweinehirt,
je einen K�ster, M�ller, B�cker,
drei Schmiede, einen Schieferdecker,
dann einen f�rstlichen Lakai,
ein Postillion war auch dabei,
ein Vorfahr war sogar Minister,
zwei andere lebten als Magister,
dann gab es ein paar Grenadiere,
zwei Musikanten, zwei Barbiere,
drei Metzger, und im blinden Eifer,
fand er noch einen Scherenschleifer.
Es war ein Baum mit vielen Zweigen,
von Nebentrieben ganz zu schweigen,
Herr Kreitlein brauchte viel Papier,
viel Tinte und Geduld daf�r.
Er kam bis f�nfzehnhundertneun,
doch dann schien es vorbei zu sein,
denn hier versiegten alle Quellen,
es war kein Ahn` mehr festzustellen.
D`rauf stieg Herr Kreitlein in den Zug,
der ihn ins ferne Hamburg trug,
zu Doktor Doktor Dusterwald,
der als ein Fachexperte galt.
Er bat ihn in bewegten Worten,
des Stammbaums Wurzelpfahl zu orten,
beziehungsweise jenen Mann,
mit dem die Reihe einst begann.
Der Doktor l�chelte jovial;
"Verehrtester, nun geh`n Sie mal,
in uns`ren weltbekannten Zoo,
gleich vornean, Abteilung zwo."
Herr Kreitlein fand dies sonderbar,
doch weil er schon in Hamburg war,
begab er sich am gleichen Tag
zu Hagenbeck, ihn traf der Schlag!
Da sa� in seiner K�fig-Villa
ein Affe, n�mlich ein Gorilla,
er blickte traurig und verwundert
in unser zwanzigstes Jahrhundert,
fing L�use und verschlang Bananen,
Herr Kreitlein forscht nicht mehr nach Ahnen.
(E.Finke)

Hallo Liste-ner,

Ich habe einige Zeit mitgelesen und etwas im Archiv
gefahndet, doch noch nichts �ber meine Fragen und
Probleme gefunden. Deshalb erst mal eine Vorstellung
und dann die Fragen.

Ich hei�e Luz Barthel, wohne in Bonn und versuche seit
einigen Jahren �ber Gespr�che mit Verwandten und �ber
LDS mehr von meinen Vorfahren zu erfahren. Leider habe
ich keinen gro�en Erfolg und die gefundenen
Mosaiksteinchen wollen einfach nicht passen.

Vor der Namens-/Ortsliste noch eine sch�ne Geschichte
von meinen Eltern:
Mein Vater, in Hertwigswalde geboren, kam �ber den
Harz nach D�sseldorf. Meine Mutter ist in Matzwitz
(M�hlrain), also einem Nachbardorf von Hertwigswalde,
geboren und kam �ber Niedersachsen nach D�sseldorf, wo
sie meinen Vater kennenlernte und heiratete. Haben sie
sich nun wegen oder trotz der Vertreibung gefunden?
Wie klein die Welt manchmal ist!

Hier die Liste:

Franz BARTHEL, 26.11.1874-1940, Bauer in ALTPATSCHKAU
1.Frau: Maria WINKLER, Hochzeit 25.6.1901 in
LIEBENAU(NEUHAUS)
2.Frau: Maria ? (Stiefmutter des Gro�vaters)
(Hier fangen schon die Probleme an....)

Hallo Luz,
du solltest deine Anfrage unbedingt in die OSL setzen, denn Ottmachau
geh�rt zu Oberschlesien. Au�erdem sucht Walter Mitschke (in der OSL)
auch dort nach seinen Vorfahren.
Ich habe z.Zt. einen Film von Ottmachau, es kommen viele MITSCHKE
darin vor.

Viele Gr��e
Monika (Nicolaus)
monika@w-nicolaus.de

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Wie kann ich bei den Allerweltsnamen eventuelle
Vorfahren bei LDS herausfiltern(5000er Problem)?
Hat jemand der "Anwesenden" Batchnummern aus den
erw�hnten Orten, bzw. den zust�ndigen �mtern und
Kirchen in ELLGUT(sp�ter SEEDORF) und OTTMACHAU?
Sollte ich diese Mail auch ins Oberschlesienforum
stellen?
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Hallo Lutz !

Ich bin auch neu auf dem Gebiet, was sind Batch-Nummern ?

Gru�, G�nther

luz schrieb:

hallo g�nther,

--- G�nther Girbig <girbig.g@gmx.de> schrieb:

Hallo Lutz !

???

Ich bin auch neu auf dem Gebiet, was sind
Batch-Nummern ?

eine frage, die zum gl�ck einfach zu beantworten ist,
man braucht nur auf die schlauen stellen hinweisen:
http://igi.wahler.org/index.php?seite=anleitung
(diese seite ist als kopie bei vielen forschern zu
finden, z.b. hier:)
http://www.wggf.de/quellen/mormonenbatch.html
hier gibts bn sammlungen:
http://www.siebes.de/html/igi.html

und f�r neulinge noch ein hinweis: deine mail ging
automatisch an 700 personen, also mit dem zitieren
bitte sparsam sein, um datenmengen zu reduzieren. das
landet ja auch im archiv....

sch�nen gru�
luz

Hallo Luz,
gerade dieser Tage habe ich etliche Batch-Nummern für Stettin bei den
Mormonen durchgeschaut. Mir sind dort bei den Geburten/Taufen viele
BARTHEL aufgefallen. Falls Du mal reinschauen willst, hier die Nummern:
C999791; C999781; C999671; C999602; C999601; C999531; C998331; C997811
Schöne Grüße, Sabine (Grasse)

Hallo Sabine,

--- Grasse <fam.grasse@t-online.de> schrieb:

gerade dieser Tage habe ich etliche Batch-Nummern
f�r Stettin bei den
Mormonen durchgeschaut. Mir sind dort bei den
Geburten/Taufen viele BARTHEL aufgefallen.

1. Ist Stettin nicht zu weit weg von ca. Frankenstein,
um "f�r den Anfang" bearbeitet zu werden? Ich habe
eine gro�e H�ufung von BARTHEL in der Gegend von
Dresden gefunden, was mir aber auch zu weit weg
erscheint.
2. Sollte ich nicht f�rs 19. Jhd. erst mal nach
BARTHEL und nicht nach BARTEL, BARTELS, BARTELT etc.
suchen? (Ausgesprochen wurde der Name in Schlesien eh
Battel und trotzdem in den mir bekannten Urkunden
"richtig" geschrieben.)
3. Was bedeutet der Name? Stammt er vom Vornamen ab
(Bartholom�us)? Von der Stadt Barth? Kann Jemand von
Euch Altslawisch und folgendes verifizieren: BARTHEL
sei bei Ostseek�stenst�mmen das Wort f�r Imker (z.b.
polnisch: Bartnik) gewesen?

Vielen Dank nochmal und sch�ne Gr��e
Luz

Hallo Luz,
die Frage nach der Herkunft des Namens kann ich nicht beantworten.
Vielleicht solltest Du für den Anfang auch diese Stettiner Bartels gar
nicht weiter beachten. Aber vielleicht in der Rückhand behalten. Leider
weiß ich nicht genau, wo Frankenstein liegt. Ich kam auf die Idee, dir
das mitzuteilen, weil ich nach Ahnen suchte, die innerhalb einer
Generation von Stettin nach Calbe an der Saale und andere, die von
Stettin nach Hertwigswaldau geraten sind. Das war für die damalige Zeit
auch ´ne Ecke weg.
Viel Erfolg bei Deiner Forschung! Sabine (Grasse)