Zuwanderungen

An alle Vielwisser! In letzter Zeit ist schon viel über Zuwanderungen und
Einbürgerungen aus den unterschiedlichsten Gegenden nach Schlesien berichtet
worden. Meine Forschungen in der mütterlichen Linie meiner Ahnenreihe ( nach
MONSE ) brachten mich vor einiger Zeit in das belgisch-französische Grenzgebiet -
den Hennegau. Aus dieser Gegend (vermutlich aus der Nähe der Stadt Mons)
müßten nach meinen Ergebnissen im 16./17.Jahrh. katholische Zuwanderer in die
Grafschaft Glatz gelangt sein. Kann aus der Liste noch irgend jemand ähnliche
Ergebnisse vorweisen, oder mir Hinweise zu weiteren Forschung beisteuern?
Bin für jeden Tipp dankbar!
Gruß aus Berln Dieter Seemann

Dsn0815@aol.com schrieb:

Meine Forschungen in der m�tterlichen Linie meiner Ahnenreihe ( nach MONSE ) brachten mich vor einiger Zeit in das belgisch-franz�sische Grenzgebiet - den Hennegau. Aus dieser Gegend (vermutlich aus der N�he der Stadt Mons) m��ten nach meinen Ergebnissen im 16./17.Jahrh. katholische Zuwanderer in die Grafschaft Glatz gelangt sein. Kann aus der Liste noch irgend jemand �hnliche Ergebnisse vorweisen, oder mir Hinweise zu weiteren Forschung beisteuern?

Hallo Dieter,
ich suche in der Grafschaft Glatz zwar haupts�chlich im s�dlichen Kreis Habelschwerdt, doch ist mir bisher kein Hinweis auf eine solche Zuwanderung untergekommen. Der einzige Name, der vielleicht auf einen fremdsprachigen Ursprung verweisen k�nnte, war ENGLICH (ansonsten nur deutsch und tschechisch). In der erw�hnten Zeit k�nnte eigentlich nur eine Vertreibung aus religi�sen Gr�nden in Frage kommen. Die Grafschaft war jedoch nur f�r sehr kurze Zeit evangelisch und von ca. 1680 bis 1945 bzw. heute fast rein katholisch (bis 1741 geh�rte sie zum rekatholisierten B�hmen, danach war obrigkeitlich Toleranz angesagt).

Gr��e aus Hilden,
G�nther B�hm

Der Hennegau war zu jener Zeit flandrisch und geh�rte zum hl.Reich,
Landesherren der "�sterreichischen Niederlande" waren die Habsburger. Es war
also kein "fremdsprachiger" Zugang.

Friedrich Windeck
Berlin

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