Überblick
Während und nach dem Zweiten Weltkrieg verübten westliche Alliierte – darunter Franzosen, Amerikaner und Kanadier – in Deutschland zahlreiche Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung, insbesondere sexuelle Gewalt gegenüber Frauen.
Geografische Verbreitung
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Tatorte in Hunderten Orten in Deutschland, u. a.:
- Bad Reichenhall (Bayern)
- Stuttgart
- Pforzheim
- Emsland
Umfang der Verbrechen
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Bis zu 15.000 Frauen wurden allein in der US-Besatzungszone missbraucht.
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Sexualverbrechen fanden auch nach Kriegsende statt.
Gründe für lange Tabuisierung
- Mythos der Befreier
Kritik an westlichen Alliierten galt als verpönt. - Sexuelle Tabus
Besonders im katholisch geprägten Süden war Sexualität ein gesellschaftliches Tabuthema. - Stigmatisierung der Opfer
Außerehelicher Geschlechtsverkehr – auch erzwungen – führte zu gesellschaftlicher Ächtung. - Fehlende Anzeige- und Schutzmöglichkeiten
Chaos und Zusammenbruch von Verwaltung und Polizei verhinderten juristische Schritte. - Schweigen aus Angst vor Ächtung
Opfer und Familien hielten Verbrechen geheim.
Folgen
- Kollektive Amnesie über diese Verbrechen.
- Schuld der Alliierten bleibt bis heute weitgehend verdeckt.
Sources:
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