WG: DATENMISSBRAUCH BEI MY HERITAGE Datenklau

Guten Tag Frau Langfeldt und Herr Molder,

irgendwie kann ich Herrn Pussinelli verstehen. Man mu� auch mal beide Seiten sehen. Nicht nur jetzt auf Herrn P. rumhacken. Es glauben viele Menschen, die d�rfen im Netz alles.

Lange hatte ich meine Daten ohne Beschr�nkung im Netz. Dann hat ein Forscher etliche Daten aus dem Ort X -inklusiv meiner Gro�mutter- rausgezogen und diese Daten unter seinem Namen als Forscher! in eine gro�e Datenbank eingegeben. Nur... die Daten meiner Gruo�mutter waren noch sehr "frisch" und die Enddaten nur der Familie bekannt. Das hat mich unheimlich ge�rgert. Wie kann man Daten "klauen" und sich als Forscher bezeichnen? Wie kann man so geltungss�chtig sein? Nee, das geht garnicht. Auf Anfragen reagierte der Forscher nicht und das brachte mich noch mehr auf die Palme und da habe ich mich auch ger�cht. Wer nicht h�ren will, mu� f�hlen. Nein, ein Strafantrag war nicht n�tig. In meinem Fall gab es andere Mittel und Wege. Dies dreiste Erlebnis hatte ich 3 x und das Ende vom Lied ist, ich gebe nur noch die Jahreszahl auf meiner Seite an. Wer mehr wissen m�chte, mu� halt fragen oder sich die Arbeit machen und in die KB sehen.

MfG
Ursula Christoph
http://www.grafschaft-glatz-familienforschung.de/

Moin Ursula,

Wie Du sicher noch erinnerst gab/gibt es auch bei der Teufelsmoordatenbank
entsprechende Problemf�lle.

Gru�
Bernd

Bernd Salewski
Bahnhofstr. 66
27729 Hambergen
Tel.: 04793/2395 - Fax: 04793/954043
Salewski.Hambergen@ewetel.net
Teufelsmoor-Genealogie - Daten von
�ber 80000 Personen aus Moor und
Geest stehen zur Verf�gung

Hallo

Ich denke das es ein altes Thema ist und nicht so breitgetreten werden sollte.
Es ist eben so.
Man kann es aus zwei Seiten betrachten.
( und sich �rgern!)

z.B. Die gesamten Daten bei "Geneanet" ( die den Namen Keutgen betreffen) - so in etwa 5000 Personen - sind von mindestens 5 Teilnehmern bei mir abgeschrieben worden.
Erst �RGER:
dann Frust.
Heute " es ist eben so "
Einer hat dann wenigstens einen Vermerk unten angebracht.
Diese Thema bringt hier nichts.
Leider
Gerhard (Guelde)

Hallo,

ich bin jetzt etwas erschrocken.

Tatsächlich dachte ich - und ich denke es immer noch, der Sinn einer Plattform wie MyHeritage läge gerade in der Vernetzung. Immerhin gibt es dort die offiziell vorgesehene Funktion "Kopieren".

Wer seine kostbaren Daten lieber für sich behalten möchte, sollte sie m.E. weiterhin in seiner Schublade verstauben lassen, statt sich freiwillig(!) dafür zu entscheiden, sie in einer mehr oder weniger öffentlichen(!) Plattform einzustellen, die eben dazu da ist, Überschneidungen zu entdecken.

Ich selbst habe jedenfalls über MyHeritage schon entfernte Verwandte entdeckt und natürlich auch weitere Daten erlangt. Obwohl das nicht so zuverlässig ist wie meine eigenen Exzerpten aus Kirchenbüchern, freue ich mich sehr über diese Möglichkeit. Ganz zu schweigen von historischen Fotos, die ich ansonsten nie zu Gesicht bekommen hätte.

Umgekehrt bin ich froh, wenn "meine" (Ha, ha!) selbst in KB recherchierten Daten auf diese Weise weiterverbreitet werden. Das erhöht nämlich die Chance ihrer Bewahrung.

Mit besten Grüßen

Roswitha Lindemann

-------- Original-Nachricht --------

Hallo Frau Lindemann (und damit auch f�r michSchlu� mit dem Thema.)

Ich bin , heute, vollkommen ihrer Meinung und sehe es auch so.
Damals hatte ich mich ge�rgert.
Aber nicht wegen der Daten, sondern weil sie ohne Nennung der Quelle als eigene Forschung angeboten wurde.
Heute stehe ich dr�ber und freue mich �ber jedes Detail was ich bei anderen finde.

Sch�n w�re es, wenn es sich um ganze Stammb�ume handelt, wenn der urspr�ngliche Autor erw�hnt w�rde.

Nette Gr��e an Sie

Gerhard (Guelde)

Hallo Frau Christoph!

Es ist ja nicht nur MY HERITAGE die an Daten verdienen, die Familienforscher unter erheblichem Zeit-und Kostenaufwand aus allen m�glichen Quellen zusammengetragen haben.
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, da� sogenannte Berufsgenealogen ungehemmt Daten z.b.aus GedBas oder Foko verkaufen und dann sogar dort als ihre eigenen einstellen.

Ich selber konnte feststellen, da� Daten �ber meine Familie, die ein Forscherkollege, mit dem ich Ahnengemeinschaft habe,in GedBas eingestellt hatte, von einer Berufsgenealogin an einen anderen Forscher verkauft worden sind und diese in GedBas als ihre Daten ausgegeben hat.
Erst danach stellte sich heraus, da� der besagte Forscher mit mir ebenfalls Ahnengemeinschaft hat, er die Daten also viel einfacher und kostenlos zur Komplettierung seiner AL h�tte bekommen k�nnen.
Die Dame, auf ihr Verhalten angesprochen, zeigte keinerlei Schuldbewu�tsein. Tenor: Selber schuld, wenn ich meine Daten in derartige Datenbanken �ffentlich machte.

In einem anderen Fall, wurde festgestellt, da� ein anderer Profi auch meine Familiendaten aus GedBas als seine eigenen eingestellt hatte.

Wir haben dann mal einen Test gemacht und bei verschiedenen Personen die Lebensdaten ver�ndert.
Sie werden es nicht glauben, nach kaum drei Tagen hatte der "Abzocker" diese, nat�rlich falschen Daten, auch bei sich ge�ndert.

Freundliche Gr��e

J�rgen Schweimler(AMF-Mitglied Nr.2083)