Warum und wann Leibeigenschaft

Hallo Nordlichter,
Vielleicht eine dumme Frage, obwohl es sie nicht gibt:

Warum wurde die Leibeigenschaft eingefuehrt? Wegens der Bevoelkerungsabnahme im 30jaerigen Krieg?

Wann wurde die Leibeigenschaft im Fuerstentum Luebeck (Ostholstein) eingefueht und wann abgeschafft?

Danke und Gruesse von Ulrich

Hallo Ulrich,

beim Recherchieren wirst Du f�ndig!!!

Eine kleine St�tze ohne Anspruch auf Vollst�ndigkeit:
http://der-fillaepp.realmaddin.net/klaus/depenauliteratur.html

Gru�
Klaus

Motto:

Nur die GESTELLTEN FRAGEN bringen uns weiter bei unseren Forschungen

und

helfen Kontakte zu kn�pfen.

Klaus Riecken
Volgershall 114
21339 L�neburg

Tel. 04131 65184
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Familienforschung www.Riecken-online.de
Heimatforschung http://mitglied.lycos.de/kriecken/ -

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Schwerpunkte:

GESCHICHTE des Gutes DEPENAU mit den D�rfern STOLPE u. WANKENDORF Kreis Pl�n/Holstein
LEIBEIGENSCHAFT auf DEPENAU
RIECKEN und AUSWANDERUNG NORDAMERIKA
GESCHICHTE des ehemaligen AMTS BORDESHOLM
Stammbaum RIECKEN

NAMEN
Beeckmann, Beyers, Bilderbecken, Blunck, Bock, Bracker, Brede, Brockstedt Cr�tzfeld, Dortmunden, Dormann, Duggen, Dunker, Eckmann, Eggers, Ehmken, Enders, Flenkern, G�ttsche, Greven, Grootmaack, Haack, Hackert, Harder, Harms, Hartmann, Hartz, Haws, Heicken, Hellmers, Hintz, Homfeld, Horst, Huess, Kaack, K�hler, Klockmann, Kl�ver, Krebztekies, Kruse, K�hl, K�hlen, Kummerfeld, Leptin, Lille, Linnau, L�hndorf, L�ttjohann, Lucht, Mester, M�ller, Mohr, Mordhorst, M�ller, Osbahr, Paura, Pingel, Prie�, Ratchen, Reimers, Riecken, Riepers, Riesenberg, Rixen, R�ssmann, Rohwer, Scheel, Schlotfeld, Schl�ter, Sell, Sieck, Siepchen, Staack, Staven, Steen, Sternberg, Stieper, Sulle,Tank, Theden, Thun, Tietjen, Voss, Wiese, Wittmaack, Wriedt, Zahn

ORTE
Bargfeld, Bargstedt, Blumenthal, Bokel, Bokelholm, Bordesholm, Bovenau, Brachenfeld Cal�bbe, Carpe, Damsdorf/Bornh�ved, D�tgen, D�rnickerFeld, D�rnick, Dr�nnewitz, Felde, Flintbek, F�hrenr�gen/Bornh�ved, Freesenburg/Oldesloe, Galsdon-Joneiten/Ostpr., Gnutz, G�nnebek, Gro� Salitz, Haale/Schenefeld, Hoffeld, Krogaspe, Langwedel, Lebrade, Loop, Meinstorf,
Moorh�rn, Moorsee, M�ringen, Neuhoff/Wittenburg, Nortorf, Ochsenkoppel, Oldenh�tten/ Nortorf, Pl�n, Preetz, Rumohr, Sch�nbek, Sch�lp, Schwerin, S�ren, Stampe/Gut Quarnbeck, Stocksee, Stoffsee/Bovenau, Stolpe, Timaspe,
Wankendorf, Zarrentin

Hallo List�s,

in meiner Ahnenliste ist ein Detlev Christian F�rst,(*1772 +1815) dessen eheliche Geburt,die er beim Kauf eines St�ck Landes nachweisn musste, wurde vn 3 Personen bezeugt:
Anna F�rst, Preetz
Detlef F�rst,Preetz
Christian Seger, Neum�nster

Da der Vater des Detlef Christian F�rst , Detlev Hinrich Carsten F�rst,(* ca 1744 +1804) mein toter Punkt ist, versuche ich nun �ber die Paten was zu erfahren. Wer kann mir da weiterhelfen?

Vielen Dank im voraus

Tanja

Hallo Ulrich,

man muss geografisch genauer unterscheiden zwischen den Gebieten des Bistums
Lübeck und dem Herrschaftsgebiet des Großherzogtums Oldenburg (ab 1803
eins).
Die Leibeigenschaft in ihrer absolutesten Form hat es vor allem im adlig
beherrschten Gebiet gegeben. Hier ist die Leibeigenschaft legal erst 1866
(Bauernbefreiung durch Preußische Landrechtsreform) aufgehoben worden. In
den kirchlich beherrschten Gebieten (zur Aufteilung brauchst Du eine Karte!)

Gab es auch immer wieder Ärger um den ausgreifenden Frondienst auf den
kirchlichen Gütern, aber formal wurde nicht von Leibeigenschaft geredet.

http://www.deutsche-schutzgebiete.de/grossherzogtum_oldenburg.htm

Freundliche Grüße,
Katrin

Hallo Ulrich,
alle Fragen kann ich nicht beantworten. Den Sinn und Zweck der Leibeigenschaft kannst Du ein klein wenig aus dem folgenden Buchauszug ersehen:

Das F�rstentum L�beck war kein Bestandteil des Herzohtums Schleswig-Holstein und hatte einen Sonderstatus. Wann dort die Leibeigenschaft aufgehoben wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. In Schleswig-Holstein war, je nach adl. Gut zu unterschiedlichen Terminen, um die Wende Schlu� des 18. zum 19. Jahrhundert damit.

Mit freundlichen Gr��en aus Kiel

Johannes

Hallo Klaus,
soweit ich mich erinnere, stellt Silke Göttsch in ihrem Buch "alle für einen
Mann.." heraus, dass die Hufner im Gut Depenau ihre Hufe ererbt hatten und
noch ein "Hausmannsbewußtsein" hatten. In einem Ausschnitt aus der
Zeitschrift "die Heimat" von H.E.Hoff und Hübner vom März 1958 heißt es
dagegen, dass die Leibeigenen über die Stufen Schaf- bzw. Gänsejunge, Klein-
und Großjunge, Klein- und Großknecht, Inste zum Hufner aufsteigen konnten und
jeweils Land und Haus zugewiesen bekamen. So scheint es mir möglicherweise
für das Gut Damp zuzutreffen, vielleicht wollte v.Brockdorf nur die Damper
Verhältnisse (dort gab es ja keine Aufstände) auf Depenau übertragen.
Gibt es dazu Untersuchungen oder weitere Informationen?
Gruß Kay

Hallo liebe Listige,

Forscht zur Zeit jemand im Archiv des Kirchenkreises Rantzau in Elmshorn und w�re bereit f�r mich etwas nachzusehen?

Viele Gr��e aus dem Rheinland

Ralf-Martin