Liebe Mitforscher,
Ich habe eine Frage, zu der gewiss viele verschiedene Antworten eintreffen
werden:
Da meine Datenbank auf ca. 14,000 Personen gewachsen ist,
muss ich mich entschliessen, wo die Grenze gesetzt werden muesste
um eine vernuenftige Uebersicht in meiner weiteren Forschung zu
behalten. Muss ich also beim Cousin 6. Generation 4.Grades aufhoeren? oder
bei der Tante 8. Generation 4.Grades entfernt?
Was klassifiziert eine ernsthafte Aufstellung?
Wo hoere ich damit auf?
Fuer viele waere es doch sicher nur eine Ansammlung von Namen
und Daten und das ist eigentlich weder mein Ziel noch eine
Absicht.
Zu guter Letzt ist der 3. Cousin meines Grossvaters aus 8.
Generation nicht sehr verwandt mit mir.
Wo ziehe ich die Grenze fuer eine ernsthafte Forschung ?
Ich danke im voraus fuer Ideen und Kenntnisse, die viele von
Euch in reichlicher Fuelle haben.
Hello Albert und andere Forscherfreunde,
lieben Dank fuer Deine Antwort, aber das hast Du nicht richtig verstanden. Auch mein Programm nimmt unbegrenzte Dateien auf. Jedoch meine Frage dreht sich mehr um die Bearbeitung. Die Frage war: ist ein reiner Baumstamm noch ein Pedigree, wenn man darin auch Personen hat, die absolut nicht verwandt sind, sondern nur angeknuepft sind weil es die Kinder einer entfernten Verwandte 8. Grades ist???
Ich dachte immer, dass ein reinbluetiger Stammbaum nur die direkte Linie umfasst? Und nicht noch entfernte Cousinen 11. Grades und deren angeheiratete FAmilie mit deren Kinder? Artet das nicht alles ein wenig aus?
Jede Antwort ist willkommen. Mich interessiert sehr, nicht eine Sammlung von Namen aufzustellen, sondern einen ernsthaften Stammbaum.
Ich habe von einer Pro eine email erhalten, die es so erklaerte:
1. in einem echten Stammbaum schneidet man nach der 4. Cousine ab die angeheirateten Personen ab.
2. Man kann aber auch so wie die Adlingen es haben, einen "Nachnamen" Baum aufstellen, wo eben nur absolut die direkte Linie vaeterlicherseits gesucht wird........
3. Sich nur auf die Herkunft bezw. Ort, Lebensweise usw. konzentrieren und damit eine Aufstellung machen.
Ich glaube jedoch, dass Nr. 3 automatisch dabei sein muesste, egal welche von den oberen 2 gesucht wuerde.
Was denkt Ihr?
Bitte, Verzeihung, aber meine Ausdrucksweise ist nicht mehr perfekt im Deutschen.
Ich nehme an, dass es keine festen Regeln f�r diese Frage gibt. Ich habe mich am Anfang immer nur die "eigentliche Familie" beschr�nkt und zwar f�r alle Geschwister nat�rlich eigene Personenbl�tter angelegt, aber deren Ehepartner und Kinder nur darauf vermerkt. Mein Mann, der erst mal ganz klein anfangen musste, ist von Anfang an sehr "in die Breite gegangen" und hat auch entferntere Verwandte ber�cksichtigt.
Inzwischen bin ich dazu �bergegangen, auch f�r die Ehepartner der Geschwister und deren Kinder eigene Personenbl�tter anzulegen, deren Kinder und Partner allerdings dann nur auf dieser Datei zu vermerken, damit das Ganze nicht ausartet. Ich habe diese Erweiterung eingef�hrt, um die Familiensysteme besser zu verstehen und auch die vielen Patenbeziehungen richtig eintragen zu k�nnen. Der Nachteil ist, dass ich mich bei den vielen Kindern und Kindeskindern nat�rlich leicht mal "verlaufe", wenn ich eigentlich die direkte Linie verfolgen m�chte. Derzeit habe ich ca. 2200 Personen auf die Art "bearbeitet", da bleibt noch viel Platz in meinem Programm.
Ich behandle im �brigen alle Geschwister einer Generation gleich, ob sie nun voll- oder Halbgeschwister oder "nur" Stiefgeschwister sind, da durch den h�ufigen fr�hen Tod von Elternteilen "Patchworkfamilien" sehr oft vorkamen, so dass es Geschwistereien mit insgesamt 2 V�tern und 2 M�ttern gab und dann die �ltesten Kinder mit den j�ngsten eventuell nicht blutsverwandt waren - aber doch soziale Geschwister.
Viele Gr��e
Rotraud
in dem Programm (BK) habe ich mehrere Dateien angelegt. Im Hauptordner nehme
ich grundsätzlich ALLE Personen auf die ich in irgendeiner Weise verknüpfen
kann. Die anderen Ordner benutze ich für Sortierungen, Sterbeanzeigen,
Totenbilchen und dergleichen.
Wenn ich die "Blutsverwandtschaft" bearbeiten möchte, so kann ich diese dann
auslesen. Für -mich- sind Personen, so lange eine Verknüpfung besteht, immer
wichtig.
genau: ich speichere in meiner Haupt-Datenbank auch Alles, dessen ich
habhaft werden kann, wenn, und nur wenn, es einen Ankn�pfungspunkt gibt. Da
habe ich also Vorfahren und Nachfahren und Nachfahren von Vorfahren und
Vorfahren von Nachfahren.
Wenn ich dann etwas finde, was mir irgendwo dazu zu geh�ren scheint, ohne
dass ich den Ankn�pfungspunkt Heirat oder Geburt finde, richte ich eine neue
Datenbank ein. Wenn irgendwann der Missing link auftaucht, kann man das
verkn�pfen.
Soweit zur Speicherung. Aber dann kommt nat�rlich die Frage der Darstellung.
Da lasse ich mir ausgeben, was ich gerade brauche: Alle Vorfahren von X,
oder alle Nachfahren von Y, oder die gesamte Verwandtschaft von Z
einschlie�lich der Verschw�gerungen �ber eine gewisse Spannbreite, oder eine
Rekonstruktion, wer zu einer bestimmten Zeit mit wem verwandt, versippt oder
verschw�gert war.
Es kommt ganz darauf an, was man darstellen m�chte. Solange das Programm es
erlaubt, finde ich nach vielen Tests die Erfassung in einer einzigen
Datenbank am praktischsten. Jede beliebige Darstellung ist dann relativ
einfach, jedenfalls einfacher, als wenn man mehrere Datenbanken verkn�pfen
muss. Auch die Suche (ab einer gewissen Personenzahl hat man nicht mehr
Alles im Kopf!) ist in einer einzigen Datenbank einfacher.
Viel wichtiger als solche Regeln, die mich eher an die Geb�hrenordnung der
�rzte denken lassen, scheint mir die wissenschaftliche Genauigkeit. Man
findet so viele Phantasieerzeugnisse im Internet ...