Im Januar 2003 habe ich im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Berlin die Möglichkeit gehabt, diverse Akten zum Thema Einwanderung in den Jahren
1917/1918 von Wolhynien nach Deutschland durchzuschauen.
Dabei suchte ich nach Einwanderungen meiner Angehörigen (Schumann und Meier).
Die Einwanderungsakten waren alphabetisch sortiert. Deshalb sah ich nur die
Akten „Sch“ und „M“.
Es ist aber davon auszugehen, daß auch für die restlichen Buchstaben und
andere Jahrgänge entsprechend umfangreiche Akten vorhanden sind.
Neben den alphabetischen, personenbezogenen Akten gab es auch solche, die die
politischen und organisatorischen Probleme ausreichend erkennbar werden
ließen.
Mein Ansatz hierfür war die Erforschung der „Rückwanderungsstelle“ (von der
mein Urgroßvater einen „Rückwandererausweis“ erhielt und damit von Wolhynien
nach Deutschland kam) und der „Fürsorgeverein für deutsche Rückwanderer“.
Hierzu konnte ich nämlich bisher kaum erläuternde Informationen erhalten.
Im Folgenden gebe ich noch einige Zufallsfunde bekannt:
GUSTAV SCHULZ, geb. 28.02.1891 in Widumka, Kr. Schitomir, eingebürgert in
Gumbinnen am 16.01.1918
ADOLF SCHULZ, geb. 14.08.1893 in Kurgan, Kr. Lutzka, eingebürgert in
Gumbinnen am 30.10.1918
ALBERT SCHULZ, geb. 16.05.1888 in Martinowka, Wolhynien, eingebürgert in
Gumbinnen am 12.03.1919
BENJAMIN SCHÖNING, geb. 24.11.1895 in Friedensdorf, Kr. Schitomir,
eingebürgert in Duesseldorf am 21.07.1919
ROBERT MEIER, geb. 10. oder 22.03.1897 in Sergejewka, Kr. Emiltschin,
eingebürgert in Minutsdorf, Kr. Hohensalza am 12.08.1918
GUSTAV LESS, Gumbinnen, Wohnort Damerau, Kr. Stallupönen, eingebürgert am
31.08.1914