Ich muß wohl ein heisses Eisen angefaßt haben, als ich vor einigen Tagen
(28.08.05) in der Liste das Thema "Umsiedler/Vertriebene" in der ehemaligen
sowjetischen Besatzungszone angeschnitten habe.
Dazu gab es bisher leider keine einzige Stellungnahme in der Liste!
Wird dieser Teil der genealogischen Forscher unter uns totgeschwiegen?
Es sind doch nicht wenige, die das Pech hatten in der sowj. Besatzungszone
und der späteren DDR ohne ihr zutun hängen geblieben zu sein.
Es ist an der Zeit, auch daran zu denken.
Die biologische Lösung dieser Frage schreitet voran!
Ist das gewollt?
Mit freundlichem Gruß Dieter Seemann (*1936 in Glatz/Schles.)
Hallo Dieter,
ich denke mal, derartige Diskussionen sind schon wichtig, aber die meisten
von uns sind gebrannte Kinder. In vielen Listen wurde dieses und �hnliche
Themen angesprochen und sind teilweise zum offenen Kampf ausgebrochen. Eine
(fast) neutrale Diskussion . . . gerne. Streit und offene Beleidigungen . .
. nein danke.
Sch�nen Tag noch.
Wolfgang (Buchhorn), Braunschweig
Hallo Dieter,
die Sache hat mir keine Ruhe gelassen. Damals waren die Best�nde des Bundesarchivs noch nicht so gut �ber das Internet zu erschlie�en. Scheinbar wurde doch nicht alles vernichtet, wie ich Dir in meiner letzten eMail schrieb. Schau mal hier:
http://www.bundesarchiv.de/bestaende_findmittel/aktuell_info/index.html
Dann weiter bei "Zentralverwaltung f�r deutsche Umsiedler"
Dort finden sich dann Eintr�ge wie:
"Umsiedlung aus Polen", "R�ckf�hrung deutscher Kinder" usw.
M�glicherweise lassen sich damit auch Schicksale einzelner Personen aufkl�ren.
Mit freundlichem Gru�
Klaus Liwowsky