Liebe Listenleser,
mich w�rde interessieren, welche Erfahrungen Sie/Ihr mit abweichenden Schreibweisen von Familiennamen in der Mitte des 19. Jahrhunderts gemacht haben/habt. In meinem Fall geht es um Kirchenbucheintr�ge zwischen etwa 1840 und 1860 in der Region Nordhausen:
Eine Person ist anl�sslich der Geburt seiner Kinder in zwei verschiedenen Kirchenb�chern genannt. In einem wird er immer in der Form LANGENHAHN aufgef�hrt, zwischenzeitlich (!) in einem Nachbarort lebend, wird er dort als LANGENHAGEN gef�hrt. Im ersten Fall gibt es noch zahlreiche weitere LANGENHAHNs und nur einen einzigen abweichenden Eintrag in der Form LANGENHAGEN, der nach bisherigem Kenntnisstand mit keinem der anderen verwandt ist. Gleichzeitig ist zu erkennen, dass der Schreiber manches Mal beim Schreiben nach LANGENHA... einen falschen Buchstaben zu schreiben begonnen hatte. Im zweiten Ort gibt es dann keine weiteren Namenstr�ger in irgendeiner �hnlichen Form.
Nun ist mir nat�rlich gel�ufig, dass man vor der Verzeichnung in standesamtlichen Registern immer mal auf abweichende Schreibweisen trifft. Varianten wie LANGENHAIN, LANGENHAN und LANGENHAHN sind mir nat�rlich auch schon mehrfach begegnet, in wechselnder Form jedoch zuletzt im fr�hen 18. Jahrhundert. Eine so drastische Abweichung in so sp�ter Zeit und dazu noch in der n�chsten "Nachbarschaft" ist mir noch nirgends untergekommen!
Wer hat �hnliche Erfahrungen aus dieser Zeit oder k�nnte mir anderweitig eine Einsch�tzung zu dieser Thematik geben?
Mit Dank im voraus und freundlichen Gr��en
Rainer (Langenhagen)