ich habe mal eine etwas au�ergew�hnliche Frage. Die Tochter (10. Klasse)
meiner netten Nachbarn sucht in Berlin eine/einen Zeitzeugin /en des 2.
Weltkrieges
f�r die Ausarbeitung eines Vortrages �ber dieses Thema.
Dabei w�nscht sie sich jemanden, der mit ihr ein kleines Interview zur
damaligen Zeit machen w�rde, bereit ist, sich dabei filmen zu lassen und
in Berlin wohnt.
Dies soll im Rahmen eines Schulprojektes passieren und den Mitsch�lern in
der Klasse einen hautnahen Erlebnisbericht zeigen. Eine Auff�hrung des
Interviews w�rde also nur innerhalb der Klasse erfolgen.
Ein Termin f�r das Interview soll bis zum 23.09.2003 gefunden werden.
Es w�re toll, wenn sich jemand aus der Liste finden w�rde, der sie
unterst�tzen k�nnte.
Vielen Dank.
Herzliche Gr��e,
Frank Pirsich
Forschungsgebiete: Kreis Greifenberg, Kreis Deutsch-Krone,
Kreis Schlochau, Kreis L�ben
Namen: Pirsich, Pirsig, Lange, Witt, Borkenhagen, Linde,
Hoffst�dt, Borkenhagen, Nimpf, Zupp
Hallo Frank!
Falls Bedarf sein sollte, w�re ich bereit. Bin 72 Jahre, Historiker im
Ruestand und an solchen Fragen interessiert - und aus Berlin. MfG Helmut
Blaseio
ich habe mal eine etwas au�ergew�hnliche Frage. Die Tochter
(10. Klasse) meiner netten Nachbarn sucht in Berlin eine/einen
Zeitzeugin /en des 2. Weltkrieges
Ich w�re dazu bereit.
Es kommt allerdings darauf an, was die junge Dame erwartet.
Ich bin vom Jahrgang 1934 und war zu Ende des II Weltkrieges noch um
einiges j�nger als die junge Dame die das Interview machen will.
Ich k�nnte von eigenen Erlebnissen berichten:
1) Aus Essen/Ruhrgebiet: Erinnerungen an mehrfache Bombardierungen mit
einem ziemlich dramatischen Erlebnis.
2) Aus Wienerbruck einem Dorf bei Mariazell in Nieder�sterreich:
Luftk�mpfe �ber dem Dorf und deren Folgen.
3) Aus Wien in �sterreich: Bombardierung und zeitweise Versch�ttung in
einem �ffentlichen Luftschutzbunker, wir konnten den heil gebliebenen
Schutzbunker ziemlich lange nicht verlassen, danach sah ich Menschen
in gestreifter Kleidung die zu Aufr�umarbeiten und zum Entsch�rfen von
Blindg�ngern eingesetzt waren.
4) Von der Flucht vor den vorr�ckenden Russen in �sterreich in
westliche Richtung bis zu dem Dorf Ottenschlag in Ober�sterreich etwas
60 km westlich von Krems. Dort wurden wir dann nach der Kapitulation
von den russischen Truppen eingeholt. Auch davon kann ich einiges
berichten.
5) Aus einem Fl�chtlingslager in Stockerau/�sterreich zu dem wir
zur�ckgebracht wurden. (L�use, Kr�tze und �hnliches, n�chtliche
Vergewaltigungen von Fl�chtlingsfrauen, das drastische Durchgreifen
der russischen Milit�rpolizei und noch einiges mehr aus der Zeit von
1943 bis einige Jahre nach dem Krieg.
Es sind also keine trockenen historischen Betrachtungen sondern
Erlebnisse und Geschichten die ich als 9 bis 11 j�hriges Kind selbst
erlebt habe.