Schweinfurter Tagblatt vom 20.02.1863:
Ich warne hiermit jedermann, dem Glasermeister Christian Fischer auf
irgendeine Art Geld zu leihen oder zu borgen, indem meine
Verm�gensverh�ltnisse nicht mehr hinreichen, um B�rgschaft zu leisten.
Dorothea Fischer, geb. M�ller.
Schweinfurter Tagblatt vom 21.02.1863:
ENTGEGNUNG. Auf die im gestrigen Tagblatt erschienene Annonce meiner Frau,
welche mich schon zum 5. Male b�swillig verlassen hat, erkl�re ich
Folgendes: Es braucht mir niemand etwas zu borgen noch zu leihen, indem ich
weder Schulden zu machen gen�thigt bin, noch Schulden habe. Im Gegentheil
warne ich deshalb Jedermann, meiner Frau etwas auf meinen Namen zu borgen,
da ich hierf�r keine Zahlung leiste. Dem Herrn Rathgeber meiner Frau aber,
Herrn B. B. werde ich Gleiches mit gleichem zu vergelten wissen; ich werde
ENTH�LLUNGEN machen, die den Zwietrachtsbrand in seiner Familie ebenfalls
entz�nden werden. Christian Fischer, Glasermeister.
Schweinfurter Tagblatt vom 23.02.1863:
LETZTE ERKL�RUNG. Ich halte es f�r unn�thig, auf die Entgegnung des
Christian Fischer weitere Erwiderung zu geben; ob er Schulden hat oder
gen�thigt war, deren unverantwortlicher Weise zu machen, wird die n�chste
Zeit lehren, ebenso ob seine Entgegnung Wahrheit enth�lt oder nicht. B.B.
kann die ihm angedrohte HAUSFRIEDENSST�RUNG ruhig abwarten. Dorothea
Fischer, geb. M�ller.
Schweinfurter Tagblatt vom 26.02.1863:
Eine FRAUENSPERSON von gesetztem Alter, die eine gute Hausmannskost kochen
und �berhaupt einem Hauswesen vorstehen kann, findet sofortige Unterkunft
bei Christian Fischer, Glasermeister.