Der Film „Ostpreußen. Entschwundene Welt“
- 95-minütiger Film von Hermann Pölking mit zahlreichen Farbaufnahmen, die Ostpreußen in einem neuen Licht zeigen
- Zeigt bewegte Bilder aus der Zeit von 1912 bis 1945, darunter viele bisher unbekannte Aufnahmen
- Entstanden aus der Erkenntnis während Pölkings Arbeit an „Die Deutschen 1815 bis heute“, dass es wenig Material über Ostpreußen gibt
Produktion und Quellen
- Zwölfjährige Archivrecherche für den Film
- Über 100 Filmquellen mit mehr als 60 Stunden Gesamtlänge, von denen 60 für den Film verwendet wurden
- Großer Anteil privater Aufnahmen von Landschaften, Sehenswürdigkeiten und Menschen
- Konzipiert als „Erzählfilm“ statt „Erklärfilm“ - die Geschichte wird aus dem Material selbst erzählt
Gezeigter Inhalt
- Aufnahmen aus größeren Städten: Königsberg, Elbing, Insterburg, Tilsit und Allenstein
- Kleinere Städte: Marienburg, Johannisburg, Gerdauen und Heiligenbeil
- NS-Zeit und ihre Symbole werden im historischen Kontext dargestellt
- Chronologischer Aufbau ab Spätsommer 1944: Königsberg vor und nach Luftangriffen, Schirwindt, Nemmersdorf und Flüchtlingsbewegungen über das Frische Haff
Bremen und Schirwindt
- Besondere Verbindung: Schirwindt wurde nach der Zerstörung im Ersten Weltkrieg mit Bremer Spendengeldern wiederaufgebaut
- Nach erneuter Zerstörung im Herbst 1944 als einzige Stadt in Europa nicht wiederaufgebaut
- Der Film wird in mehreren Kinos in Nordniedersachsen gezeigt, darunter Bremen und Schwanewede
Sources:
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