Wir Ostpreußen, Juli 1949, Folge 12

Folge 12 vom 15.07.1949

Seite 7 Suchanzeigen
Bremer Werk, Großkallin, Kreis Allenstein. Suche alle alten Belegschaftsmitglieder. Wo blieb Werkmeister Korn? Schreibt an euren Berufskollegen Otto Sudau, früher Grosskalin, jetzt Tischlerei (1^3b) Rosenheim/Oberbayern, Rheinstraße 117.

Frau Marie Rose geb. Latter, geb. 03.03.1899 in Pr.-Eylau, war zuletzt bei ihrer Schwester Frau Irma Laudin in Frauenburg-Samland Januar 1945. Soll bei einem Treck in der Nähe von Marienburg ges. worden sein. Wer weiß etwas über unsere Nichte. Nachr. erb. Familie Joseph Latter, früher Neidenburg, jetzt (23) Vechta Oldenburg, Dominikanerweg 100

Seite 10 „Berger“ in einer Gemeinde. Er sollte Gemeindevertreter werden

Ein ostpreußischer Lehrer schreibt uns aus Hasenmoor:
In Hasenmoor, wo Gauleiter Koch verhaftet wurde, bin ich seit 1947 als Lehrer tätig. Bei der zerstreuten Siedlungsanlage unseres Ortes lernen sich die Bewohner schwer kennen. Selbst wir Vertriebenen kennen uns nicht alle, trotzdem es nur rund 250 – 300 sind. Kein Wunder, wenn Berger nur den Nächstwohnenden und den Wenigen bekannt war, die zu jeder Vertrie benen-Versammlung erscheinen. Ich lernte ihn auch bei einer solchen hier in meiner Schulklasse kennen, allerdings nur dem Sehen nach. Denn neue persönliche Bekanntschaft wollte B. nicht machen. Mit tief heruntergezogenem Hut kam er herein, nahm ihn kaum ab und ging auch wieder. Ein Zufall erweckte bei mir den Verdacht, Berger sei E. Koch. Mit lauter Stimme rief er bei uns im Hausflur nach einer Flüchtlingsfrau, die für ihn gewaschen hatte und gerade auf den hausboden gegangen war. Da Gestalt und Größe stimmen konnten, wurde mir seine Person eben einer kleinen Nachforschung wert. Soweit es meine Zeit erlaubte, stellte ich gelegentlich Ermittlungen an. Die Berichte über sein erstes Auftauchen hier im RAD-Lager Wolfsberg Mai 1945, sein Quartier und seine Lebensweise bringen das, was auch ich 1947 erfuhr. Vereinzelt, hatten Ostpreußen hier am Ort den gleichen Verdacht wie ich. Seine Angaben über seine Personalien wurden geprüft und bezweifelt. Von Landwirtschaft verstand er nichts. In der Reichsmarkzeit besaß er reichlich Geld, blieb aber trotzdem mal die Miete ein halbes Jahr lang schuldig, zahlte dann wieder weit voraus. Mit dem Vertreter de KPD, einem ostpreußischen Flüchtling, suchte er Freundschaft, er holte sich von ihm Literatur seiner Partei, klagte bei ihm seine Not und wollte sich sogar vorübergehend Geld borgen.
Mein Verdacht, dass Berger, Koch wäre, hatte durch das Verhalten des Berger auf einer öffentlichen Flüchtlingsversammlung neue Nahrung bekommen. Herr Berger ließ sich zum Versammlungsleiter wählen und zeigte sich dabei so geschickt, dass man auf große Erfahrung auf diesem Gebiet schließen konnte. Da war B. mal aus seiner üblichen Zurückhaltung herausgegangen, galt es doch den Versuch, einem einheimischen Großbauer etwas am Zeuge zu flicken. Da brach die alte Kampfnatur durch. So kannte der eine und andere Flüchtling Berger. Kein Wunder, dass er bei den Wahlen für die Gemeindevertretung als Kandidat vorgeschlagen wurde, was er aber ablehnte. Ich hatte später durch kurzen Briefwechsel mit Hilfe der Landsmannschaft Ostpreußen festgestellt, dass ein Gutsbesitzer Berger mit einem Grundbesitz von 750 Hektar nie vorhanden gewesen wäre. Trotzdem kam ich nicht zu dem Entschluss, die Anzeige zu erstatten.

Seite 10 Vor ein ostpreußisches Gericht? Ein Aufruf des öffentlichen Anklägers

Der ehemalige Gauleiter von Ostpreußen, Koch, befindet sich schon seit Wochen in Bielefeld, wohin er von Hamburg gebracht worden ist. Dort, in Bielefeld, schwebt bei der Anklagebehörde des Spruchgerichts das Ermittlungsverfahren gegen ihn. Für welchen Zeitpunkt der Termin festgesetzt wird, lässt sich noch nicht übersehen.
Es wird nun oft von Ostpreußen der Wunsch ausgesprochen, Koch möge vor ein ostpreußisches Gericht gestellt werden. Selbstverständlich ist das nach den bestehenden Gesetzen völlig unmöglich. Auch besondere Wünsche wegen der beiden Besitzer dürfen vom Gericht nicht erfüllt werden; diese werden vielmehr streng nach der Reihenfolge der bestehenden Schöffenliste geladen.
Der öffentliche Ankläger bei dem Spruchgericht Bielefeld veröffentlicht folgenden Aufruf zur Mitarbeit:
Gegen den ehemaligen Gauleiter von Ostpreußen Erich Koh, geboren am 19.06.1896 in Elberfeld, wird demnächst vor dem Spruchgericht in Bielefeld die Hauptverhandlung durchgeführt werden. Damit sich das Gericht über die Persönlichkeit des Beschuldigten sprechen. Die Bevölkerung, insbesondere alle Ostpreußen, werden daher aufgefordert, sowohl Belastungs- als auch Entlastungsmaterial schriftlich (mit genauer Anschrift des Absenders) oder mündlich bei der nächsten Polizeistation bekanntzugeben. Schriftliche Angaben, die nicht anonym sein dürfen, könen auch unmittelbar an die Anklagebehörde eingereicht werden.

Schloß Hohendorf
Eben aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, lesen wir in Folge 14 vom 01.07.1949 den Artikel über Erich Koch, den Blutsauger unserer Heimat Ostpreußen. Leider ist in dem Artikel nicht angegeben und vielleicht auch nicht bekannt, dass Erich Koch noch zwei Güter sein eigen nannte, und zwar Hohendorf im Kreise Pr.-Holland und ein Gut bei Zichenau. Als das Gebiet um Zichenau geräumt wurde, kamen nach Hohendorf Möbelwagen mit kostbaren Möbeln und Teppichen, die zum Teil mit Flaschenzug in die oberen Etagen des Hohendorfer Schlosses befördert wurden. Mehrere ostpreußische Heimkehrer, Krankenanstalt Goslar.

King Koch
An dem Tyrannen Koch klebt das Blut von Abertausenden von ostpreußischen Menschen. Keine Zeitung der damaligen Regierung schilderte den erbärmlichen Leidensweg der ostpreußischen Bevölkerung und so sind der Öffentlichkeit nur Bruchstücke von dem bekannt, was Ende des Jahres 1944 und Anfang 1945 durch die völlige Gewissenlosigkeit dieses Mannes an Fruchtbarem geschah. Koch wusste, dass Ostpreußen nie zu halten war. Trotzdem presste er Knaben und Greise in den Volkssturm. Er aber verließ feige die untergehende Provinz, nachdem er unbedingtes Aushalten befohlen hatte. O.S., Rellingen, Hauptstraße

Seite 11 Der letzte Adler (Foto). Erlebt und erzählt von Walter von Sanden-Guja
Die Bilder kreisender Adler über unserm Wald waren in meiner Jugend kein seltener Anblick gewesen. Schon frühzeitig hatte mein Vater mich auf ihre Schönheit, die wunderbaren Kreise, Schleifen und Bewegungen aufmerksam gemacht. Auch die Bussarde treiben ähnliche Flugspiele, und nicht so leicht sind sie für ein ungeübtes Auge zu unterscheiden von den Schreiadlern.

Fast fünfzig Jahre waren seit jenen ersten Adlerstudien in einer sorglos glücklichen Zeit vergangen. Weiter hatten wir in der geliebten ostpreußischen Heimat leben und das nur kurze Vertriebenwerden 1914/1915 wieder vergessen dürfen. Alle Arbeiten auf den Feldern und im Walde waren von den Flugbildern unserer Adler begleitet worden. Auch im Jahre 1939 erfreute uns ihre Rückkehr im Frühling hoch über heimatlichen Wäldern, Seen und Ackerschlägen. Wie immer zogen die großen, dunklen Vögel ihre Kreise und verengerten sie allmählich über einer vorsptringenden Waldspitze. Dort stand auf einer alten Eiche zwischen himmelanstrebenden Fichten ihr Horst.

Woher weiß man, dass es immer dieselben, dass es unere Adler sind? Fragte meine Frau.

Man weiß es nicht, wir glauben es, sagte ich, weil wir selbst die Heimat so lieben, dass man sich nichts anderes denken kann. Aber ich will versuchen, in Wirklichkeit hinter diese Frage zu kommen.

Aus der Ferne beobachteten wir den Horst, und auch die Waldarbeiter hatten Verständnis und machten einen rücksichtsvollen Bogen um den Brutbaum des Adlerpaares, wenn sie zu und von der Arbeit gingen. Die beiden Vögel dankten uns diese Schonung, waren vertraut und besuchten uns auf ihre Art. Beonders am Morgen, wenn ich von den Feldern kam und meine Frau das erste Früchstück auf die Terrasse gestellt hatte, vor der sich ein Ackerschlag, eine Wiese und der See mit seinen weiten Schilfufern breitete, dehnten die Adler, manschmal einzeln, manchmal zu zweien, ihre Kreise von der nicht fernen Waldspitze bis über unsern hochgelegenen Hof aus. Sie riefen auch und konnten in ein lange dauerndes Flugspiel in Kreisen geraten, wenn einer der Schelladler von den Ufererlen am See oder einer der schwarzbraunen Milane von den Inseln sich dazu gesellte.

Ende Juli stand ein vom Erdboden gut sichtbares Junges aufrecht im Horst. Die großen Raufvögel haben gewöhnlich nur ein bis zwei Eier. Von der Vogelwarte Rossitten hatte ich mit einen großen Adlerring aus Aluminium besorgt. Ich verteckte mich in der Nähe der Horsteiche, wartete eine Fütterung des Jungen ab und erstieg in der Pause bis zur nächsten den Horst. Die Sache ging gut, wenn auch nicht ohne Hindernisse. Der junge Adler setzte sich zur Wehr und flatterte zu Boden. Aber mit einer über den Kopf geworfenen Decke musste er sich das Beringen gefallen lassen und auch das Zurücksetzen in seinen Horst.
Viel war mit dieser Beringung unserem Wunsche nicht gedient, etwas über die Heimattreue der Adler zu erfahren, weil ja nicht die Jungen, sondern höchstens die Alten zum selben Horst zurückkehrten. Aber einmal musste in Anfang mit dem Zeichnen gemacht werden.

Die kommenden Jahre waren nicht dazu angetan, solch schönen, geheimnisvollen, aber für einen blutigen Krieg nebensächlichen Fragen nachzugehen. Alles unterblieb, und nur zu flüchtigen Blicken nach dem Kreisen der Adler hoch über dem Walde war noch Zeit, wenn die helle Stimme des Männchens zu uns in den Bestand drang. Aus diesem mussten wir immer neue Holzmengen als auferlegte Kriegsumlage heraussuchen. Auch im Frühjahr 1944 war das Adlerpaar zurückgekehrt; es begann seinen Horst auszubauen. Da kam Militär in unsere Wälder und fällte Bäume, wie und wo es ihm passte. Die ständigen Rückzüge in Russland hatten Formen angenommen, aus denen nur noch auf ein Überfluten der Heimat zu schließen war. Alles wurde vom Untergang bedroht, und auch die liebsten und heiligsten Dinge sahen wir mit schwerstem Herzen zu dem Vernichtungsstrudel hingerissen werden. Auch die Adlereiche stürzte, und der Horst zerschellte zu einem unförmigen Reisighaufen. Danach zeigte sich das Adlerpaar nur noch einige Tage. Suchend kreiste es über seiner Waldspitze. Dann war den ganzen Sommer über kein Adler mehr zu sehen.

Gegen Ende August bin ich noch einmal durch den verwüsteten Wald unserer Adler gegangen. Es war eine sehr unruhige Zeit. Immer näher und drohender dröhnte der Geschützdonner der Russen. Das meiste gefällte Holz war von den Soldaten abgefahren, auch die Adlereiche. Ich wollte aber ihren Stubben sehen, ob er gesund war und die Jahresringe sich auf ihm zählen ließen. Von weitem sah ich etwas Dunkles daneben auf der Erde sitzen. Es war ein großer Vogel. Ganz unbeweglich verhielt er sich, obgleich ich immer näher kam. Jetzt erkannte ich einen Adler in ihm. Den Kopf etwas eingezogen, schien er auf nichts zu achten. Er musste krank sein. Als ich unmittelbar neben ihm kniete und sein Federkleid von kurzen, raschen Atemzügen bewegt wurde, kam es mir laut über die Lippen: Was haben sie dir getan? Ganz kurz schlug er die Augenlieder zurück, und die sonst so scharfen, schön gefärbten Adleraugen sahen mich an. Aber sie waren trübe und die menschliche Gestalt flößte ihm keine Angst mehr ein. Lange konnte es mit dem Adler nicht dauern. Ich wollte ihm die Todesstunde nicht stören und ließ ihn allein. Als ich zurückkam, war er tot. Er lag mit halb ausgebreiteten Flügeln im Gras neben dem Stubben der Eiche. An dem einen Fang saß der von mir angelegte Aluminiumring. Vor fünf Jahren war er hier erbrütet ---
Wo kam er her? Hatte er selbst schon auf dem Baum gebrütet? War er mit der Schussverletzung, die ich in seiner Brust fand, von weiterher zum Sterben zu seiner Geburtseiche gekommen? Es gab keine Aufklärung. Nur das eine stand fest; es war wirklich unser Adler, aber leider, wie so vieles in jener Zeit, auch der letzte.

Seite 15 Suchanzeigen
Frau Helene Elsner, geb. Haselein, aus Königsberg Pr., Artilleriestraße 4a, jetzt Remscheid-Lennep (Rhld.), Schweimerstraße 95b, sucht: 1. Alfred Elsner aus Königsberg i. Pr., Artilleriestraße 4a, geb. 12.06.1891, Buchhalter beim Finanzamt Nord, Theaterstraße, in Königsberg Pr., war bis zum Einzug der Russen in Königsberg, ist am 10.04.1945 mit noch mehreren Zivilgefangenen im Transport vor der russischen Kommandantur in Ponarth und dann im Lager Neuendorf bei Königsberg gesehen und gesprochen worden. Später wurde er im Gefangenenlager Pr. Eylau gesehen. Wer weiß etwas von seinem Schicksal und Verbleib? Ich bitte um irgendwelche Anhaltspunkte von leidensgenossen, die mit ihm zusammengewesen sind. Unkosten werde ich selbstverständlich erstatten.
2. Hans Elsner, Obergefreiter, Feldpostnummer 08248 B, geb. 30.04.1922 in Königsberg, wohnhaft Artilleriestraße 4a, war im Einsatz gegen den Russen am Plattensee (Ungarn), wurde im April 1945 verwundet (Lungenschuss). Unkosten werden erstattet.

Gesucht wird Frau Anna Schulz, geb. Werner, wohnhaft Königsberg Pr., Klapperwiese 18 (Postamt 17), nach dem totalen Fliegerangriff Stägemannstraße 56 bei Hofer, geb. 02. September 1889 in Schönbaum, Kreis Bartenstein, Ostpreußen. Am 8. April 1945 in russische Gefangenschaft nach Tannenwalde abgeführt, dann später anscheinend freigelassen unter russischer Herrschaft. Wer hat in dieser Zeit meine Mutter gekannt oder weiß sonst über ihren Verbleib? Nachr. erbittet: Werner Schulz, Pforzheim i. Baden, Ludwig-Wilhelmstraße 16

Bruno Holz und Ernst Kreutz, beide bis zum 29.01.1945 in Königsberg-Metgethen, Birkenweg 42, werden gesucht von Fr. Lisbeth Holz und Frau Helene Kreutz, (24b) Albersdorf, Holstein, Eichstraße 8

Wer weiß etwas über den Verbleib meines Sohnes Paul Bader, geb. am 15. Juli 1922 in Wolfsdorf, Kreis Heilsberg, Ostpreußen? Mein Sohn war Leiter bei einer Alarmeinheit der Pz.-Jäger-Ers.-Abt. 1 in Allenstein. Letzte Nachricht von ihm am 18.01.1945 aus Lykusen bei Allenstein. Josef Bader, Landwirt, Wolfsdorf, Kreis Heilsberg, Ostpreußen. Zurzeit in Kamp über Dorf, Berlin, Kreis Segeberg (24), Holstein

Fritz Hirschbeck, geb. 25.01.1891, Melkermeister in Dom. Paradefeld, Kreis Insterburg, kam am 02.02.1945 bei Landsberg, Ostpreußen vom Treck in russische Gefangenschaft, am 05.02.1945 im Gefangenlager Bartenstein. Wer war mit ihm zusammen? Nachrichten, auch die kleinste über Leben oder tod, erbeten von Frau Minna Hirschbeck, (24) Dakendorf bei Curau über Lübeck. Unkosten werden vergütet.

Wer kann Nachricht geben über Frau Hilia Diester und Tochter Renate Diester, geb. am 19.10.1939, wohnhaft gewesen in Almenhausen, Kreis Pr.-Eylau. Sie wurde im Winter 1945 von den Russen verschleppt und soll zuletzt in der Umgebung von Schloßberg gesehen worden sein. Um Nachricht bittet Frau Magdalene Filipzik, Garlstorf über Winsen Luhe, Kreis Harburg

Seite 16 Familienanzeigen
Lena Debler und Heinz Kumsteller. Verlobte. 17. Juli 1949. Dietrichswalde bei Friedland. Jetzt Bad Pyrmont, Rathausstraße 13. Schippenbeil, Ostpreußen. Jetzt: Bad Pyrmont, Postfach

Fern unserer geliebten Heimat haben wir uns am 2. Juli 1949 vermählt. Herbert Klose und Christel Klose, geb. Geschonke. Königsberg Pr., Hansaring 7. Wehlau, Ostpreußen, Deutsche Straße 12a

Am 22. Juni 1949 verstarb im 79. Lebensjahr unsere geliebte Mutter, Frau Agnes Ladisch, geb. Brandau, aus Königsberg Pr., Orseinstraße 12. Elli Ladisch, Eutin, Lübeckerlandstraße 13. Günther Ladisch, Frankfurt/Main, Fürstenbergerstraße.

Fern der Heimat verstarb am 8. Juni 1949 plötzlich und unerwartet, infolge Schlaganfalls, meine liebe, herzensgute, nimmermüde Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Gertrud Hammer, geb. Suplie, im 67. Lebensjahre. Im Namen aller Leidtragenden: Rudolf Hammer. Früher: Königsberg Pr., Französische Schulstraße 1, Cranzer Allee 38/40. Jetzt: Meeschendorf bei Neukirchen, Hostein.