Liebe Leser, hier noch ein neuer Versuch, nachdem es letzte Woche nicht geklappt hat. Friedrich R. Wollmershäuser
Oberdischingen, 17. Juli 2014
Liebe Leser !
Es ist schon erstaunlich, wer beim Kirchenbuch-Portal angeblich alles mitmacht und wer nicht. Habe eben auf der Seite selbst nachgeschaut und finde dort nur folgende Kirchen:
Bistum Speyer
Bistum Augsburg
Ev. Kirche von Westfalen
Ev.-Luth. Kirche in Thüringen (EKM)
Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers
Bistum Hildesheim
Ev. Landeskirche in Baden
Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
Ev.-Luth. Kirche Mecklenburgs
Mennonitischer Geschichtsverein e.V.
Ev. Kirche der Pfalz
Ev. Kirche A.B. in Rumänien
01 Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
02 Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
Hier fehlen also die Landeskirchen von Württemberg und Bayern. Dafür sind einige katholische Bistümer dabei.
Für die Pfalz ergeben sich nun folgende Mängel:
1. In der Liste der angebotenen Kirchenbücher der Ev. Kirche der Pfalz ist nicht angegeben, ob es sich um lutherische oder reformierte Bücher bzw. solche Pfarreien handelt.
2. Die Kirchenbücher aus den Beständen des Landesarchivs Speyer fehlen.
3. Ebenso scheinen die zahlreichen Namensregister zu Kirchenbüchern zu fehlen, die in den letzten Jahrzehnten von fleißigen Händen angelegt wurden. Ohne diese Register tut man sich aber schwer und wird dann lieber nach Speyer fahren wie schon bisher.
4. Ich habe noch keinen der KB-Scans angesehen, vermute aber, daß es sich lediglich um Digitalisierungen der vorhandenen Mikrofilme handelt - mit allen verblaßten, verwackelten und falsch belichteten Seiten, wie wir sie schon kennen.
Man wird abwarten müssen, wie sich der Aufruf der einzelnen Seiten darstellt und wie gut diese dann lesbar sind.
Für mich ist dieses Portal einfach nur Geldmacherei, was ich nicht mit meiner Einstellung zur Ahnenforschung vereinbaren kann.
Ich verstehe es, wenn öffentliche Institutionen wie Landeskirchenämter oder sonstige Archive angemessene Gebühren verlangen, die haben ja auch einen hohen finanziellen Verwaltungsaufwand. Gebäude, Inventar, Personal etc.
So ein Portal im Internet hat im Prinzip nur die Kosten für eine Domäne und den Zeitaufwand um das Portal zu erstellen und zu pflegen. Für einen versierten Internetanwender stellt dies kein all zu grosses Problem dar. Vor allen Dingen kann es auch mit Werbung finanziert werden.
ich halte die Preise f�r angemessen. Es ist doch wesentlich billiger, wenn man �ber das Internet recherchieren kann, als jedesmal zu einem der diversen Zentralarchive fahren zu m�ssen, hohe Reise- und �bernachtungskosten zu haben, dort 6-8 Stunden Zugang zu haben und ebenfalls noch kr�ftig zur Kasse gebeten zu werden: Negativbeispiel EKHN in Darmstadt!
Was mir bei der Preisbildung gef�llt ist, dass ich nicht bestimmte B�cher vorausw�hlen muss - das ist vor allem bei Suchen mit unbestimmtem Geburts-/ Heiratsort von grossem Vorteil.
Leider beteiligen sich die katholischen Bist�mer nicht an diesem Portal - die �kum�ne l�sst gr�ssen. Hier vermute ich eher die Angst vor Stellenabbau in den Archiven.
So ein Portal im Internet hat im Prinzip nur die Kosten f�r eine Dom�ne und den Zeitaufwand um das Portal zu erstellen und zu pflegen. F�r einen versierten Internetanwender stellt dies kein all zu grosses Problem dar. Vor allen Dingen kann es auch mit Werbung finanziert werden.
Lieber Herr R�der,
dem ist mitnichten so.
Das Thema wird ausf�hrlich auch
in einem Bericht auf der Seite beschrieben.
Es wird ihnen jeder Internetnutzer, der sich
mit dem Thema Hosting besch�ftigt, auch so best�tigen.
Selbstverst�ndlich ist es kein Zugang a la http://www.archivesdefrance.culture.gouv.fr/ressources/en-ligne/ mit
Tausenden kostenloser KBs. Aber man kann sich doch sicherlich in den
Zugangscode teilen (Matth. 18,19) oder in 1 Monat fulltime jede Menge KBs
als Screenshots festhalten. Ich meine, dass wird sich einpendeln wenn das
Angebot erst richtig online ist.
hallo
Solche AUssagen sind schlichtweg falsch und zeigen die Sachliche Unkentniss oder auch falsche Überlegungeng in Bezug auf Akten im Internet und seine direkt Kosten
Auch Portale benötigen professionelle Softwares, einen schnellen Seitenaufbau und da kostet die Domaine(Gewerbliche Nutzung bei allem) eine Menge Geld. Serverhostiung kostet sehr teuer weil auch hier nicht die billigste Version genutz werden kann es muss garantiert sein das diese Daten sicher und schnell verfügbar sind und mehrermals kopiert werden auf Serverplatten um Ausfälle und Verluste zu verhindern
Digitalisierung und Bearbeitung plus Indexierungen von solchen Aktenmassen ist nicht grad billig und wird nicht mit einem billig Scanner bewerkstelligt.
Dazu gessellen sich bei den Veröffentlicher mindestens 5- 10 Personen plus Informatiker ,..ja und alle die müssen bezahlt werden oder arbeiten sie gratis für ihren Chef??
Dieses gratis macht mir ständig Kopfzerbrechen, den ausser den oben genannten sicher unvollständigen Kostenangaben gesellen sich wegen gewerblicher Anwendung Steuern , Sozialabgaben, Kopiergebühren und wichtiger Weise auch noch Nutzerrechte mit Autorenrechte , Vieles hinzu was man als privat Mann nicht kennt. Nur ständig ärgert das man zahlen darf.
Grössere Datenvolumen bringen immer grosse Ausgaben und Verwaltungskosten mit sich, Diese sind pro Jahr zu sehen, den auch jede Menge Updates stehen jedes Jahr in Rechnung.
gruss
alphonse
So ein Portal im Internet hat im Prinzip nur die Kosten für eine
Domäne und den Zeitaufwand um das Portal zu erstellen und zu pflegen.
Für einen versierten Internetanwender stellt dies kein all zu grosses
Problem dar. Vor allen Dingen kann es auch mit Werbung finanziert werden.
Lieber Herr Röder,
dem ist mitnichten so.
Das Thema wird ausführlich auch
in einem Bericht auf der Seite beschrieben.
Es wird ihnen jeder Internetnutzer, der sich
mit dem Thema Hosting beschäftigt, auch so bestätigen.
in �sterreich hat die katholische Kirche mit der Digitalisierung der Kirchenb�cher begonnen und weite Teile �sterreichs sind auch schon kostenlos online verf�gbar, siehe z.B. http://matricula-online.eu/
Dort finden sich auch viele B�cher aus der Di�zese Passau. Die evangelische Kirche, die in �sterreich nicht so stark verbreitet ist, fehlt noch. Urspr�nglich wurde auch dar�ber nachgedacht, ob ein Kostenbeitrag erhoben werden soll. Anscheinend sieht man den Aufwand daf�r als zu hoch ein und es bleibt kostenlos.
danke f�r die Information. Ich wollte die Haltung der katholischen Di�zesen in Deutschland diesbez�glich nicht kritisieren. Ich kenne die Beweggr�nde nicht. Es kann ja noch werden. �rgerlich ist es halt, wenn die eigene Namenslinie katholische war.
Mit freundlichen Gr�ssen aus der f�deralen Republik.