April
Folge 05 vom 01.04.1949
Seite 4 Stumm schöpfen Mädchen das Osterwasser. Vom Schmackostern, Eierfärben, Eierkullern und anderen Osterbrauch in Ostpreußen. Tiefverwurzelter Volksglaube
Ostern, Schmackostern,
viel Eier, Pfund Speck,
dann lauf ich gleich weg.
Diesen alten Schmackostervers brauchte kein Kind in Ost- und Westpreußen zu lernen, den wusste ein jedes. Aber die Ruten von den Birken schneiden, sie in einen Topf mit Wasser auf den Ofen stellen, damit die ersten grünen Blättchen bis zum Osterfest herauskamen, vor allem die Eier zu färben, das war schon genug, um ein Kinderherz in Aufregung zu versetzten. Die Eierfarben aus dem Laden konnte ein jeder kaufen, doch als wie viel schöner galten die Ostereier, die mit einfachen Mitteln, geforben, wurden! Aus den hellgrünen Trieben der jungen Saat wurde ein Brei gekocht, der die Eier grün färbte, mit Zwiebelschalen bestrichen oder in Zweibelwasser gekocht wurden sie gelb, im Kaffeegrund braun und schließlich konnte man mit Zichorienpapier, Tuschkasten, Abziehbildern und anderen Kunstkniffen die prächtigsten Muster, Verzierungen, Farben und Inschriften auf die gekochten Hühnereier zaubern. Oft wetteiferte die Jugend eines ganzen Dorfes darin, die schönsten Eier verziert zu haben, wobei allerdings die mit größten Mühen und heimlichsten Vorbereitungen geschmückten, diejenigen nämlich, die sich die heimlichen Liebespaare gegenseitig schenkten, von dritten Augen kaum erblickt wurden. Auf diesen Gaben der Liebe prangten dann, mit der Messerspitze eingeritzt oder mit Scheidewasser aus dem farbigen Grund herausgeäzt, Verse wie etwa dieser:
Meine Lieb und Treu
bringt dir dies Osterei.
Brichst du’s entzwei,
ist alles vorbei.
Nun, Eier sind auch zum Osterfest nicht nur zum Ansehen, sondern vornehmlich zum Verzehrtwerden da, und es entsprach dem alten Sinn der Ostern, wenn die Eiter auch als Festtagsgerichte eine hervorragende Rolle spielten. Merkwürdigerweise kamen nur in den katholischen Gegenden Ost- und Westpreußens, also besonders im Ermland, Eier als warme Gerichte auf den Mittagstisch des 1. Osterfeiertages. Mit süßsaurer Soße und Stampfkartoffeln oder auch mit Klunkermus, mit Reis oder Grütze, manchmal auch als Eierkuchen mit Speck. Die Ermländer schmackosterten auch immer am 1. Ostertag, die evangelischen Ostpreußen dagegen ausschließlich am 2. Feiertag. Hier beherrschte der saftige Schweinebraten die Festtafel, der gekochte Schweinekopf oder der zarte Lämmerbraten.
Es entsprach dem Fruchtbarkeitsglauben zum Frühlingsbeginn, dass früher nur allein die Frauen und Mädchen schmackostert wurden. Der ausgegrünten Birkenreisern sollte fruchtbarkeits- und gesundheitsbringende Kraft innewohnen. Auch sollten die Streiche mit ihnen möglichst die bloße Haut treffen und dann vor Unglück, Verleumdung und, vor Flöhen schützen. In den letzten Jahrzehnten wurden schon unterschiedslos beide Geschlechter schmackostert, vor allem alle Langschläfer. Mehr und mehr wurde das Schmackostern zum Bittbesuch der Kinder in der Nachbarschaft, um Eier, Fladen oder Geld für den Spruch und die symbolischen Rutenstreiche zu erhalten. Dabei hörte man im mittleren Teil der Provinz, während man sonst nur in Mundart die Schmackosterverse abwandelte, in hochdeutscher Sprache auch folgenden Spruch:
Zum Schmackostern komm ich her
und wünsch euch guten Morgen.
Gebt die bunten Eier her,
die ihr habt geforben.
Sie können sein grün (blau), rot auch weiß,
ich nehm sie alle an mit Fleiß.
Kurz bevor am 1. Osterfeiertag die Sonne aufging, schritten die Mädchen unserer Dörfer einzeln mit Kannen oder Krügen zum Fluß oder Bach, um Osterwasser zu holen. Schweigend mussten sie diesen Weg zurücklegen und fließend musste das Gewässer sein. Wenn die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne auf das Wasser fielen, musste gegen den Strom geschöpft werden, wieder unter völligem Stillschweigen und auch während des Heimweges durfte nicht gesprochen werden. Oft wusch das Mädchen, bevor es das Wasser schöpfte, auch selbst erst Gesicht, Hals und Arme in dem wunderwirkenden Osterwasser, das es darauf nach Hause trug, wo die gesamte Familie sich in dem frischen Wasser wusch. Auch hierbei war strenges Schweigen zu bewahren. Erst wenn das Mädchen das gebrauchte Wasser zum Bach zurückgetragen und dort schweigend, mit dem Strom, ausgegossen hatte, erlangte das Osterwasser seine ganze Wunderkraft. Jetzt konnte auch wieder gesprochen werden, und oft zogen die vom Wasserausgießen heimkehrenden Dorfschönen, einen Choral oder Frühlingsliedes singend, gemeinsam zum Ort zurück.
Überall galt das Osterwasser als besonders heilkräftig und vor allem bei Hautausschlägen als wirksam. Dass man das Osterwasser auch als natürliches Schönheitsmittel ansprach, von dem man eine zarte Haut bekäme, die Sommersprossen vergingen und dem Mädchen zu einem Mann verhalf, ist eine nicht minder alte Überlieferung wie die Ansicht, dass es die Flöhe austreibe.
Der Brauch des Osterwasserholens ist im ganzen Gebiet bekannt und ausgeübt gewesen. In begrenzten kleinen Gebieten Masurens und auch um Heilsberg galt es als besonders wirksam, wenn das Mädchen den ganzen Körper im Bache badete. Vereinzelt konnte man hierbei den Spruch auf masurisch hören:
Wasser, du machst Wurzeln und Steine rein, wasche auch mich Sünder rein.
Von Elbing bis Pr. Eylau fand man die Abweichung, dass statt des Waschens im Hause dort das Osterwasser getrunken wurde. In den Kreisen Bartenstein und Rastenburg war es üblich, die Hausbewohner, Tiere und Ställe mit ihm, ähnlich wie mit Weihwasser, zu besprengen. In masurischen Dörfern und auch in der Gumbinner Gegend trieb man Vieh und Pferde am Ostermorgen zur Schwemme. Jedenfalls war die segnende, reinigende Wirkung des Osterwassers so tief im Volksglauben verwurzelt, dass sich auch in den Städten dieser Brauch mit vielfachen Abwandlungen bis in die Gegenwart erhalten hatte und ebenso zum Osterfest gehörte, wie das Ostereiersuchen der Kinder am 2. Feiertag, das kein ursprünglich ostpreußischer Brauch gewesen ist, sondern später vom Westen her in die Provinz gelangte.
Hierbei allerdings entwickelte sich eine lustige Kindersitte, die vor allem im Norden der Provinz üblich war: das Eierkullern. In manchen Dörfern warf man die buntgefärbten Eier über das Dach des Wohnhauses, im Bereich des Alleflusses rollte man sie die Hügel herunter. Am Veilchenberg im Park von Luisenwahl in Königsberg fanden sich am Vormittag des 2. Feiertages die Kinder in hellen Scharen ein und kullerten ihre bunten Eier den Hang herunter. Wessen Ei am weitesten rollte und ganz blieb, sollte das meiste Glück haben, am längsten leben usw.
Diese an die bekannte Segenswirkung der Eier anknüpfende Sitte wurde durch dir fruchtbarkeitsfördernden Kräfte unterstrichen, die man in unserer Heimat ganz allgemein den Eierschalen beimaß. Man mischte Ostern zerkleinerte Schalen unter das Viehfutter, streute sie über die Saat, ja nagelte halbe Schalen über die Stalltüren. Die Kräfte der Natur, uraltes und neueres Brauchtum vermischten sich zu Ostern zu einer Fülle eigenartiger Handlungen, die unser ostpreußisches Osterfest so bunt und vielgestaltig färbten wie unsere schönen, lustigen Ostereier.
Masuricus
Seite 4 Ich hatte einst ein schönes Vaterland
Ich hatte einst ein schönes Vaterland,
da liegt mein Saitenspiel, ich hab’s zerschlagen.
Wenn sie mich draußen nach der heimat fragen,
Ich winke müde, müde mit der Hand,
Ich sage abgewandt:
Ich hatte einst ein schönes Vaterland!
Ich hatte einst ein schönes Vaterland!
Wer wollte noch mit Stolz von Deutschland sprechen.
Der Gram will mir das Herz die Adern brechen.
Ich leh’n den grauen Kopf an fremde Hand.
Wir hatten einst ein schönes Vaterland!
Und dennoch lieb ich dich, mein deutsches Land!
Wach auf mein Kind, für Deutschland sollst Du leben,
Um die zertret’ne Heimat aufzuheben,
Deutsch sind wir beide, Sohn! Frei sei’s bekannt
Trotz Schmach und Schand.
Wir haben doch ein schönes Vaterland!
Johanna Wolff
Seite 5 380 000 kamen nicht in Dänemark an
Ermittlungen haben ergeben, dass bei Kriegsende auf dem Wege von Ostdeutschland nach Dänemark rund 380 000 deutsche Flüchtlinge umgekommen sind und nur 220 000 die dänische Küste erreichten. 20 000 landeten auf der Insel Bornholm und sind seitdem verschollen.
Seite 7 Familienanzeigen
Irmgard Bogun, (20a) Watrum 22, Kreis Hildesheim. Post Algermissen und Dietrich Engelmann (20a) Diekholzen über Hildesheim. Verlobte. Ostern 1949. Früher: Tyrau und Königsberg
Am 28. Februar 1949 starb fern unserer geliebten Heimat, der Ortsbeauftragte Herr Emil Pilzecker, Landwirt zu Ritterswalde. Wie in unserem Heimatkreis Pillkallen, so war er uns auch hier, als der Ruf an ihn erging, ein treuer, selbstloser Mitarbeiter. Sein sehnlichster Wunsch, die Heimat wiederzusehen und in ihrer Erde nach all den Leiden ruhen zu dürfen, ist nich in Erfüllung gegangen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Fritz Schmidt, Schleswighöfen
Nach einem arbeitsreichen Leben ging am 13. März 1949 in Werningerode (Harz), unsere über alles geliebte Mutter, unsere gute Großmutter, Schwiegermutter und Tante, Gertrud von Wedel, geb. von Voss, Rittergutsbesitzerin auf Althof, Ostpreußen, plötzlich und unerwartet, durch einen Schlaganfall, im 74. Lebensjahr von uns. Im Namen der Hinterbliebenen: Horst Diether von Zittwitz, gen. von Wedel. Flensburg, Burgstraße 3
Ihre goldene Hochzeit feiern in geistiger und körperlicher Frische, Pfarrer a. D. Johannes Joachim und Ehefrau Elfriede, geb. Salkowski (Königsberg/Ponarth) 12. April 1949. Bad Steben (Hof), Kurhaus
Dankbar und mit Freude zeigen wir die Geburt unseres zehnten Kindes, Frauke, Elen, Brita, hiermit an. Damit ist für jedes Opfer, das der krieg unserer Familie auferlegte, ein neues Leben erstanden. Uns aber bleibt die wunderbare und jung erhaltende Aufgabe, trotz aller Willkür und Ungerechtigkeit, die dem Bruchteil unseres Volkes, zu dem wir als Heimatvertriebene gehören, allein die volle Last des von allen Deutschen verlorenen Krieges auferlegt, unsere Kinder zu selbstbewussten, willensstarken Menschen in dem Stolz und Gerechtigkeitssinn unserer Vorfahren zu erziehen. Gertrud Dietz, geb. Fröhlich und Gerhard Dietz. Reinbeck, den 23. März 1949, Schützenstraße 7. Zurzeit Krankenhaus Sophienbad. Früher: Insterburg
Fern unserer Heimat, ist mein geliebter Mann, mein guter Vater und Schwiegervater, unser Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Julius Priebe, Mitinhaber der Firma Carl Peter, Tabakwaren, am 16. Februar 1948 (ich denke 1949, wahrscheinlich Schreibfehler) nach kurzer Krankheit sanft entschlafen. Es war ihm nicht vergönnt, nach einem arbeitsreichen Leben, für immer in der geliebten Heimat auszuruhen. In stillem Leid: Im Namen der Hinterbliebenen: Hanna Priebe, geb. Kuhn. Königsberg Pr., Kneiph. Lang. 36. Zurzeit Ehrenstein (Ulm) Haldenweg 4
Die am 16. Ostermond stattgefundene Vermählung unserer Tochter Regina mit Herrn Heinrich Hardt, aus Keisterbach, Main, geben bekannt. Bruno und Helene Pohlmann, Königsberg Pr., Luisenallee 86 a. Zurzeit Dortmund-Brackel, Hellweg 217
Am 19. Februar 1949 verstarb plötzlich in Schwerin, in Mecklenburg, Frau Erna Langhein, geb. Koschorreck. Bis zum Januar 1945 war die Verstorbene Leiterin der Wirtschaftsabt. Im Eisenhaus Gebr. Reschke in Rastenburg in Ostpreußen. Ihr Fleiß, ihre stete Hilfsbereitschaft und ihr freundliches Wesen sichern ihr ein dauerndes Gedenken bei den früheren Inhabern der Firma und ihren Mitarbeitern.
Seite 7 Suchanzeigen
Eberhard Jung aus Erlau, Pr.-Holland, Landwirt, letzte Nachricht: russ. Zivilgefangenenlager bei Zichenau vom 18.03.1945, wird gesucht von Frau Helli Jung, (21b) Holzwickede, Westfalen, Wimkestraße 16
Max Rowiller, geb. 04.10.1895, Albrechtswalde, Kreis Mohrungen, letzter Aufenthalt: Industriewerk Heiligenbeil, Ostpreußen, seit 21.01.1945 vermisst, wird gesucht von seiner Ehefrau Antonie Rowiller (13b) Zusmarshausen, Kreis Augsburg.
Gustav und Florentine Eisermann, zuletzt Königsberg, Boyenstraße 6, von dort angeblich nach Metgethen gewandert. Nachricht erbittet: Helene Wunck, (13a) Eichstätt, Bayern, B. 180.
Anna Buchholz und Angehörige aus Königsberg, Cranzer Allee 59/61. Nachricht erbeten: Frieda Zielinski, (20a) Langenhagen (Hann), Lange Straße 65
Meta Olsen, Olly Kurzbach, Frieda Crozelewski, sämtlich aus Försterei Birkenwalde, Kreis Lyck, zuletzt auf einem Treckwagen am 23.01.1945 in Brodehnen bei Pr. Holland gesehen, wahrscheinlich zusammen mit Wagen aus Regeln, Jonkendorf, Spiegelberg, Buchwalde und Braunswalde, werden gesucht von: Julius Olsen, Forsthaus Hinzel, Post (23) Heinschenwalde über Bremervörde
Hans Genuttis aus Kreuzingen, geb. 25.01.1914, zuletzt bei der Wehrmacht in Ostpreußen, wird gesucht von seinem Sohn, Heinz-Dieter, Zuschr. erb.: Erna Peik, (24b) Marienholm bei Bad Schwartau
Ekart Graf Kalnein, Schloß Domnau, seit der Flucht 1945 vermisst, wird gesucht von: Ruth von Alvensleben, geb. Grävin Kalnein, (20b) Holtensen bei Göttingen
Verwalter Karl Schröder aus Schrenks, Kreis Mielau und Familie wird gesucht. Auskünfte an : Nr. 115, Wir Ostpreußen, Hannover-Limmer
Ferdinand Radtke, aus Gr. Duneyken, Kreis Goldap, Steinschläger, wird zwecks Übermittlung wichtiger Nachrichten um Zuschrift gebeten an: Hedwig Monzeyzik (20a) Völksen, Kreis Springe, Lange Straße 29
Reg.-Bauinspektor, Alfred Friedrich, geb. 16.09.1894, aus Königsberg, Stägemannstraße 51, wird gesucht von seiner Ehefrau Margarete Friedrich (24b) Audorf bei Rendsburg, Dorstraße 39
Ferdinand und Anna Büngener, geb. Fröhlich, aus Ortelsburg, Memeler Straße 15. Jede Nachricht über ihren Verbleib erbittet: Anna Klomfass, geb. Büngener, (21a) Schwelm (Westfalen), Römerstraße 29
Emil Borchert, aus Dorotheendorf, Kreis Schloßberg, geb. 31.10.1923, letzte Feldpostnummer 21641 C. Nachricht vom 01.04.1945, und Horst Borchert, geb. 24.01.1922, zuletzt Lager Sanditten bei Königsberg, werden gesucht von: Alfred Borchert, (23) Dummerlohausen bei Damme (Old.).
Gerhard Gottschalk, aus Königsberg, Rippestraße, Buchdrucker, wird gesucht von: Karl-Heinz Lipke, (22c) Eitorf (Sieg), Bahnhofstraße 61
Frau Auguste Tolkemit, aus Liebstadt, Gartenstraße, geb. 21.01.1882, geb. Kruska, mit Transport bis Küstrin, seitdem verschollen. Nachricht erbet.: Frau Minna Kropp, geb. Kruska (24b) Bredstedt (Schleswig), Osterstraße 35
Frau Eva (?) Kühn, aus Mehlauken. Angehörige dieser jungen Frau, die sich nach der Besetzung Ostpreußens in Litauen aufhielt, werden gebeten, sich zur Übrmittlung wichtiger Nachrichten zu wenden an: Frau Margarete Dimschas, (23) Manslagt über Emden
Katharina Liedtke, geb. 23.08.1878 in Schröttersdorf (Schröttersburg), wohnhaft bis Januar 1945: Labiau, Friedrichstraße 10. Nachricht erb. Karoline Kelch (24b) Schafstedt (Süderdithmarschen).
Seite 8 Heimkehrer aus dem Kreis Pillkallen,
die Ihr im Herbst 1948 noch in der Heimat leben musstet, gebt uns einen Tatsachenbericht von Eurem Wohnort. In einer der nächsten Nummern unseres, Wir Ostpreußen, wollen wir einen Bericht über unseren Heimatkreis bringen, und dazu werden mir Eure eingehenden Kenntnisse aus letzter Zeit besonders wertvoll sein. Fritz Schmidt (23) Sulingen (Hannover), Im Langel 1