Wappenzuordnung auf Epiatphen zu adligen Familien

Hallo Rüdiger,
habe Deine Anfrage nach Wappenzuordnung auf Epitaphen an
Herrn Hans-Dieter von Hanstein übergeben (er hat leider keinen
Internetanschluß), hier nun seine Antwort darauf:

Zur Familie von Hanstein
Eichsfeldischer Uradel. Erste, urkundlich belegte Vorfahren
mainzische Vicedomini in Apolda / Thüringen und auf dem Rusteberg im Eichsfeld. Name und Geschlecht seit dem 13. Jahrhundert nach der Burg Hanstein im Eichsfeld; dort seit 1308 Erbburgmänner.
Besitz und Gerichtsbarkeit in bzw. über 22 Ortschaften im
Eichsfeld und den angrenzenden Ländern Hessen und Braunschweig.
Herausbildung verschiedener Linien und Verbreitung (Güter auch
seit dem 15. Jahrhundert in Osmersleben /Anhalt, seit dem 18. Jh.
in Pommern, seit dem 19. Jh. in Österreich), durch die Zeiten
hindurch u.a. Träger verschiedener staatlicher Funktionen und
Offiziere. Familie nicht ausgestorben.
Nachfrage:
1.) In welcher Kirche befinden sich die drei "schönen" Epitaphe
    mit den verschiedenen Wappen?
2.) Um wessen Epitaphe handelt es sich?
3.) Wie ist das hansteinsche Wappen auf den Epitaphen gestaltet?
    Sind auch Vornamen und Jahreszahlen angegeben?

Hans-Dieter von Hanstein, Fax: 05321 - 25925

Soweit die Antwort zur Familie von Hanstein
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Brahtz. sen.
G.Brahtz.sen@t-online.de

<ruedigerbier@compuserve.de> schrieb:

Guten Morgen in die Runde,

fast bin ich eben "vom Hocker gefallen", als ich diese mail - zwecks Bezugs
siehe unten - las: Ich bin n�mlich seit kurzem auch auf der Suche nach der
Familie von Hanstein und zwar aus folgendem Grund: Mich schrieb k�rzlich
jemand an, die Schreiberin sucht nach gleichen Namen wie ich in Derenburg
bei Wernigerode. Ich antwortete und gab wie �blich meine Anschrift bekannt.
Ein Aufschrei - ihre Gro�eltern hatten in der Zeit von 1920 bis 1931 in dem
Haus gewohnt, in dem wir eine Wohnung gemietet haben. Weitere Recherche
ergab: sie wohnten gar in unserer Wohnung, in der zuvor ein Freiherr Thilo
von Hanstein gewohnt hatte. Der Gro�vater meiner neuen Internetfreundin
hatte Thilo von Hanstein das Leben gerettet, der ihm daraufhin die Wohnung
�berlie� mitsamt s�mtlichen M�beln. Dieser Hanstein hatte wohl auch
pers�nlichen Kontakt zu Hindenburg, der des �fteren in unserer heutigen
Wohnung verkehrt haben soll (die damalige Kaserne wenige Meter weiter in der
Wrangelstra�e ist heute eine Schule, in der zwei meiner Kinder ihr Abitur
gemacht haben). Ich habe meine neue Freundin vor wenigen Tagen pers�nlich
kennengelernt, sie brachte Schreiben ihrer Gro�eltern mit, Briefe von Thilo
von Hanstein, Fotos ...

Ich habe unseren Hausbesitzer angerufen, der war v�llig angetan, kannte die
"Hindenburg-Ger�chte" auch, kramte in seinen Unterlagen, fand auch
interessamte Sachen. Wir haben beschlossen, eine Geschichte dieses Hauses zu
erstellen, und nun zwicke ich mir jedm�gliche Freizeit ab, um alles nur
m�gliche �ber dieses Haus bzw. nat�rlich insbesondere seiner Bewohner zu
erfahren. Ich bitte deshalb diejenigen, die sich mit der Familie von
Hanstein besch�ftigen, mich in ihren Schriftverkehr einzubeziehen.

Da mich das Thema so sehr interessiert, erlaube ich mir, diese mail auch in
die AMF-Liste zu schicken, da dort einige Adelsspezialisten, Berliner ...
vertreten sind. Vielleicht kann jemand helfen.

Das ist doch einfach eine "verr�ckte Geschichte", der Zufall vom Zufall ...

Viele Gr��e - Karin

Karin Jacob - Skalitzer Str. 54b - 10997 Berlin
Tel/Fax: 030/611 63 73 - karinjacob@snafu.de

Sehr geehrter Herr Gerhard Brahtz sen,

hier die letzte Frage
3.) Wie ist das hansteinsche Wappen auf den Epitaphen gestaltet?

Wappen: auf Wei� drei schwarze Monde im letzten Viertel 2:1. Auf dem Helme
eine wei�e S�ule, mit zwei schwarzen nach au�en gekehrten Monden, einer im
ersten und einer im letzten Viertel. Auf der S�ule einen drei Pfauenwedel
s-w-s. Decken: Schwarz Wei�.

Ich w�rde mich sehr auf Ihre Meinung und vieleicht einen Erfahrungsaustausch
freuen.
Mit besten Gr��en
R�diger Bier

Hanstein.jpg

Wieso kommen hier ungefragt Anhaenge ueber die Liste?
Gruesse
Ralf Stamporek

Liebe Zeitgenossen,

etwas zum Zwischen-den-Zeilen-Lesen:

Meine Frau erw�hnte k�rzlich gespr�chsweise: "Ich w�rde meinem Mann ja gern
einmal eine e-mail mit einem netten Anhang schicken, aber er l�scht jeden
Anhang erbarmungslos vor dem Lesen, weil er st�ndig Vireninfektionen
bef�rchtet."

Sie hat recht:

Ich l�sche auf Grund heftiger Erfahrungen sogar zweimal: Erst ungelesen aus
dem Eingangsordner, dann zur Sicherheit nochmals ungelesen aus dem Ordner
"Gel�schte Objekte"(obwohl der sp�testens mit dem Abschalten des PC
automatisch geleert wird).

F�r den umgekehrten Fall, da� ich Texte versenden will, kopiere ich diese
Texte aus Word in die betreffende e-mail, so da� sie Textbestandteile der
Mail, aber kein Anhang werden. Grafiken versende ich grunds�tzlich nur per
Post.

Freundliche Gr��e

J�rgen Wagner