Wen(c)k/Korn

Hallo Liste,

ich habe bei meinen Wen(c)ks um 1811 eventuell eine 15jährige Mutter aufgetan. Kann ich das so hinnehmen?. Diese besagte Ehefrau meines Urururgroßvaters wird im Geburtseintrag des dritten von bisher von mir gefundenen vier Kindern (Barbara Dorothea Wenck *1815) mit vollem Namen genannt (Anna Lovisa Kornin), die anderen drei Einträge heißen nur Lovisa Kornin, aber immer als Ehefrau des George Wen(c)k. Allerdings ist sie Jahrgang 1796.

Andere Frage: Wie habe ich bei der Stammbaumeintragung meinen Urururgroßvater zu behandeln, wenn er bei den Einträgen der ersten beiden Kinder mit ck geschrieben wird und dann mit k?
Ich weiß jetzt jedenfalls, daß ich auch die gesamten ck-Wencks einbeziehen muß.

Bin für jeden Tipp dankbar

Gruß
Sabine

Hallo Sabine,
mir ist eine 14jährige Braut bei meinen Forschungen aufgefallen, sie
hat zwar 18 angegeben, ist aber zweifelsfrei erst 14 gewesen.
Personalpapiere gab es damals ja nicht, und welcher Pfarrer hat dann
schon in alten Geburtsregistern nachgesehen?
Mit der Schreibung mußt Du Dich, jedenfalls bei einem
Datenbankprogramm, für eine Version entscheiden. Andere Schreibweisen
können zumindest als Notiz vermerkt werden. Ich verwende meist die
bei der Geburt verwendetete Schreibweise als "authentisch", die
Kinder "heißen" dann eventuell anders, wenn nämlich die andere
Version in der folgenden Zeit Bestand hat. Gerade bei altpreußischen
Namen mit -a(i)tis fällt meist irgendwann das -is weg.
Eine andere Sache ist die altpreußische Schreibweise, wie z.B.
Fiszer, Szulczke. Hier sind oft verschiedene Versionen für die
gleichen Personen zu finden.
MfG
Hartmut