Wolter von Lethmate / Nobel

Hallo Herr Nobel,

wie in dem Buch von

Klingebiel, Thomas

"Ein Stand f�r sich?
Lokale Amtstr�ger in der fr�hen Neuzeit"
Hahnsche Buchhandlung Hannover
2002

eindrucksvoll dargelegt worden ist, hat es in der Zeit nach der Restitution des gro�en Stifts einen regen Zuzug aus den benachbarten westf�lischen und auch rheinischen Territorien gegeben. Dies bezog sich aber vorzugsweise auf Amtstr�ger. Weil der Stiftsadel wohl �berwiegend lutherisch geworden war, wurden auch die Domkanonikate mit westf�lischen und auch rheinischen Adeligen besetzt. In der Stiftsverwaltung hat es aber auch Konvertiten gegeben.

Bei meinen Recherchen zum Namen "Nobel" bin ich allerdings nicht f�ndig geworden. Bei der Durchsicht folgender Literatur fand ich keinen Nobel:

Bardehle, Peter :

Die Kopfsteuerbeschreibung des Hochstifts Hildesheim von 1664
August Lax Verlagsbuchhandlung
Hildesheim 1976

Gatzemeyer, Dr. theol. Friedrich:
"Ahnentafeln und 1800"
Band 3 und Band 5
�Sippschaften aus Stadt und Stift Hildesheim�
Band I und II,
Leipzig 1935
Marktschellenberg 1940 / 42

Gatzemeyer, Dr. theol. Friedrich:
Aus alten Kirchenb�chern, 1. Heft,
Westfalen und Rheinl�nder im Stift Hildesheim,
Lamspringe o. J. ( um 1920 )

Burchard, Dr. Max :

"Die Kopfsteuerbeschreibung der F�rstent�mer Calenberg-G�ttingen und Grubenhagen von 1689"
Teil 1 -13
Verlag M & H Schaper, 1940 - 1972

Medefind, Heinrich:

Die Kopfsteuerbeschreibung des F�rstentums Braunschweig � Wolfenb�ttel von 1678
Hahnsche Buchhandlung Hannover, 2000

Timm, Willy:

Kataster der kontribuablen G�ter in der Grafschaft Mark 1705
Westf�lische Schatzungs- und Steuerregister
Band 6
Ver�ffentlichungen der historischen Kommission f�r Westfalen
XXX
Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung M�nster in Westfalen
1980

Kloosterhuis, J�rgen:

Bauern, B�rger und Soldaten
Quellen zur Sozialisation des Milit�rsystems im preu�ischen Westfalen
1713 � 1803
Selbstverlag des nordrhein � westf�lischen Staatsarchivs M�nster
M�nster 1992

Oberschelp, Reinhard:

Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts f�r das Herzogtum Westfalen
Teil 1
Die Register von 1536 und 1565
Westf�lische Schatzungs- und Steuerregister
Band 2
Ver�ffentlichungen der historischen Kommission f�r Westfalen
XXX
Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung M�nster in Westfalen
1971

Walberg, Hartwig:

Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts f�r das Herzogtum Westfalen
Teil 2
Die Register von 1543 und Schatzung des Adels von 1543 und 1549
Westf�lische Schatzungs- und Steuerregister
Band 2
Ver�ffentlichungen der historischen Kommission f�r Westfalen
XXX
Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung M�nster in Westfalen
2000

Honselmann, Franz:

Sauerl�ndisches Familien � Archiv
Mitteilungen zur Geschichte westf�lischer Geschlechter
Verlag Ferdinand Sch�ningh, Paderborn
1904 - 1931

Wolf, Manfred.

Quellen zur Geschichte von Stift und Freiheit Meschede
Landeskundliche Schriftenreihe f�r das k�lnische Sauerland Bd.5
1981

Feldmann, Bernhard:

Die H�fe des M�nsterlandes und ihre grundherrlichen Verh�ltnisse
Beitr�ge zur westf�lischen Familienforschung, Band 52
Verlag Aschendorff M�nster
1994

Daraus darf man schlie�en, da� Ihr Vorfahr nicht aus diesem Raum und auch nicht aus einem Gro�teil der westf�lischen und angrenzenden braunschweigischen Territorien stammte.

Die Amtsdrosten des Amtes Bilderlahe waren:

1697 - 1712 Johann Sigismund von Frentz

1712 - 1729 Johann Matthias Friedrich von Westerholt

1729 - 1742 Franz Edmund von Weichs

Alle drei stammten also nicht aus dem F�rstbistum Hildesheim, ebenso wie die Landesherren.

Allerdigs fand ich in:

Deitmer, Hermann S.J.:

Die K�lner Generalvikariatsprotokolle als personengeschichtliche Quelle

nicht nur Namensnennungen "Nobel" in D�sseldorf, sondern auch in K�ln. Dies k�nnte man vielleicht weiter abkl�ren. Denkbar w�re, da� Ihr Vorfahr als Mitglied des Hofstaates, Handwerker oder Soldat vom Landesherrn Clemens August oder Joseph Clemens von Bayern oder dem Amtsdrosten Johann Sigismund (Raitz) von Frentz im Rheinland f�r das F�rstbistum Hildesheim angeworben und mitgebracht worden ist.
Sollte mir der Name Nobel begegnen, werde ich mich melden.

Viele Gr��e

F. - Franz R�ther
M�lheim - Ruhr

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