-----Ursprüngliche Mitteilung-----
Verschickt: Mi., 9. Feb. 2011, 8:37
Thema: [WestfGen] 4. Westf. GenTag Presseinformation
Liebe Liste,
hier schicke ich die ausführliche Pressemitteilung zum 4. Westfälischen
Genealogentag. Ich würde mich freuen, wenn Sie
diese in andere Listen weiter leiten. Die VFFOW-Liste habe ich bereits beglückt

Schöne Grüße
Gabriele Sürig
Pressemitteilung
Einladung zum 4.
Westfälischen Genealogentag in Altenberge
Die
Ahnen- und Familienforschung in Westfalen steht im Mittelpunkt des 4.
Westfälischen Genealogentags in Altenberge (Kreis Steinfurt) bei Münster am
Samstag, 26. März 2011,
von 10 bis 17 Uhr. Wer sich gerne einmal mit seinen Vorfahren beschäftigen
möchte, findet hier ebenso Kontakte und Anregungen wie erfahrenere Forscher. Die
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung, die den Genealogentag in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein
und der
Gemeinde Altenberge organisiert, erwartet über 1.200 Besucher in
der Sporthalle "Gooiker Platz". Eintritt und Vorträge sind
kostenlos.
Das
Angebot des Genealogentages mit rund 50 Ausstellern ist so vielfältig,
wie die Familienforschung selbst. An den
Ständen präsentieren sich Vereine und Forschende mit den
Arbeitsschwerpunkten Westfalen, Osnabrücker Land, Tecklenburger Land,
Lippetal, Westmünsterland, ehemalige Grafschaft
Ravensberg, Emsland und mehr. Auch Vertreter der für die Familienforschung
besonders wichtigen Archive werden vor Ort sein, u. a. die Abteilungen
Westfalen (Münster) und Ostwestfalen-Lippe (Detmold) des Landesarchivs NRW, das
LWL-Archivamt, die Bistumsarchive Münster und Paderborn, das Archiv der
Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld und das Stadtarchiv Münster.
Außerdem werden Verlage, Firmen und professionelle
Genealogen ihre Bücher, Software und anderen Fachbedarf präsentieren und
über die Möglichkeit von Auftragsforschungen informieren.
Familienforschung und Internet sind heutzutage untrennbar
verbunden, doch der Westfälische Genealogentag möchte Lust machen auf die
Begegnung
mit den originalen Dokumenten in den Archiven. Erst sie machen die
Vergangenheit lebendig. In den begleitenden Vorträgen werden Fachleute
praktische Tipps für die Arbeit geben und zeigen, was man alles im Archiv
entdecken kann. Man muss nicht „blaues Blut“ haben, um viel über seine Vorfahren
zu
erfahren. Auch das Leben der Bauern, Handwerker, Händler, Tagelöhner und andere
„kleine Leute“ fand seinen Niederschlag in den Überlieferungen der
Landesherren, Grundherren und der kirchlichen Obrigkeit.
Ein
weiterer Themenschwerpunkt ist die Migration. Auch die Menschen früherer Zeiten
waren mobil, mussten mobil sein – sie gingen als Saisonarbeiter auf
Wanderschaft, zogen in die Industriegebiete, ließen sich in den Niederlanden
nieder, wanderten nach Amerika aus oder mussten ihre Heimat als
Kriegsflüchtlinge verlassen. Speziell mit solchen Themen beschäftigen sich
Vereine wie die „Maus“ aus Bremen oder FaZit aus Essen, der Verein für
Familienforschung in Ost- und Westpreußen, die Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher
Familienforscher und auch genealogische Vereine aus den Niederlanden, die alle
auf dem Genealogentag präsent sein werden.
Die
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, die den
Genealogentag seit 2005 ausrichtet, hat rund 750 Mitglieder. Sie veranstaltet
Vorträge und Seminare, veröffentlicht
familiengeschichtliche Quellen und Untersuchungen, unterhält ein umfangreiches
Internetangebot und bietet eine viel genutzte Mailingliste an.
Gabriele Sürig
Vorstandsmitglied
der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
Die begleitenden Vorträge (jeweils ca. 45 Minuten)
finden in der Aula der nahegelegenen Ludgeri-Hauptschule statt.
10:30 Uhr
Dr. Wolfgang Bockhorst, Vorsitzender der WGGF:
Familienforschung für Neueinsteiger
12:00 Uhr
Irmgard Pelster, Stadtarchiv Münster:
Familienkundliche
Quellen in Kommunalarchiven – Das Beispiel Münster
13:30 Uhr
Dr. Gerald Kreucher, Landesarchiv NRW Abteilung
Westfalen:
Familienkundliche
Quellen im Landesarchiv - Das Beispiel Urkataster
15.00 Uhr
Roland Linde, WGGF:
Genealogie
offline - Erlebnis Archivforschung